Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg
Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg

Kirchengeschichte

  • Anfänge des kirchlichen Lebens in Fützen
  • Einfluss des Klosters St. Blasien

 

 

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Anfänge des kirchlichen Lebens in Fützen

Die erste urkundliche Erwähnung eines Gotteshauses in Fützen findet man im Jahr 1179. Doch vermutlich existierte diese Kirche – wohl eher eine Kapelle – schon viel früher, da die Ortschaft bereits damals den Namen Vitusheim trug.
Genaue Festlegungen zur Entstehung einer Kirchengemeinde sind aber kaum zu treffen. Sicher ist allerdings, dass zu jener Zeit die Gemeinde Fützen und ihre Geistlichen in engem Kontakt zum Kloster St. Georgen/Schwarzwald standen.
Urkundlich erwähnt ist weiterhin, dass im Jahre 1594 auf Beschluss der Gemeinde Fützen, der Pfarrgemeinde und des Klosters St. Blasien, zu dessen Einflussbereich die Pfarrei mittlerweile gehörte, die alte Kirche abgerissen wurde, um an gleicher Stelle eine neue, größere zu errichten. Aus den Berichten dazu erfahren wir auch, dass die Männer der Gemeinden Grimmelshofen und Epfenhofen zur Mithilfe beim Bau verpflichtet waren, da diese Orte Kaplaneien der Pfarrei Fützen waren.


 


Einfluss des Klosters St. Blasien

Seit dem Jahre 1448 gehörte Fützen zur Herrschaft des Klosters St. Blasien. Dadurch oblag dem Kloster auch die Aufgabe, die Priester für die Pfarrei zu ernennen. Diese hatten neben der seelsorgerischen Tätigkeit auch für die Hebung des Bildungsstandes der Bürger zu sorgen. Diese Aufgabe übernahmen Schulmeister in Winterschulen. Zusätzlich hielten die Geistlichen Ausschau nach begabten Jungen, die nach einer Vorbildung im Pfarrhaus nach St. Blasien geschickt wurden. Dort stellte man die Eignung der Prüflinge für weitere Studien fest und ließ sie bei entsprechenden Voraussetzungen auf Kosten des Klosters ein Studium absolvieren. Man verpflichtete die Studenten dabei aber nicht auf ein Theologiestudium in einer Klosterschule, sondern förderte sie bei vorhandenem Interesse auch beim Studium an einer Universität zur Ausbildung in Medizin, Rechtswissenschaft usw. Auf diese Weise brachten es einige Fützener Bürger zu hohen Ämtern und Titeln.

  • Martin I., Abt zu St. Blasien, stammte aus der Familie Meister , welche der Sage nach früher Fischer geheißen hatte. Im Wappen führte er einen Fisch mit einem Mühlrad. (Siehe auch bei “Geschichten”)
     
  • Conrad Gleichauf von Fützen erhielt die Ehrenstelle eines Kaiserlich-Königlichen Rates und wurde in den Adelsstand mit dem Titel “von Gleichenstein” erhoben.
     
  • Adam Meister war von 1606 bis 1633 Professor an der Universität Freiburg (Rechtswissenschaft)
     
  • Michael Gleichauf, Sohn des Barbiers von Fützen, studierte in München Chirurgie.
     
  • Antoni Meister studierte um 1800 mit Unterstützung des Klosters St. Blasien Theologie in Salzburg und Wien

 

 

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