Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg
Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg

Aktuelle Meldungen

 

23.05.17: Senioren aus Fützen und Riedöschingen begrüßen den Frühling
18.05.17: Landwirte füllen die Silos mit Grünfutter
18.05.17: Kirchlicher Bauförderverein Fützen unterstützt die Pfarrgemeinde tatkräftig
08.05.17: Maiandacht bei den Schabelhöfen Riedöschingen
08.05.17: Tag der offenen Tür bei der Sozialstation Blumberg
03.05.17: Familie Gasper begrüßt den Frühling mit einem zünftigen Maibaum7
01.05.17: Schabernack und Sachbeschädigung in der Maiennacht
29.04.17: Tolles Musical der Kinder aus Fützen und Epfenhofen beim Bezirksmusikfest

16.04.17: Christen feiern die Auferstehung
15.04.17: Des Bürgers letzte Wohnstatt
14.04.17: Ministranten leisten Schwerarbeit

11.04.17: Palmsonntag in Blumberg

08.04.17: Fützen putzt sich heraus

08.04.17: Feuerwehr sammelt Schrott
03.04.17: Ortsvorsteher Georg Schloms feiert seinen 60. Geburtstag mit seinen Bürgern

 

 

Senioren aus Fützen und Riedöschingen begrüßen den Frühling
Im vollbesetzten Gasthaus „Hegauer Hof“ trafen sich die Senioren vom Altenwerk Fützen mit ihren Freunden aus Riedöschingen. In gewohnter Weise begleiteten Ewald Wilhelm und Ernst Keller die alten Volkslieder mit dem Akkordeon. Die Bäckersleute und Gastgeber hatten wieder eine stattliche Auswahl an feinen Torten und Kuchen zur Kaffeerunde bereitgestellt. Bei guten Gesprächen und dem Austausch von Dorfneuigkeiten verlief der Nachmittag im Fluge.
Die nächste Zusammenkunft wird im Wechsel im Juni wieder in Fützen stattfinden.
(23.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

Landwirte füllen die Silos mit Grünfutter
Das Warten hat sich gelohnt. Nachdem der Graswuchs durch das kalte Wetter dieses Frühjahr sehr spärlich war, konnten die Landwirte diese Woche die sonnigen Tage intensiv nutzen, um die bereitgestellten großen Silos mit dem ersten Grasschnitt zu füllen.
Bei Dieter Gleichauf waren dieser Tage bis spät in die Nacht drei große Schlepper mit Hänger im Einsatz, um die Aktion schnellstmöglich abschließen zu können. Auch hier bewährte sich wieder die solidarische Zusammenarbeit unter den wenigen noch aktiven Vollerwerbslandwirten.
Auch bei Arnold/Lukas Gleichauf sind die Silos bereits gefüllt und abgedeckt. Nun sollte es allerdings wieder regnen, um beim dann anstehenden zweiten und dritten Schnitt wieder gute Ergebnisse zu erzielen. Auf diese Vorräte (Silage und Heu) sind die in Fützen Milchwirtschaft betreibenden Landwirte mit ihren inzwischen stark gewachsenen Viehbeständen angewiesen.

 

Kirchlicher Bauförderverein Fützen unterstützt die Pfarrgemeinde tatkräftig

Ohne Publikum verlief die alle zwei Jahre stattfindende Mitgliederversammlung im Gasthaus zum „Kranz“. Der Vorsitzende Theo Zeller konnte hierzu auch Pfarrer Karlheinz Brandl begrüßen.
Wie aus dem Bericht von Zeller hervorging, leisteten die aktuell 51 Mitglieder wieder einen segensreichen Beitrag beim Unterhalt der Pfarrkirche, der Kapelle und des historischen Pfarrhauses. Auch in den zurückliegenden zwei Jahren konnte der Verein wieder 5000 Euro zweckgebunden an die Verrechnungsstelle in Stühlingen überwiesen. Für das laufende Jahr berichtete Kassiererin Heidi Kessler wieder über eine solide Kassenlage, die aus den Beiträgen aber auch aus freiwilligen Spenden resultieren. Kassenprüfer Markus Gleichauf und Klaus Gut bestätigten eine stimmige Buchführung. Die gebildeten Rücklagen sollen wieder zu anstehenden Renovierungsarbeiten an der Pfarrkirche eingestellt werden. Pfarrer Karlheinz Brandl schlug vor, für Arbeiten am denkmalgeschützten Pfarrhaus keine Mittel vorzusehen, da, wie er an diesem Abend erstmals in Fützen öffentlich erwähnte, dieses nach der Vorgabe von Freiburg schon bald zum Verkauf ausgeschrieben werde. Ein Wertgutachten sei bereits erstellt worden. Hierzu gab der Pfarrer den überraschten Anwesenden auch Erläuterungen und Begründungen aus der Sicht des Ordinariates. Gleichzeitig aber dankte Ortsgeistliche aber auch dem Gremium für ihre Arbeit wie auch den Pfarrgemeindemitgliedern für die Förderung dieser segensreichen Einrichtung, die dazu beitrage, die laufend anfallenden Unterhaltungsmaßnahmen zu unterstützen und die Kosten damit abzufedern.
Im weiteren TOP wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag von derzeit 20.00 Euro pro Jahr nicht zu verändern. Beim letzten Tagesordnungspunkt „Wünsche und Fragen“ wurde erwartungsgemäß vor allem die Tragweite beim Verkauf des seit Urzeiten Ortsbild prägenden Pfarrhauses (1618/1777) erörtert, wenn dieses in fremden Besitz übergehe.

