Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg
Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg

Aktuelle Meldungen

Schlattkreuz wird eingeweiht - Freitag, 22. Juni, 18 Uhr
(siehe aktuelle Meldungen)

 

Öffentliche Ortschaftsratssitzung
am 04.07.2018 – 20 Uhr

 

Neu seit 10.06.18  auf der Internetseite der Grundschule Fützen:

Schulaktivitäten 2017/18

20.06.18: Schlattkreuz wird eingeweiht
18:06:18. Neues Betätigungsfeld für Klaus Gut
11.06.18: Das Pfarrhaus von Fützen im Rückblick
10.06.18: St. Vitusgemeinde Fützen feiert ihren Dorfheiligen
10.06.18: Gratulation - Klassenerhalt geschafft!
19.05.18: Bolzplatz sportlich eingeweiht
18.05.18: „Wir machen, dass es summt und brummt“ – BLHV als Insektenschützer?
10.05.18: Russische Oldtimer zu Besuch

06.05.18: Wandersaison bei Kaiserwetter gestartet
02.05.18: Alter Brauch auf dem Rückzug
28.04.18: Auch nach dem Dorfputz finden sich noch freiwillige Helfer
27.04.18: Vandalismus greift um sich
24.04.18: Feierliche Erstkommunion in Fützen
15.04.18: Große Einsatztruppe beim Dorfputz
15.04.18: Kleiner Frühlingsgruß aus Fützen
31.03.18: Tolle Idee – was soll das denn?
26.02.18: Mehrgenerationentag
08.02.18: Unterhaltsame Schülerbefreiung
29.01.18: Fützen feiert mit seinem Senior-Pfarrer
24.01.18: Jugendfeuerwehr löst Gutschein ein

03.01.18: Regen lässt Kommenbach anschwellen

 

 

Schlattkreuz wird eingeweiht

Wie mehrfach angekündigt, wird am Freitag, 22. Juni, 18 Uhr, in einer kleinen Feierstunde das Schlattkreuz an der Straße nach Beggingen/Schweiz eingeweiht.
Pfarrer Karlheinz Brandl wird das Kreuz nach Fürbitten und Gebeten segnen und seiner Bestimmung übergeben. Die Feier wird von einer Abordnung des örtlichen Musikvereins und der Schola musikalisch umrahmt. Gotteslob-Bücher zum kräftigen Mitsingen werden bereitgestellt.
Die ganze Bürgerschaft ist herzlich eingeladen. Für Mitfahrgelegenheit wird gesorgt. Abfahrt beim Pfarrhaus um 17.30 Uhr, jedoch sei auch eine wohltuende Abendwanderung in die luftigen Höhen empfohlen.

(20.06.18 – Meldung und Bilder: E. Schüle)

 

Neues Betätigungsfeld für Klaus Gut
Bekannt als ehrenamtlicher Helfer mit vielseitigem handwerklichem Geschick hat Klaus Gut ein neues Betätigungsfeld gefunden.
Die brüchige Mauer am Aufgang zur St. Vituskirche ist sein neustes Renovierungsobjekt. Dort ist er derzeit mit dem Ausbessern der Bruchsteinmauer beschäftigt und versetzt sie wieder in einen sicheren Zustand.
(18.06.18 – Bilder: E. Schüle)

 

Das Pfarrhaus von Fützen im Rückblick

Wohl seit Menschengedenken prägt das Pfarrhaus von Fützen herausragend das Ortsbild. Zusammen mit dem nach dem zweiten Weltkrieg wieder erbauten Schul-und Rathaus samt den umliegenden Gehöften und dem Kommenbach, ist dieses Ensemble damit der Ortsmittelpunkt schlechthin, der sowohl von der Gemeindeverwaltung, als auch von den Vereinen liebevoll gepflegt wird.
Gerade die ältere Generation bedauert es außerordentlich, dass dieses historische Relikt aus der einst klösterlichen St. Blasischen Ära nicht mehr als örtliches Gemeingut gelten soll, wenn das geschichtsträchtige imposante Haus mit seinen vielen ungenutzten Räumen nach dem Befund des Erzbischöflichen Ordinariates in Freiburg baldmöglich verkauft wird, da es nicht mehr wirtschaftlich rentabel geführt werden könne. (Siehe öffentliche Presseberichte und Verlautbarungen)

