Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg
Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg

Aktuelle Meldungen

 

16.04.17: Christen feiern die Auferstehung
15.04.17: Des Bürgers letzte Wohnstatt
14.04.17: Ministranten leisten Schwerarbeit

11.04.17: Palmsonntag in Blumberg

08.04.17: Fützen putzt sich heraus

08.04.17: Feuerwehr sammelt Schrott
03.04.17: Ortsvorsteher Georg Schloms feiert seinen 60. Geburtstag mit seinen Bürgern

 

 

Christen feiern die Auferstehung
In gut besuchten Gottesdiensten versammelten sich über die Ostertage die Gläubigen in der Kernstadt und in den Teilorten, um die Auferstehung des Gekreuzigten zu feiern.
Nachdem am Gründonnerstag nach der gemeinsamen Abendmesse die Glocken und die Orgeln verstummten, wurde am Karfreitag mit der Leidensgeschichte nach Johannes des Opfertodes des Gottessohnes gedacht. In der Osternacht aber, nachdem der Priester die Osterkerzen geweiht und angezündet hatte, verkündeten die Glocken nach dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ jubelnd die Auferstehung und den Sieg über den Tod hinaus in die Nacht, die als die „Nacht der Nächte“ umschrieben wird. Das anspruchsvolle Osterlob (Exsultet) zum Beginn der Osternacht sang Kantor und Organist Karl Scheu (Riedöschingen).

Pfarrer Karlheinz Brandl erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Menschen die Auferstehung des Gottessohnes oft mit der Allmacht Gottes verbinden. Gott aber verzichte auf seine Macht, weil er in seinem Innersten nicht Macht, sondern unendliche Liebe sei. Für die Menschen sollte Auferstehung bedeuten, immer wieder neu aufzubrechen zu diesem liebenden Gott. Das österliche Geschehen solle bedeuten, selbst aufs Neue aufzustehen im gläubigen Wissen, dass das irdische Leben die Zeit sei, Jesus Christus der Welt zu zeigen und am Ende nach dem Sterben im unendlichen Glück und der unerschöpflichen Freude Gottes Liebe in Ewigkeit zu erleben.
Pfarrer Erwin Roser (Riedböhringen) versicherte in seiner Ansprache, wenn Gott Jesus nach dem Kreuzestod auferweckt habe, dann werde er auch Jeden auferwecken, der zu ihm stehe und an ihn glaube und so sei der Tod nicht das Ende, sondern der Anfang und kein Leben wäre sinnlos.
In allen Gotteshäusern wurden die Feierlichkeiten dieses christlichen Hochfestes von den Kirchenchören, der Schola und jubelnden Orgelklängen begleitet. Damit zeigten die gläubigen Christen aber auch, wie Pfarrer Brandl in seiner schriftlichen Botschaft über die Heilige Woche an seine Mitchristen in der Seelsorgeeinheit geschrieben hatte, dass Ostern eben mehr ist, als Osterurlaub, Ostereier, Osterhasen, Festtagsbraten und Bundesliga.

Nachdem der Priester das Taufwasser geweiht hatte empfingen zwei junge Christen in einem feierlichen Ritual das Sakrament der Taufe und wurden nach altem Brauch damit in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen.

Mit Blick auf den bevorstehenden Weißen Sonntag wurde den angehenden Erstkommunionkindern nach dem Glaubensbekenntnis (Credo) symbolisch ihr weißes Taufkleid überreicht zur Erinnerung an das Taufversprechen, das die Taufpaten einst stellvertretend für sie abgelegt hatten.
(16.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Des Bürgers letzte Wohnstatt