Info: Bauförderverein

Kirchlicher Bauförderverein St. Vitus-Fützen e.V., gegründet 1999 nach der großen Renovierung der Pfarrkirche St. Vitus (rund 500 000 Mark Kosten). Vorsitzender aktuell Theodor Zeller, Zweite Vorsitzende Pfarrgemeinderätin Ursula Arlt, Kassiererin Heidi Keßler, Schriftführerin Marlene Eckert. Beisitzerin Isolde Zimmermann und Ulrike Röthenbacher. Kassenprüfer Markus Gleichauf und Klaus Gut. Laut Satzung sind die erwirtschafteten Gelder zweckgebunden für den Unterhalt der örtlichen kirchlichen Einrichtungen wie der Dorfkirche, des Pfarrhauses und der Antoniuskapelle. Die Amtsdauer des jeweiligen Vorstandes ist auf vier Jahre festgelegt.

 

Maiandacht bei den Schabelhöfen Riedöschingen

Meistens haben die emsigen „Schabelhöfler“ Glück mit dem Wetter bei ihrer alljährlichen Maiandacht bei der schmucken Kapelle in ihrem „kleinen Dorf“ abseits des hektischen Weltgeschehens.
Leider vermieste dieses Jahr das beinahe herbstlich anmutende Regenwetter die Freiluft – Gebetsstunde. Doch hatte man vorgesorgt und die von Familie Sutter zur Verfügung gestellte große beheizte! Scheune füllte sich schnell mit Marienverehrer auch aus den umliegenden Orten. Der Kirchenchor unter der Leitung von Thomas Keller umrahmte die Andacht mit Marienliedern, der Dirigent ermunterte die Besucher aber auch mit Erfolg zum fröhlichen Mitsingen.
Danach luden die „Gastgeber“ noch zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen ein. Agathe Wiegand dankte den Sängern und Gastgebern, aber auch den Besuchern, dass sie dem Wetter getrotzt hatten und versprach besseres Wetter bei der nächsten Marienanadacht im Herbst bei der Mariengrotte.
(08.05.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Tag der offenen Tür bei der Sozialstation Blumberg

Großen Zuspruch erhielt am vergangenen Sonntag die Kirchliche Sozialstation Blumberg bei ihrer Informationsveranstaltung über die seit Januar d.J. angebotene Tagespflege im „Eichbergstüble“ in der Seniorenwohnanlage im Haus Ob der Kehr.
Markus Leichenauer, Geschäftsführer der Sozialstation und sein Team standen bereit, den Interessenten umfassend Auskunft über die Leistungen bei der Tagespflege zu geben. Dieses Angebot richtet sich hauptsächlich an pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige. Für die Letzteren soll hier die Möglichkeit geschaffen werden, im Bedarfsfall bei der temporären Unterbringung ihrer Angehörigen für Entlastung zu sorgen und „zum Luft holen“ verholfen werden. Der Besuch der Tagespflege schafft Raum, jetzt noch länger zu Hause leben zu können.
In lockerer Runde bei Kaffee und Kuchen verweilten die Gäste gerne im gemütlichen, hellen Gruppenraum, doch gab es auch die Möglichkeit, den Ruheraum mit seinen vielseitigen Möglichkeiten sowie die sanitären Einrichtungen zu besichtigen.
(08.05.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Heiko Gasper mit Tochter Sarah