Die Bauausführungen für diese geschichtsträchtige Immobilie lassen sich nach gesicherten Unterlagen bis ins frühe Mittelalter zurückverfolgen. So wurden bei Um- und Erweiterungsbauten (1717) bei den zunächst aus zwei Baukörpern bestehenden Gebäuden (Wohnraum, Scheune und Stallungen) bei der Zusammenfassung einst auch ein großer Kornspeicher zur Einlagerung des Zehntgetreides erstellt.
Bereits im Jahre 1803 wurde ein für die damalige Zeit typischer Kachelofen eingebaut, der, wie das gesamte Gebäude, ganz besonders unter Denkmalschutz steht, so auch der imposante Leuchter, der seit der Verlegung des elektrischen Lichtes im Jahre 1919 das ehemalige Studier- und Amtszimmer der Pfarrherren heute noch ziert.
Dabei war das Pfarrhaus aber auch sehr lange unter Abt Martin II. von St. Blasien Mittelpunkt der geistlichen Verwaltung und beherbergte studierende Mönche, die auch die örtliche Seelsorge innehatten. Heute noch ziert das Abtwappen Martin II. die Frontseite des Pfarrhauses. (1766). In einem großen Zeitsprung soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass der langjährige Ortspfarrer und Dekan Ulrich Waibel (1926-1960) von Fützen aus das damals große Dekanat Stühlingen verwaltete.
Nicht zu vergessen, dass im tiefen Untergeschoss im Jahre 1945, als Fützen beim Endkampf von franz. Panzern beschossen wurde, eine Anzahl verängstigter Bürger beim Pfarrer im gewölbten bombensicheren Keller Unterschlupf fand.
Nach den Pfarrherren der damals noch selbstständigen Kirchengemeinde (mit Filiale Grimmelshofen), bewohnten mit fester Pfarrstelle die Geistlichen Herren, Vikar Josef Baader, Josef Stumpf, Antonin Bernacek, Alois Drabek, Julius Dreher und Filip Josipovic und - nur noch kurze Zeit - Edgar Wunsch das altehrwürdige Gebäude. Danach wurde es still im Haus. Doch der vor einigen Jahren mit sehr viel Eigenleistung der Gemeindemitglieder im einstigen Wein- und Kartoffelkeller der Patres aus St. Blasien, errichtete  Versammlungsraum, wird von der Pfarrgemeinde gerne (so auch am vergangenen Sonntag) für Festivitäten genutzt, aber auch als kleiner rustikaler „Festsaal“ bei Hochzeiten oder Tauffeiern angemietet. Auch die örtliche Mutter-Kind-Gruppe nützt den Raum mit vorgelagertem Spielplatz jeden Donnerstag.
Seit der Gründung der Seelsorgeeinheit Blumberg wurde unter dem derzeitigen Pfarrer Karlheinz Brandl wie auch in anderen Gemeinden, das Pfarramt, bzw. dessen Dienste, in Blumberg zentralisiert. Als Wohnungsmieter wird ein älteres Ehepaar nach dem Verkauf des Hauses, oder schon vorher, Fützen verlassen.

Verständlich, dass derzeit viele Bürger im Ort besorgt sind, wenn das schmucke und mit dem Ort in jeder Hinsicht verwobene Gebäude den Besitzer, egal welcher Couleur, wechseln sollte. Schließlich lagerten hier bis vor Kurzem unendlich kostbare Unterlagen, Schriften und Dokumente, die, soweit zugänglich, für Familien-Geschichtsforscher eine große Fundgrube darstellten. Diese sind allerdings inzwischen im Pfarramt Blumberg, so ist zu hoffen, gut verwahrt.

