Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg
Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg

Frühere Meldungen

2015 - Okt. / Nov. / Dez. - 2015

 

27.12.15: St. Vitus ehrt treue Sängerinnen
25.12.15: Christen feiern das Weihnachtfest
25.12.15: Junge Bläser stimmen auf Weihnachten ein
24.12.15: Besinnlicher Abschluss
24.12.15: Schüler auf Theaterfahrt
18.12.15: Geschichtlich Interessantes aus Schleitheim
16.12.15: Nikolaus besucht die Senioren aus Fützen und Riedöschingen
10.12.15: Adventsfeier der Landfrauen
10.12.15: St. Gallus-Senioren haben viele Schutzengel
06.12.15: Schwerer Verkehrsunfall bei Fützen
02.12.15: Senioren Advents-Nachmittag bei St. Andreas
30.11.15: St. Andreas – Kirchengemeinde feiert ihren Kirchenpatron
23.11.15: Adventsstimmung im Pfarrhauskeller

22.11.15: Blick über die Kreisgrenze
19.11.15: Landfrauen Seminar um die Bedeutung des Apfels
18.11.15: Ortschaftsratssitzung mutiert zum „Bürgerbegehren“
16.11.15: Antoniuskapelle Fützen als Erinnerungsort
15.11.15: Volkstrauertag in Fützen
14.11.15: Anni und Erich Schüle in Fützen feiern Diamantene Hochzeit
14.11.15: Altenwerk: Trauer um Willi Happle
12.11.15: Senioren in froher Runde
11.11.15: St. Martin kommt als Legionär mit Adjutant nach Fützen
09.11.15: Moderne Rhythmen in St. Andreas
04.11.15: Über 100 Senioren empfangen das Sakrament der Krankensalbung
31.10.15:
Lesen gefährdet die Dummheit.

25.10.15: Kindergarten Epfenhofen wird evakuiert
25.10.15: Kindergarten erstellt Haustrunk für den Winter
24.10.15: Landfrauen fertigen Grabschmuck an
20.10.15: Stühlingen blickt zurück
19.10.15: Weiteres Paar gibt sich das Jawort
19.10.15: Ein giftiges Trompeten-Konzert
18.10.15: Klassentreffen in Fützen
10.10.15: Hochzeitsglocken läuten in Fützen
07.10.15: Oktoberfest bei den St. Gallus-Senioren
06.10.15: Alt und gesund ! Wie geht das?

04.10.15: Erntedank in Blumberg
03.10.15: „Maria in der Zarten“ Ziel der Altenwerk-Wallfahrt

St. Vitus ehrt treue Sängerinnen

Das Fest der Heiligen Familie mit seinem feierlichen Gottesdienst bildete den richtigen Rahmen für die Ehre von drei altgedienten Kirchenchor- und Schola-Sängerinnen.
Marlene Eckert, Renate Günthner und Isolde Zimmermann sind bereits seit ihrer Jugendzeit und damit seit 40 Jahren zur Ehre Gottes und zur Freude der Kirchenbesucher sowohl in den einstigen Jugendchören, dem Kirchenchor, als auch in der heutigen Schola aktiv verankert. Pfarrer Karlheinz Brandl als Präses sämtlicher Kirchenchöre in der Seelsorgeeinheit Blumberg, Ursula Arlt im Namen der Pfarrgemeinde und Klaus Gut als Sprecher der Fützener Schola sprachen herzliche Dankesworte für diesen lobenswerten und heute nicht mehr selbstverständlichen Einsatz und überreichten Blumen, Gutscheine sowie die Würdigung mit der Ehrenurkunde vom Diözesan Cäcilienverband Freiburg.
(27.12.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Christen feiern das Weihnachtfest
Botschaft des Papstes über die Barmherzigkeit bestimmt die Themen der Weihnachtsfeiern