Familie Gasper begrüßt den Frühling mit einem zünftigen Maibaum

Immer wenn seine Frau Sibylle bei der Arbeit war, bastelte Heiko Gasper in aller Heimlichkeit für sie einen imposanten sieben Meter hohen Maibaum als Geschenk zum runden Geburtstag (50), der dieser Tage im Familienkreis zünftig gefeiert wurde.
Vater Horst, ein Fußball-Urgestein und zeitlebens ein Bayern-Fan übertrug wohl den Bayern-Bazillus auf die ganze Familie. Denn inzwischen haben im schmucken Drei-Generationen Haus am Sparbuck mit Horst und Renate, Heiko mit Sibylle samt Tochter Sarah zu absoluten Bayern-Fans mutiert. Regelmäßig werden mit Begeisterung alle Oktoberfeste im Ländle, sei es Konstanz, Stuttgart usw. besucht. Dieses Jahr steht bereits wieder München im Urlaubskalender. Der schmucke Frühlingsbote am Weg auf den Hohen Randen findet in diesen Tagen erstaunte Bewunderer.
(03.05.17 – Bericht und Bild: E. Schüle)

Schabernack und Sachbeschädigung in der Maiennacht
Während es im Ort bei einigen umgelagerten Mülltonnen und aufgewickeltem Klopapier blieb, kam es aber auch zu von Chaoten verursachter Sachbeschädigung an öffentlichen Einrichtungen.
Wie im vergangenen Jahr zum 1. Mai, wurde die Ortstafel bei der Kapelle auch dieses Jahr wieder brutal umgeknickt. Im vergangenen Jahr wurde diese, wie erinnerlich, abgesägt und blieb verschwunden. Im Bachbett des Kommenbachs landete samt Sockel ein Parkplatz-Hinweisschild.
Obwohl es in Fützen nur schöne Mädchen gibt, scheint es keine Verehrer mehr zu geben, die ihren heimlichen Geliebten in der Maiennacht „ein Tännle“ (Maien) auf das Hausdach steckten, wie dies früher guter Brauch war. Solche Liebesbezeugungen wurden indessen keine gesichtet.
(01.05.17 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Tolles Musical der Kinder aus Fützen und Epfenhofen beim Bezirksmusikfest
Anlässlich des Bezirksmusikfests hatte der Musikverein „Eintracht“ zusammen mit dem Kindergarten Epfen-hofen, der Grundschule Fützen sowie den Jungmusikern des Vereins das Kindermusical „Der kleine Drache Kokosnuss“ einstudiert. Schon vor Wochen hatten die Kinder mit den Proben begonnen und präsentierten am ersten Festtag das Ergebnis ihrer Arbeit.
Im fast vollen Festzelt waren beim Senioren- und Kindernachmittag alle Besucher gespannt auf die Vorstellung der kleinen Schauspieler, Sänger und Tänzer.
Vor der von Christoph Zeller liebevoll gestalteten Kulisse zeigten die Kinder eine musikalisch und schauspielerisch gelungene Aufführung, die von Dirigent Peter Meister und den Regisseurinnen Sabine Hellstern und Regine Meder bestens einstudiert worden war.
Die Darsteller nahmen die Besucher mit in die Welt der Drachen, wobei sich die Handlung um den kleinen Drachen „Kokosnuss“ (Lucy Frank) drehte, der bis zum jährlichen Schulfest unbedingt das Fliegen lernen muss. Allerdings fehlt ihm dazu der Mut und die Übungsstunden unter Anleitung der Fluglehrerin „Proselinde“ (Leonie Nagel) und des grünen Drachens (Lisa Gut) gestalten sich schwieriger als erwartet. So geht zunächst einiges schief und Kokosnuss‘ Laune wird immer schlechter.
Doch mit Unterstützung des Gänserichs Dieter Düse (Dominik Gut) als Privatlehrer und seiner Freunde Matilda (Melina Palka) und Oskar (Eric Schweizer) bessert sich die Lage nach und nach. Kokosnuss lässt sich auch durch einen Absturz nicht beirren, obwohl er verletzt ist und von seinen Eltern (Mia Westphal und Silvio Werner) gepflegt werden muss.
Mit vereinten Kräften schaffen es der Gänserich und die Freunde Kokosnuss auf den weiten Flug zum Feuerfelsen vorzubereiten. Am Tag des Schulfestes gelingt ihm dann trotz vieler Zweifler der Flug mitsamt der Last des zu transportierenden Holzes zum Ziel, wo er schon von den kleinen Drachen (Kindergarten Epfenhofen), den Eltern, seinen Freunden und allen anderen Drachen erwartet wird. Mit fröhlichen Freudentänzen wird Kokosnuss am Feuerfelsen in Empfang genommen.
Viel Applaus der Besucher belohnte die Darsteller für ihre Leistungen. Der galt aber auch den betreuenden Lehrerinnen der Grundschule Fützen (Regine Meder und Sophia Schumacher), dem Erzähler Marc Gut, den Erzieherinnen des Kindergartens Epfenhofen mit dem Team um Cornelia Rösch-Hewer, sowie der Regisseurin Sabine Hellstern (auch Maske/Kostüm) und den Jungmusikern unter Leitung von Peter Meister. Die Requisiten hatte Christoph Zeller geschaffen, Steffi Palka war für die tollen Kostüme verantwortlich und Ulrike Tritschler half bei der Bühnendekoration.
(29.04.17 – Bericht und Bilder: Grundschule Fützen)
Bilderserie zur Aufführung finden Sie
hier
 