Es wäre müßig, gegen die in Freiburg getroffenen Entscheidungen anzugehen, schließlich ist die Kirche, neben der Verkündung der „Frohbotschaft“, ein Wirtschaftsbetrieb, wo bekanntlich genauso knallhart gerechnet wird wie bei den Industrie- und Handelsbetrieben, und dies nicht nur in Rom, sondern eben auch in Freiburg, wo, und nur dort und nicht etwa bei den Pfarrern und seinen Gremien, die Entscheidungshoheit liegt.

 (Quellen u. A.: Kreisarchivar Dr. Joachim Sturm und eigene Aufzeichnungen).
(11.06.18 – Bericht und Bilder: Erich Schüle (88))

 

St. Vitusgemeinde Fützen feiert ihren Dorfheiligen

Mit einem festlichen Hochamt feierte die Katholische Kirchengemeinde am Sonntag ihren Kirchenpatron und Dorfheiligen, den Hl. Vitus. Pfarrer Karlheinz Brandl zelebrierte die Heilige Messe, die vom Musikverein unter der Stabführung von Carolin Gleichauf musikalisch umrahmt wurde.
Vitus ist einer der 14 Nothelfer und ist der Schutzpatron der Apotheker, Bierbrauer, Winzer und der Kupferschmiede. Eingebunden in diese Feierlichkeiten war aber auch das Fronleichnamsfest. Am Hochfest Fronleichnam zeigt die Katholische Kirche in der Monstranz die bleibende Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie.
Bei strahlendem Sommerwetter ging die vorbereitete Prozession, voran der Musikverein und der Priester mit dem Allerheiligsten, zu den beiden von der Schola, den Ministranten und den Landfrauen wieder kunstvoll geschmückten Altären. Hier erteilte der Seelsorger nach Gebeten und Fürbitten jeweils den eucharistischen Segen an die Gemeinde und den Ort.
Im Anschluss an die liturgische Feier trafen sich die Gemeindemitglieder und weitere Gäste im Pfarrhauskeller zum schmackhaften Mittagessen, wie auch später zum reichhaltigen Kuchenbuffet in geselliger Runde.

(10.06.18 – Bericht und Bilder: Erich Schüle)

 

Gratulation - Klassenerhalt geschafft!
Mit einer beeindruckenden Leistung im letzten Spiel der laufenden Runde hat die SG Riedböhringen/Fützen den Klassenerhalt in der Bezirksliga Schwarzwald buchstäblich in letzter Minute geschafft.
Auf dem Fützener Sportplatz gelang der SG am Samstag ein deutlicher 5:1 Sieg (Tore für die SG erzielten: Daniel Müller, Michael Schmid, Fabian Jakob und Philipp Gleichauf) gegen den direkten Tabellennachbarn aus Dauchingen. Da der Gegner nur mit einem Sieg überholt werden konnte, spielte das Ergebnis zwar keine Rolle, stellte aber in dieser Höhe einen krönenden Abschluss für eine beeindruckende Serie in den letzten Wochen dar.
In einer atemberaubenden Aufholjagd, auch gegen weit höher platzierte Gegner, verließ die SG die Abstiegsplätze und wurde dafür nun mit dem endgültigen Klassenerhalt belohnt.
Somit sind die Fußballer der SG Riedböhringen/Fützen nunmehr als einzige Blumberger Mannschaft in dieser Liga vertreten, da die SG Riedöschingen/Hondingen nach einjähriger Zugehörigkeit den Klassenerhalt verpasste und in die Kreisliga A zurückkehrt.
Bei einer ausgelassenen Feier bis spät in die Nacht genossen die jungen Kicker ihren erfolgreichen Rundenabschluss.
(10.06.18)

Bolzplatz sportlich eingeweiht
Am 18.05.18 wurde bei zunächst bescheidenem Wetter um 16.30 Uhr der neue Bolzplatz in Fützen erfolgreich durch Andreas Palka vom SV Fützen eingeweiht. Fußballspiele der kleinen Sportler standen dabei im Mittelpunkt.