Ortschafstrat berät mit den Bürgern über die Friedhofgestaltung

Wohl erstmals in der Dorfgeschichte fand am vergangenen Samstagmorgen (Karsamstag) eine öffentliche Ortschaftsratssitzung auf dem Friedhof statt. Schon mehrfach hatte das Team mit Ortsvorsteher Georg Schloms in Sitzungen wie auch bei der Bürgerversammlung über die von der Stadt erarbeiteten Vorschläge betreffs einheitlicher Positionierung des in die Zukunft gerichteten Urnengrabfeldes diskutiert.
In diese sensible Maßnahme wollte Schloms nun auch die Bürger vor Ort mit einbinden, bevor die Beschlussfassung an die Friedhofsverwaltung geleitet wird. Dabei handelt es sich um die vorgeschlagene Errichtung einer von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Stele und eines Urnengemeinschaftsgrabfeldes, das nach der Bestattung des Verstorbenen mit Erde und Gras abgedeckt wird.
Die recht konstruktive Beratung ergab, dass dieses Grabfeld nicht wie vorgeschlagen am oberen Gehweg, sondern rechts am unteren Gehweg angelegt werden soll und nicht nur eine Stele für zehn Urnen, sondern drei Stelen (30 Urnen) erstellt werden sollen. Die Ruhefrist soll, ebenso einheitlich mit der Gesamtstadt, auf 20 Jahre festgelegt werden.
Dieser Vorstellung und Beschlussfassung folgten auch die anwesenden etwa 20 Bürger und soll nun an die Stadtverwaltung weitergeleitet werden. Ortsvorsteher Schloms wird dies mit einer Skizze erläutern. Bei dieser Gelegenheit kam die Anregung und Bitte von den Bürgern, weitere Ruhebänke und möglichst auch einen Sonnenschutz bei Beerdigungen an heißen Tagen, sowie eine einfache WC-Anlage zu erstellen.

(15.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ministranten leisten Schwerarbeit
In diesen Tagen, da nach altem Brauch die Kirchenglocken bis zum Osterfest schweigen, rufen die Ministranten die Gläubigen mit einer Rätsche zum Gebet. Keine leichte Arbeit, das über 100-Jahre alte Gerät in Bewegung zu setzen. Der ohrenbetäubende Krach der hölzernen Klöppel ist weithin hörbar, die Ministranten aber sind nach der Arbeit buchstäblich „atemlos“.
(14.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Palmsonntag in Blumberg
In der vollbesetzten St. Andreas-Kirche feierte Pfarrer Karlheinz Brandl mit den Gläubigen aus Blumberg und Umgebung das Gedenken an den Einzug von Jesus in Jerusalem. Zuvor aber segnete er auf dem Pausenhof der Scheffelschule durch Weihegebete und Besprengung mit Weihwasser die von den Kindern und Erwachsenen mitgebrachten liebevoll geschmückten Palmen und Palmbüschel. Dann folgte der feierliche Einzug in das Gotteshaus.
Lektoren und der Priester lasen die Leidensgeschichte nach Matthäus. Die Schola unter der Leitung von Marion Honold begleitete den Gottesdienst mit gut einstudierten Liedern. An der Orgel Lorena Vetter.

Nach altem Brauchtum nehmen die Gläubigen die Palmbüschel mit nach Hause, bringen sie den Bekannten und Verwandten, oder stecken sie an das heimische Kruzifix (soweit noch vorhanden), wo sie bis zur nächsten Karwoche aufbewahrt werden. Sie gelten als das Sinnbild des Lebens und des Sieges.
(11.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Fützen putzt sich heraus
Rollrasen für den Kinderspielplatz

Besonders intensiv wurde am Samstag im Dorf geputzt, gemalt und verschönert, um beim bevorstehenden großen Musikfest für die Gäste ein attraktives Ortsbild abzugeben.
Eine weitere Baustelle mit vielen Helfern, Väter und Opas, war auf dem von der Stadt neu errichteten Kinderspielplatz. Hier wurden mit großer Präzision etwa 400 m² Rollrasen verlegt. Nach Aussage von Ortsvorsteher Georg Schloms wird der Spielplatz nun allerdings bis nach dem Musikfest abgesperrt, um den Wachstumsprozess nicht zu stören.
Nach der großen Putzaktion gab es für Jung und Alt einen Umtrunk und heiße Wienerle. Schloms dankte den vielen freiwilligen Helfern für den wieder gut funktionierten Arbeitseinsatz zum Wohle der Dorfgemeinschaft.
(08.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Feuerwehr sammelt Schrott
Im Vorgriff auf die zum Wochenende anberaumte Dorfputze führte die Abteilungswehr die alljährliche Schrottsammlung durch.
Mit mehreren Traktoren und Anhänger wurden die mehr oder weniger schweren Altwaren zu den Containern auf dem künftigen Festplatz gefahren. Wenn auch, wie in früheren Jahren, die gewichtigen schweren Ackergeräte aus Betriebsauflösungen fehlen, so war es doch wieder verwunderlich, was sich in und um die Häuser an Gerätschaften und Wohlstandsmüll ansammelt, von denen sich die Bürger trennen wollen.
Erfreulich, dass vor allem zahlreiche Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr mit Eifer mitwirkten. Das Ergebnis der Sammlung ist eine willkommene Bereicherung der Kameradschaftskasse.
(08.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ortsvorsteher Georg Schloms feiert seinen 60. Geburtstag mit seinen Bürgern