Christen feiern die Auferstehung
In gut besuchten Gottesdiensten versammelten sich über die Ostertage die Gläubigen in der Kernstadt und in den Teilorten, um die Auferstehung des Gekreuzigten zu feiern.
Nachdem am Gründonnerstag nach der gemeinsamen Abendmesse die Glocken und die Orgeln verstummten, wurde am Karfreitag mit der Leidensgeschichte nach Johannes des Opfertodes des Gottessohnes gedacht. In der Osternacht aber, nachdem der Priester die Osterkerzen geweiht und angezündet hatte, verkündeten die Glocken nach dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ jubelnd die Auferstehung und den Sieg über den Tod hinaus in die Nacht, die als die „Nacht der Nächte“ umschrieben wird. Das anspruchsvolle Osterlob (Exsultet) zum Beginn der Osternacht sang Kantor und Organist Karl Scheu (Riedöschingen).

Pfarrer Karlheinz Brandl erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Menschen die Auferstehung des Gottessohnes oft mit der Allmacht Gottes verbinden. Gott aber verzichte auf seine Macht, weil er in seinem Innersten nicht Macht, sondern unendliche Liebe sei. Für die Menschen sollte Auferstehung bedeuten, immer wieder neu aufzubrechen zu diesem liebenden Gott. Das österliche Geschehen solle bedeuten, selbst aufs Neue aufzustehen im gläubigen Wissen, dass das irdische Leben die Zeit sei, Jesus Christus der Welt zu zeigen und am Ende nach dem Sterben im unendlichen Glück und der unerschöpflichen Freude Gottes Liebe in Ewigkeit zu erleben.
Pfarrer Erwin Roser (Riedböhringen) versicherte in seiner Ansprache, wenn Gott Jesus nach dem Kreuzestod auferweckt habe, dann werde er auch Jeden auferwecken, der zu ihm stehe und an ihn glaube und so sei der Tod nicht das Ende, sondern der Anfang und kein Leben wäre sinnlos.
In allen Gotteshäusern wurden die Feierlichkeiten dieses christlichen Hochfestes von den Kirchenchören, der Schola und jubelnden Orgelklängen begleitet. Damit zeigten die gläubigen Christen aber auch, wie Pfarrer Brandl in seiner schriftlichen Botschaft über die Heilige Woche an seine Mitchristen in der Seelsorgeeinheit geschrieben hatte, dass Ostern eben mehr ist, als Osterurlaub, Ostereier, Osterhasen, Festtagsbraten und Bundesliga.

Nachdem der Priester das Taufwasser geweiht hatte empfingen zwei junge Christen in einem feierlichen Ritual das Sakrament der Taufe und wurden nach altem Brauch damit in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen.