Bei Grillwürstchen und Getränken wurde der Nachmittag ein voller Erfolg. Für Fützen ist der Platz eine weitere, in diesem Fall wiederbelebte, Attraktion.

Fußball-Urgestein Wolfgang Palka hatte den Platz, der sogar zwei richtige Tore aus SV Beständen hat, hervorragend präpariert.

Der Ortschaftrat Fützen hat sich aus den Verfügungsmitteletat mit € 1000 an dieser Maßnahme beteiligt und ist sich sicher, dass dies eine gute Investition in und für unsere Jugend ist.
(19.05.18 – Text und Bilder: G. Schloms)

 

„Wir machen, dass es summt und brummt“ – BLHV als Insektenschützer?
Was soll denn diese Imagekampagne?

Beim Frühstück fiel mir fast die Tasse aus der Hand. War doch am 07.05.2018 im Artikel des Südkurier https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/blumberg/Feldrandschilder-bei-Kommingen-weisen-auf-die-notwendige-Artenvielfalt-hin;art372508,9726059 allen Ernstes zu lesen, dass sich der BLHV als Retter des Artenschutzes sieht. Dazu lässt er von seinen Landwirten an blühenden Flächen bunte Plakate mit vielen Blumen und Insekten aufstellen, die dies auch noch eindrücklich unterstreichen sollen. Ein blühendes Rapsfeld wird zudem als knallgelber Beweis im Hintergrund mitgeknipst.

Viele Plakate werden die Artenschützer aber wohl kaum anbringen können. Wiesen mit Blumen und blühenden Kräutern findet man nämlich in unseren Fluren Mitte Mai schon nicht mehr, da beim Rundumblick zu diesem Zeitpunkt schätzungsweise 80 % der Wiesengrundstücke zur Silagebereitung bereits kahlrasiert und somit auch die noch auf wenigen traditionellen Wiesen zu findenden Blumen bereits vor der Blüte verschwunden sind.
Selbst auf den noch verbliebenen „blühenden Inseln“ – sprich Ecken, die mit Traktoren nicht befahren werden können und Grasrändern an Wegen oder Böschungen – lassen sich schon jetzt kaum mehr Insekten finden. Bei einem Spaziergang in der Fützener Umgebung entdeckte ich dabei in einer ganzen Stunde nur einen einsamen Schmetterling auf einer Wiesenblume! Als Ergänzung meiner Beobachtungen füge ich Bilder an, die rings um Fützen beispielhaft Zeugnis ablegen, wie unsere Landschaft sich immer mehr zur grünen Einöde wandelt, die von Kraftfutterwiesen, Maisfeldern und intensiv bewirtschafteten Raps- und Getreidefeldern geprägt ist, zwischen denen kein Raum mehr für traditionelle Blumenwiesen aus früheren Zeiten ist!

Liebe BLHVler, dort summte und brummte es noch sprichwörtlich beim Vorbeigehen an einer zur Heuernte vorgesehenen Wiese. Aber diese Zeit zur Entwicklung bekommen die Pflanzen heute leider nicht mehr. Auch von den vielgepriesenen 80 000 Hektar Blühflächen in Baden-Württemberg kann ich in meiner Umgebung leider nicht viel finden. Nicht einmal an den nicht bewirtschafteten Wegrändern lassen sich Blumen und folglich auch keine Insekten entdecken.

Hört also bitte auf, uns Sand in die Augen zu streuen und euch selbst in die Tasche zu lügen! Ihr betreibt keinen Artenschutz, sondern Intensivlandwirtschaft in Reinkultur mit allen negativen Folgen! Das bei Landwirten beliebte Argument, dass billiges Fleisch und billige Lebensmittel nur mithilfe von Pestiziden und Unkrautvernichtern erzeugt werden können, muss endlich in der Mottenkiste verschwinden. Qualität überzeugt die Verbraucher mehr als billig hergestellte und mit Giften produzierte Massenware. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa sind inzwischen nahezu 75 % der Insekten und ca. 30% der Vögel bereits verschwunden oder ausgerottet. Zahlen, die für sich sprechen!