Blues-Benefiz-Birthday: Ein wahrlich rekordverdächtiger Feierabend

Ein Fest für die ganze Dorffamilie sollte es werden und so kam es auch. In der rustikal geschmückten Buchberghalle trafen sich vor allem viele Angehörige der örtlichen Vereine, aber auch Nachbarn und Freunde aus Nah und Fern, um es mit dem Jubilar richtig krachen zu lassen.
Georg Schloms kam, im Ort kaum beachtet, vor 20 Jahren nach Fützen, wo er sich an der Museumsbahnstraße mit seiner Frau Martina ein schmuckes Eigenheim gekauft hatte. Drei wackere Söhne, Leo heute 18, Joseph 15 und Oskar 12, bereicherten bald Zug um Zug das Familienleben und sind inzwischen fest im Vereinswesen des Ortes integriert.
Die Wiege von Georg Schloms stand in Kamp-Lintfort am Niederrhein. (33NHN). Als selbständiger Technischer Unternehmensberater, weltweit vernetzt und ebenso um den Globus unterwegs, ist er in der komplexen Welt der Technik ein gefragter Mann mit einem vollen Auftragsbuch.
Bei der Ortschaftsratswahl im Mai 2014 erhielt Schloms auf Anhieb die meisten Stimmen (426) und als logische Folge auch das Mandat des Ortsvorstehers übertragen. Seither kümmert er sich mit ganzer Kraft um das Wohl der Gemeinde und auch im Gemeinderat in Blumberg zählen seine Erfahrung und Stimme.
Nun aber zur nächtlichen Feierstunde spielten Freunde aus der Heimat, mit denen er auch heute nach 35 Jahren noch verbunden ist, heiße Rhythmen, auch der Jubilar hatte seine Klampfe wieder aus dem Schrank geholt und zeigte, dass er im Herzen jung geblieben ist. Schlag auf Schlag gab es weitere Auftritte von befreundeten Musikern. (Bluesquamperfect). Selbst das Team des Ortschaftsrates hatte für diesen Abend einen „Projektchor“ gegründet, um ihrem Boss, dem „Schorsch“ sein Wirken und Streben in heiteren Texten humorvoll zu reflektieren.
Das heiße Finale begann mit dem Gongschlag Mitternacht, da wurde ihm mit stürmischen Glückwünschen ein Beweis der hohen Wertschätzung zuteil. Der in voller Stärke angetretene Musikverein unter der Leitung von Carolin Gleichauf spielte für ihn etliche gewünschte Musikstücke. Dankend und sichtlich bewegt ob so viel Ehre nahm der Jubilar die nicht enden wollenden Glückwünsche entgegen. Auch Bürgermeister Markus Keller kam noch rechtzeitig mit einem starken Gefolge vom Festakt in Hondingen und reihte sich unter die Gratulanten und Redner.
Die Bewirtung an diesem Abend hatten die Landfrauen zusammen mit den Vereinen übernommen. Der örtliche Metzger Michael Gut lieferte die Menüs in lobenswerter Weise zum Selbstkostenpreis. Um Platz für die erbetenen Spenden zu schaffen, hatte der findige Jubilar gleich die große Wahlurne aus dem Rathaus aufstellen lassen.
Wie versprochen spendet er den Erlös aus der Veranstaltung, das waren nach Abrechnung mit den Lieferanten immerhin 3.000 EURO, den Landfrauen und der Eggäsli-Zunft, die mit dem Geld eine dringend notwendige Heizung in ihrem gemeinsamen Versammlungsraum einbauen werden. Der für die Bürger aber auch für die Schloms-Familie wohl denkwürdige Festakt endete nach einer langen Nacht am frühen Sonntagmorgen.
(03.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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