Mit Blick auf den bevorstehenden Weißen Sonntag wurde den angehenden Erstkommunionkindern nach dem Glaubensbekenntnis (Credo) symbolisch ihr weißes Taufkleid überreicht zur Erinnerung an das Taufversprechen, das die Taufpaten einst stellvertretend für sie abgelegt hatten.
(16.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Des Bürgers letzte Wohnstatt

Ortschafstrat berät mit den Bürgern über die Friedhofgestaltung

Wohl erstmals in der Dorfgeschichte fand am vergangenen Samstagmorgen (Karsamstag) eine öffentliche Ortschaftsratssitzung auf dem Friedhof statt. Schon mehrfach hatte das Team mit Ortsvorsteher Georg Schloms in Sitzungen wie auch bei der Bürgerversammlung über die von der Stadt erarbeiteten Vorschläge betreffs einheitlicher Positionierung des in die Zukunft gerichteten Urnengrabfeldes diskutiert.
In diese sensible Maßnahme wollte Schloms nun auch die Bürger vor Ort mit einbinden, bevor die Beschlussfassung an die Friedhofsverwaltung geleitet wird. Dabei handelt es sich um die vorgeschlagene Errichtung einer von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Stele und eines Urnengemeinschaftsgrabfeldes, das nach der Bestattung des Verstorbenen mit Erde und Gras abgedeckt wird.
Die recht konstruktive Beratung ergab, dass dieses Grabfeld nicht wie vorgeschlagen am oberen Gehweg, sondern rechts am unteren Gehweg angelegt werden soll und nicht nur eine Stele für zehn Urnen, sondern drei Stelen (30 Urnen) erstellt werden sollen. Die Ruhefrist soll, ebenso einheitlich mit der Gesamtstadt, auf 20 Jahre festgelegt werden.
Dieser Vorstellung und Beschlussfassung folgten auch die anwesenden etwa 20 Bürger und soll nun an die Stadtverwaltung weitergeleitet werden. Ortsvorsteher Schloms wird dies mit einer Skizze erläutern. Bei dieser Gelegenheit kam die Anregung und Bitte von den Bürgern, weitere Ruhebänke und möglichst auch einen Sonnenschutz bei Beerdigungen an heißen Tagen, sowie eine einfache WC-Anlage zu erstellen.

(15.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ministranten leisten Schwerarbeit
In diesen Tagen, da nach altem Brauch die Kirchenglocken bis zum Osterfest schweigen, rufen die Ministranten die Gläubigen mit einer Rätsche zum Gebet. Keine leichte Arbeit, das über 100-Jahre alte Gerät in Bewegung zu setzen. Der ohrenbetäubende Krach der hölzernen Klöppel ist weithin hörbar, die Ministranten aber sind nach der Arbeit buchstäblich „atemlos“.
(14.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Palmsonntag in Blumberg
In der vollbesetzten St. Andreas-Kirche feierte Pfarrer Karlheinz Brandl mit den Gläubigen aus Blumberg und Umgebung das Gedenken an den Einzug von Jesus in Jerusalem. Zuvor aber segnete er auf dem Pausenhof der Scheffelschule durch Weihegebete und Besprengung mit Weihwasser die von den Kindern und Erwachsenen mitgebrachten liebevoll geschmückten Palmen und Palmbüschel. Dann folgte der feierliche Einzug in das Gotteshaus.
Lektoren und der Priester lasen die Leidensgeschichte nach Matthäus. Die Schola unter der Leitung von Marion Honold begleitete den Gottesdienst mit gut einstudierten Liedern. An der Orgel Lorena Vetter.

Nach altem Brauchtum nehmen die Gläubigen die Palmbüschel mit nach Hause, bringen sie den Bekannten und Verwandten, oder stecken sie an das heimische Kruzifix (soweit noch vorhanden), wo sie bis zur nächsten Karwoche aufbewahrt werden. Sie gelten als das Sinnbild des Lebens und des Sieges.
(11.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Fützen putzt sich heraus
Rollrasen für den Kinderspielplatz

Besonders intensiv wurde am Samstag im Dorf geputzt, gemalt und verschönert, um beim bevorstehenden großen Musikfest für die Gäste ein attraktives Ortsbild abzugeben.
Eine weitere Baustelle mit vielen Helfern, Väter und Opas, war auf dem von der Stadt neu errichteten Kinderspielplatz. Hier wurden mit großer Präzision etwa 400 m² Rollrasen verlegt. Nach Aussage von Ortsvorsteher Georg Schloms wird der Spielplatz nun allerdings bis nach dem Musikfest abgesperrt, um den Wachstumsprozess nicht zu stören.
Nach der großen Putzaktion gab es für Jung und Alt einen Umtrunk und heiße Wienerle. Schloms dankte den vielen freiwilligen Helfern für den wieder gut funktionierten Arbeitseinsatz zum Wohle der Dorfgemeinschaft.
(08.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Feuerwehr sammelt Schrott
Im Vorgriff auf die zum Wochenende anberaumte Dorfputze führte die Abteilungswehr die alljährliche Schrottsammlung durch.
Mit mehreren Traktoren und Anhänger wurden die mehr oder weniger schweren Altwaren zu den Containern auf dem künftigen Festplatz gefahren. Wenn auch, wie in früheren Jahren, die gewichtigen schweren Ackergeräte aus Betriebsauflösungen fehlen, so war es doch wieder verwunderlich, was sich in und um die Häuser an Gerätschaften und Wohlstandsmüll ansammelt, von denen sich die Bürger trennen wollen.
Erfreulich, dass vor allem zahlreiche Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr mit Eifer mitwirkten. Das Ergebnis der Sammlung ist eine willkommene Bereicherung der Kameradschaftskasse.
(08.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ortsvorsteher Georg Schloms feiert seinen 60. Geburtstag mit seinen Bürgern