Fangt endlich an, dafür zu sorgen, dass die Fördergelder für die Landwirtschaft gerecht verteilt werden! Nicht der größte Agrarindustriebetrieb bekommt die dickste finanzielle Unterstützung, sondern der Kleinbetrieb mit nachhaltiger Landwirtschaft wird am besten gefördert und die ganz Großen gehen leer aus. Dann wird sich schnell herausstellen ob wir weiterhin unsere Natur mit den Hinterlassenschaften der Gigantomanieställe vergewaltigen wollen oder durch eine veränderte und sinnvolle Landwirtschaft den Insekten, Vögeln und der Pflanzenwelt wirklich wieder zu neuem Leben verhelfen.

Diese Verhaltensänderung sollte aber auch bei Haus- und Gartenbesitzern einsetzen. Die Mode der geschotterten, blütenlosen Gärten und Vorgärten, umgeben von langweiligen Friedhofshecken trägt wahrlich nicht zum Artenschutz bei. Vielmehr dienen heimische Blütensträucher Vögeln und Insekten als Unterschlupf und Nahrungsquelle. Auch jahreszeitlich gestaffelt blühende Gartenblumen und Blumenkästen an Fenstern und Balkonen sind ein Beitrag in dieser Richtung.

Wenn wir im Kleinen anfangen und von den Landwirten in unseren Artenschutzbemühungen unterstützt werden, werden wir uns vielleicht in ein paar Jahren auch wieder – im Gegensatz zu heute – darüber ärgern können, dass unsere Windschutzscheiben nach Autofahrten einer intensiven Reinigung bedürfen.

Wie hieß früher mal ein bekannter Werbespruch? Es gibt viel zu tun – packen wir’s an!

Bitte beachten: Auf den Bildern mit Blumen sind auch bei starker Vergrößerung – außer einem Schmetterling - so gut wie keine Insekten (Bienen, Hummeln, Schmetterlinge etc.) zu erkennen! Es summt und brummt also so gut wie nicht mehr!

(18.05.18 – Kommentar und Bilder: M. Müller)

 

Russische Oldtimer zu Besuch
Am Vatertag konnte man auf dem Parkplatz der Buchberghalle Oldtimer bewundern, die man auf den ersten Blick als NSU Prinz identifizieren würde. Bei näherer Betrachtung stellte sich allerdings heraus, dass es sich in Wirklichkeit um Modelle aus der ehemaligen UdSSR handelte.
Oldtimer-Fans aus Erfurt, Aachen, Offenburg, Bad Kreuznach und Köln hatten Fützen als Zwischenhalt ausgewählt, und so konnten ihre liebevoll gepflegten Saporoshez SAS 966/968 und andere Modelle ausgiebig inspiziert werden.
1967 kam der 966 im Stil des NSU-Prinz heraus. Er besaß einen 1,2 Liter-Motor. Die Verwandtschaft mit dem Trabi konnte das Modell nicht verleugnen. In der DDR waren die Wagen eher unbeliebt und hatten einen begrenzten Liebhaberkreis. Motorsportler schätzten aber seine Robustheit und nutzten Technik und Fahrwerkteile des Zweitakters gerne für Autocross-Eigenbauten.

(10.05.18)

 

Wandersaison bei Kaiserwetter gestartet
Die Wandersaisoneröffnung, perfekt organisiert vom Schwarzwaldverein und der Touristinfo der Stadt Blumberg, war vom Wettergott verwöhnt. So konnten die Veranstalter am Sonntag eine große Zahl Wanderer willkommen heißen.
Richard Burger und Ortsvorsteher Georg Schloms haben die etwa 60 Teilnehmer anlässlich der ersten offiziellen Wanderung auf dem Sauschwänzleweg am Wanderparkplatz beim ehemaligen Gipswerk mit einem Verdauerle verwöhnt. Zuvor hatte der Schwarzwaldhof die Teilnehmer zu einem Vesper auf der Bielwasenhütte eingeladen.