Obwohl die beiden Seelsorger der Römisch-katholischen Pfarrgemeinde von Blumberg, Karlheinz Brandl und Erwin Roser nach der erweiterten Seelsorgeeinheit inzwischen acht Pfarrgemeinden zu betreuen haben, konnten Sie den Gläubigen über die Feiertage  trotzdem in jeder Gemeinde einen adäquaten Gottesdienst anbieten.
Mit Kinderkrippenfeiern und erhebenden Christmetten am Hl. Abend begannen die Feierlichkeiten, die von den Gläubigen gerne angenommen wurden. Die örtlichen Kirchenchöre oder die Schola, der Männergesangverein Blumberg und die Sängerfamilie Schmieder, begleiteten die Liturgiefeiern mit stimmungsvollen Liedern und Weisen. Der Kirchenchor von Kommingen unter der Leitung von Karl Scheu ging sogar nach „auswärts“ und sprang in Epfenhofen mit seinem stimmigen weihnachtlichen Repertoire für den örtlichen Kirchenchor ein, der sich gerade eine „Auszeit“ genommen hat.

Pfarrer Karlheinz Brandl machte sich in seiner Weihnachtspredigt die Worte von Papst Franziskus zu eigen, mit denen dieser das Jahr der Barmherzigkeit mit dem Gebet eröffnete: „Herr Jesus Christus du hast mich gelehrt, barmherzig zu sein wie der Vater im Himmel“. So gelte es in diesen Tagen die Menschwerdung Gottes zu betrachten und zu erkennen, was es für jeden Einzelnen heißen könnte, barmherzig zu leben. Der allmächtige Gott habe sich klein und bedürftig gemacht, damit wir Menschen gerettet werden können. Darum dürften wir beim Singen von Stille Nacht, Heilige Nacht mit Freude erkennen, dass Gott unsere Hoffnung und Rettung sei. Vorher aber gelte es für Jeden gerade in dieser Zeit die Werke der Barmherzigkeit zu üben und diese ins Leben hinaus zu tragen. Das sei nicht immer leicht und im Alltag auch durchzuhalten. In dieser Nacht, an diesem Tag aber dürften wir immer wieder die Kraft finden, uns für die Nächte unserer Mitmenschen zu öffnen und ihnen in den leiblichen und geistigen Werken der Barmherzigkeit zu Hilfe zu kommen.
Pfarrer Erwin Roser erinnerte in seiner Predigt in der Christmette an das Lukas Evangelium, wo es in der Engelsbotschaft heißt: „Ich verkündige euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zu teil werden soll. Heute ist in der Stadt Davids der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr“. Diese Worte, so der Seelsorger, galten schon vor 2000 Jahren nicht den Reichen und Wohlhabenden, nicht den angesehenen Bürger von Bethlehem, sondern den kleinen Leuten, den Hirten. Ihnen wurde an der Krippe vermittelt, dass nur Jesus, dessen Leben klein und armselig begann, der Retter gerade auch der Armen, der Zukurzgekommenen und der gesellschaftlich ausgeschlossenen sein wolle, der in seiner Liebe niemand ausschließe. Er, der Gekreuzigte sei der Christus, der Messias, in dem jedes Menschenleben Würde und Sinn finden dürfe und wie Gott seinen Sohn in das unvergängliche Leben geholt hätte, sollte auch unser Leben dahin ausgerichtet und letztendlich unser Ziel sein.
Die Feiertage bei absolut mildem und sonnigem Wetter zeigten aber auch, dass diese Tage  in dieser herrschenden hektischen Zeit, wo die Angehörigen oft im ganzen Land verstreut leben und ihren Berufen nachgehen, auch heute noch gerne dazu genutzt werden, sich im Heimathaus im Kreise der Familie, so auch  in ihrer Pfarrkirche mit der Frohbotschaft von Weihnachten, wie auch über die familiären Gegebenheiten auszutauschen und ein paar Tage innezuhalten.