Blues-Benefiz-Birthday: Ein wahrlich rekordverdächtiger Feierabend

Ein Fest für die ganze Dorffamilie sollte es werden und so kam es auch. In der rustikal geschmückten Buchberghalle trafen sich vor allem viele Angehörige der örtlichen Vereine, aber auch Nachbarn und Freunde aus Nah und Fern, um es mit dem Jubilar richtig krachen zu lassen.
Georg Schloms kam, im Ort kaum beachtet, vor 20 Jahren nach Fützen, wo er sich an der Museumsbahnstraße mit seiner Frau Martina ein schmuckes Eigenheim gekauft hatte. Drei wackere Söhne, Leo heute 18, Joseph 15 und Oskar 12, bereicherten bald Zug um Zug das Familienleben und sind inzwischen fest im Vereinswesen des Ortes integriert.
Die Wiege von Georg Schloms stand in Kamp-Lintfort am Niederrhein. (33NHN). Als selbständiger Technischer Unternehmensberater, weltweit vernetzt und ebenso um den Globus unterwegs, ist er in der komplexen Welt der Technik ein gefragter Mann mit einem vollen Auftragsbuch.
Bei der Ortschaftsratswahl im Mai 2014 erhielt Schloms auf Anhieb die meisten Stimmen (426) und als logische Folge auch das Mandat des Ortsvorstehers übertragen. Seither kümmert er sich mit ganzer Kraft um das Wohl der Gemeinde und auch im Gemeinderat in Blumberg zählen seine Erfahrung und Stimme.
Nun aber zur nächtlichen Feierstunde spielten Freunde aus der Heimat, mit denen er auch heute nach 35 Jahren noch verbunden ist, heiße Rhythmen, auch der Jubilar hatte seine Klampfe wieder aus dem Schrank geholt und zeigte, dass er im Herzen jung geblieben ist. Schlag auf Schlag gab es weitere Auftritte von befreundeten Musikern. (Bluesquamperfect). Selbst das Team des Ortschaftsrates hatte für diesen Abend einen „Projektchor“ gegründet, um ihrem Boss, dem „Schorsch“ sein Wirken und Streben in heiteren Texten humorvoll zu reflektieren.
Das heiße Finale begann mit dem Gongschlag Mitternacht, da wurde ihm mit stürmischen Glückwünschen ein Beweis der hohen Wertschätzung zuteil. Der in voller Stärke angetretene Musikverein unter der Leitung von Carolin Gleichauf spielte für ihn etliche gewünschte Musikstücke. Dankend und sichtlich bewegt ob so viel Ehre nahm der Jubilar die nicht enden wollenden Glückwünsche entgegen. Auch Bürgermeister Markus Keller kam noch rechtzeitig mit einem starken Gefolge vom Festakt in Hondingen und reihte sich unter die Gratulanten und Redner.
Die Bewirtung an diesem Abend hatten die Landfrauen zusammen mit den Vereinen übernommen. Der örtliche Metzger Michael Gut lieferte die Menüs in lobenswerter Weise zum Selbstkostenpreis. Um Platz für die erbetenen Spenden zu schaffen, hatte der findige Jubilar gleich die große Wahlurne aus dem Rathaus aufstellen lassen.
Wie versprochen spendet er den Erlös aus der Veranstaltung, das waren nach Abrechnung mit den Lieferanten immerhin 3.000 EURO, den Landfrauen und der Eggäsli-Zunft, die mit dem Geld eine dringend notwendige Heizung in ihrem gemeinsamen Versammlungsraum einbauen werden. Der für die Bürger aber auch für die Schloms-Familie wohl denkwürdige Festakt endete nach einer langen Nacht am frühen Sonntagmorgen.
(03.04.17 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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