(06.05.18 – Bilder: G. Schloms)
 

Alter Brauch auf dem Rückzug
Nur noch selten finden sich in jüngster Zeit mutige Verehrer, die ihrer Favoritin am 1. Mai einen bunt geschmückten Maien auf den Dachfirst „pflanzen“.
Einer davon hat es gestern in Fützen mal wieder gewagt und in der Mainacht - mit vermutlich großem Aufwand - als Zeichen seiner Liebe auf dem Hausdach seiner Angebeteten das rot-weiß geschmückte Bäumchen befestigt. Bei der Höhe des Daches und im Schutze der Dunkelheit eine wahrhaft starke Leistung!
(02.05.18 - M. Müller)

 

Auch nach dem Dorfputz finden sich noch freiwillige Helfer
Klaus Gut und Friedrich Korhummel nahmen am Mittwochabend Schleifpapier und Pinsel zur Hand und malten die vor Jahren gespendeten Bänke von den Landfrauen auf dem Homberg und beim Bielweg neu an.
Da die gestellte Farblasur von Ortsvorsteher Georg Schloms bei weitem reichte, wurden auch gleich die neuen Geländer von der Bachbrücke in der Zubergasse neu überstrichen.
(28.04.18 – Bericht und Bild: F. Korhummel)

 

Vandalismus greift um sich
Von alleine sind diese Mauersteine beim „Außeren Brunnen“ in Fützen wohl nicht in die neue Lage gekommen.
Man muss schon eine seltsame Vorstellung von Freizeitbeschäftigungen haben, um sich derart an Allgemeingut zu vergreifen. Bleibt in diesem Zusammenhang noch die Frage, wo die Ursachen für diese Zerstörungswut zu suchen sind.
(27.04.18 – M. Müller)

 

Feierliche Erstkommunion in Fützen
Bei schönstem Frühlingswetter konnten die Fützener Erstkommunikanten in diesem Jahr ihren großen Festtag begehen. Zusammen mit Pfarrer Brandl, den Ministranten und dem Musikverein Eintracht, begab sich der Festzug vom Pfarrhaus zur Kirche.
Dort empfingen Melina Palka, Leonie Nagel, Dominik Gut und Sandro Zolg im Beisein ihrer Familien und vieler Gottesdienstbesucher ihre erste hl. Kommunion.
Nach dem Gottesdienst unterhielt der Musikverein unter Leitung von Caroline Gleichauf die Erstkommunikanten, Verwandte und Gäste mit unterhaltsamen Weisen.
(24.04.18 – Bericht: M. Müller, Bilder: B. Spiess)

Große Einsatztruppe beim Dorfputz
Zum großen Dorfputz fanden sich wieder über 30 Helfer beim Rathaus ein, die vom Ortsvorsteher zielgerecht über das ganze Dorf verteilt wurden. Neben den Ortschaftsräten waren auch Abordnungen aller Vereine, mit passendem Werkzeug ausgestattet, zum Einsatz erschienen.
Zum Abschluss gab es beim Dorfpavillon das obligatorische Vesper als Dankeschön für die freiwilligen Helfer.
(15.04.18 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

Kleiner Frühlingsgruß aus Fützen
(15.04.18 - Bilder: E. Schüle)

 

Tolle Idee – was soll das denn?
Es ist schon erstaunlich mit welcher Rücksichtslosigkeit manche Zeitgenossen ihren Müll entsorgen! Schade, dass niemand Zeuge dieser Unverschämtheit geworden ist.
Die am Weg zur Bielwasenhütte gelegene Feldsteinlagerstätte wird langsam aber sicher in eine Bauschuttdeponie umgewandelt. Das ist ganz sicher nicht Sinn und Zweck dieses Platzes. Der wurde nämlich von Landwirten als Lagerplatz für Feldsteine konzipiert, die sie bei ihren Feldarbeiten von den Grundstücken räumen, um die Wiesen und Äcker besser bearbeiten zu können.
Und genau und ausschließlich dafür sollte diese Einrichtung auch genutzt werden! Als Deponie für nicht mehr benötigte Betonsteine, Dachziegel und Fliesen ist sie ganz sicher nicht vorgesehen.
Kleiner Tipp für die Umweltfrevler: Nutzt doch euren Bauschutt sinnvoller in euren Vorgärten. Da lautet doch der neuste Trend: Raus mit Blumen und Sträuchern und rein mit pflegeleichtem Schotter – möglichst in Einheitsgrau! Also nutzt euren oben genannten Dreck, schön zerkleinert, zur Deko in euren Gärten und Vorgärten, da kommt mit diesen Materialien wenigstens ein bisschen Farbe in die Natur! – In diesem Sinne…
(31.03.18 – Bericht und Bilder: M. Müller)

 

Mehrgenerationentag
Am Sonntag hatte die Bläserjugend Fützen zu einem unterhaltsamen Mehrgenerationentag in die Buchberghalle eingeladen. Das Angebot stieß bei der Fützener Bevölkerung auf reges Interesse. Bruno Spiess hat uns dazu eine Bilderauswahl zur Verfügung gestellt.
(26.02.18 – Bilder: Bruno Spiess)

 

Unterhaltsame Schülerbefreiung
Ortsvorsteher abgesetzt

Nach der Absetzung des Ortsvorstehers Georg Schloms am Schmotzigen Dunschdig stürmten die Eggäsli die Schule, wo sie die Kinder schon sehnsüchtig erwarteten. Mit dem Fützener Fasnetlied wurde die Narrenzunft von den Grundschülern und ihren Lehrerinnen – alle fastnachtlich verkleidet – gebührend empfangen.
Bei einem großen Kräftemessen „Klein gegen Groß“ mussten sich die Eggäsli in verschiedenen Wettbewerben am Ende knapp geschlagen geben. Dazwischen hatten sie Gelegenheit attraktive Tänze der kleinen und großen Schüler zu bewundern und mit reichlich Beifall zu belohnen.
Nach dem kräfteraubenden Wettbewerb bedankten sich die Schüler bei den Narren mit einem fröhlichen Lied und wurden vom Narrenvater (Stefan Schmid) dafür mit einem großen Bonbonsegen belohnt. Danach zogen die Kinder mit den Narren in die Fasnettage.
(08.02.18 – Bericht und Bilder: Schule) – Weitere Bilder finden Sie hier:
Schulaktivitäten 2017/18

 

Fützen feiert mit seinem Senior-Pfarrer

In einem würdigen Sonntagsgottesdienst feierte die Kirchengemeinde auf den Tag genau den 90. Geburtstag von Pfarrer i. R. Julius Dreher in der St.Vitus-Kirche.
Zusammen mit Pfarrer Karlheinz Brandl und Pfarrer i.R. Julius Auer (92), einem langjährigen Freund und Amtsbruder von Julius Dreher aus Engelswies bei Messkirch, zelebrierte er bei erstaunlich guter Kondition die Heilige Messe. Ein für ihn, wie auch seinem großen anwesenden Bekanntenkreis, ein wohl denkwürdiges Ereignis.
Die Schola unter der Leitung von Organistin Renate Günthner hatte eigens für ihren langjährigen Präses passende Lieder einstudiert.
Die ermunternde und denkwürdige Ansprache hielt Pfarrer Julis Auer, der, wie zu hören, mit seinem Freund Julius nicht nur in Amt und Würde, sondern auch als bewährter Reisegenosse bei vielen privaten Unternehmungen, die auch sehr oft ins Ausland führten, verbunden ist.

Der Jubilar war von 1987 bis 1997 Ortspfarrer in Fützen und Epfenhofen und bot aber auch nach seiner Pensionierung noch einige Jahre für die Senioren im Ort jede Woche eine Heilige Messe an, was immer dankbar angenommen wurde.
Im Namen der Pfarrgemeinde würdigten sowohl Pfarrer Brandl als Hausherr, als auch Ursula Arlt als Pfarrgemeinderatsvorsitzende die Arbeit des rührigen Seelsorgers, dem „Pfarrer zum Anlangen“, wie er mal beschrieben wurde und überreichte ein Präsent mit Inhalt für das leibliche Wohl.

Der Jubilar wurde im Jahre 1954 von Erzbischof Eugen Seiterich zum Priester geweiht und konnte im Jahre 2014 an seinem Wirkungsort St. Vitus im Beisein von Honoratioren und der ganzen Kirchengemeinde sein Diamantenes Priesterjubiläum feiern. Über sein Wirken als Seelsorger, aber auch als „Baupfarrer“, wurde bereits an anderer Stelle berichtet. Seinen Lebensabend verbringt der im Ort angesehene Rentner wohl versorgt bei seiner ehemaligen „Pfarrhuseri“ Mathilde und deren Familie Gleichauf in der Zubergasse 19.

Gebet eines Seniors – (vorgetragen von Pfarrer i.R. Julius Auer)
Herr, erhalte mich liebenswert!

Herr, Du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten Anderer ordnen zu wollen.-

Lehre mich nachdenklich, aber nicht grüblerisch, hilfreich, ab nicht diktatorisch zu sein.-

Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit tut es mir leid, sie nicht weiterzugeben, aber Du weißt Herr, dass ich mir noch ein paar Freunde erhalten möchte.-

Lehre mich auch schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden.

Sie nehmen zwar täglich zu, und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.-

Ich wage auch nicht die Gabe zu erflehen, mir Krankheitsberichte anderer mit Freuden anzuhören, doch lehre mich Herr, sie geduldig zu ertragen.-

Ich wage auch nicht, um ein besseres Gedächtnis zu bitten, nur um etwas mehr Bescheidenheit und etwas mehr Bestimmtheit, wenn mein Gedächtnis nicht mit dem der Anderen übereinstimmt.-

Lehre mich auch die wunderbare Weisheit, dass ich mich sogar irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich.-

Ich weiß, dass ich nicht unbedingt ein Heiliger bin, (aber es noch werden kann) aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.-

Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken und verleihe mir Herr die Kraft, diese schöne Gabe auch zu erwähnen.
Amen
(29.01.18 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

Jugendfeuerwehr löst Gutschein ein
Die Jugendfeuerwehr Fützen hat am vergangenen Donnerstag, den 18.01.2018 eine etwas andere Jugendfeuerwehr Probe abgehalten. Diese fand dieses mal im Gasthaus „Zum Kranz“, im Fützemer „Galli“ statt.
Hier lösten die jungen Feuerwehrmänner und Frauen mit ihrem Jugendwart Patrick Gleichauf und den Jugendbetreuern einen Gutschein des Ortschaftsrates ein. Den Gutschein erhielt die Jugendfeuerwehr, da sie, wie jedes Jahr, die Kriegsgräbersammlung in Fützen durchführte.
Die gesamte Jugendfeuerwehr mit Betreuern und Jugendwart bedankt sich recht herzlich beim Ortschaftsrat Fützen und freut sich schon auf die nächste Kriegsgräbersammlung.
(24.01.18 – Bericht und Bilder: Patrick Scherer)

 

Regen lässt Kommenbach anschwellen
Der Starkregen der letzten Stunden hat den Fützener Dorfbach (Kommenbach) stark anschwellen lassen. Hochwassergefahr besteht indessen aber noch nicht, ist aber wegen weiter
Fast das ganze Jahr 2017 fristete der Kommenbach, der bei Grimmelshofen (Kreis Waldshut) in die Wutach mündet, ein müde plätscherndes Stillleben.  Die Bilder wurden aufgenommen um 13.45 Uhr im Hinterdorf bei der ehemaligen "Hinteren Mühle".
(03.01.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

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