(25.12.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Junge Bläser stimmen auf Weihnachten ein

Einer alten Tradition folgend, zog an Hl. Abend in der Dämmerung eine Schar jugendlicher Bläser des Musikvereins durch das Dorf, um die Menschen an markanten Plätzen mit weihnachtlichen Weisen auf das frohe Fest einzustimmen. Dafür gab es überall freundlichen Applaus für die jungen Künstler. Da und dort wurde der Dirigentin Carolin Gleichauf auch ein süßer Gruß oder ein Umschlag mit Inhalt zugesteckt. Ein schöner Brauch, der nie erlöschen darf.
(25.12.15 – Bericht und d Bilder: E. Schüle)

Besinnlicher Abschluss
Mit einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier beschlossen die Kinder der Grundschule Fützen den ersten Teil des Schuljahres. Ein gemeinsames Frühstück sorgte zunächst für die notwendige Stärkung ehe es an die konzentrierte Aufführung der geübten Musikstücke, Gedichte und Lieder ging. Während die größeren Schüler auch am Instrument überzeugten, zeigten die Kleinen, dass auch sie schon musikalisch zu überzeugen wissen. Ihre rhythmische Begleitung einer weihnachtlichen Geschichte hatten sie gut geübt und setzten sie mit großer Aufmerksamkeit um.
Gemeinsam gesungene Weihnachtsweisen rundeten das stimmungsvolle Programm ab. Zur großen Freude der Kinder waren auch die ehemaligen Lehrerinnen Viktoria Bee und Annette Will zur Feier gekommen.
(24.12.15)

Schüler auf Theaterfahrt
Am vorletzten Schultag war die Aufregung in der Schule groß. Die 2./3. Und 4. Klässler fuhren nach Freiburg zur jährlichen Theaterfahrt. Doch bevor das Stadttheater von den Fützenern gestürmt wurde, machten die Kinder den Freiburger Weihnachtsmarkt unsicher. Der Regen trat in den Hintergrund als die ersten Buden zu sehen waren. Mit dem Bauch voller Leckereien ging es dann in die Vorstellung „Der kleine Ritter Trenk“
Begeistert von den Schauspielern, den tollen Kulissen und den Kostümen forderten die Kinder eine Zugabe, die auch gleich darauf folgte! Alle waren sich einig, dass es trotz Regen ein gelungener Ausflug war.
(24.12.15)

Geschichtlich Interessantes aus Schleitheim
Den Namen Heusi gibt es in Schleitheim nicht mehr

Diesen Sommer ist die letzte in Schleitheim wohnhafte Trägerin des Familiennamens Heusi, Mina Meier-Heusi, gestorben. Mit dem vor etlichen Jahren verschwundenen Namen Erzinger, ist nun ein weiterer, seit Jahrhunderten im Dorf vertretener und vertrauter Name nicht mehr. Ausgestorben ist der Name Heusi aber nicht, die nächsten Heusi mit Schleitheimer Bürgerrecht leben in Gächlingen, in Hallau und an manchen andern Orten in der Schweiz und im Ausland.

Der Name Heusi hat einen interessanten Ursprung. Die ersten bekannten Vorfahren dieses Geschlechts hießen „von Tal“. Sie sind im Schleitheimer Kirchenurbar (Abgabenverzeichnis) von 1368 erstmals fassbar. Von Tal ist kein Adelstitel sondern eine Herkunftsbezeichnung. Namensgebend war der Talerhof im Füezemertal, wie man in Schleitheim sagt, die Begginger sagen der Örtlichkeit Talm und die Fützener, die 1486 das Gelände mit dem dazugehörenden Hohwald von einem Ulrich Löffer gekauft haben, nennen die abgelegene Idylle heute noch Talerhof. Das Füetzemertal mit dem Talerbach ist ein Seitental des Schleitheimertals, in nördlicher Richtung mit Abzweigung bei der Brüelbrücke zwischen dem Mattenhof und Beggingen. Der Talerbach entspringt am Fützener-Randen und bildet im untern Abschnitt streckenweise die Landesgrenze.

Das schon längst verschwundene Örtchen Tal mit der Kapelle, gehörte wie auch Beggingen und die  abgegangenen Weiler Brinkhofen (nord-östlich von Beggingen) und Schlatt (beim Schlatthof, Gemarkung Fützen), zum Kirchsprengel Schleitheim. Mit dem Kauf des Talerhofs durch die Gemeinde Fützen gingen die kirchlichen Rechte wohl auch an Fützen über.

Wie vor der Reformation üblich, spendeten auch die Leute vom Geschlecht von Tal zum Heil ihrer Seele Geld und Naturalien an die Kirche, sogenannte Jahrzeit-Stiftungen. Im Gemeindearchiv Schleitheim wird als Rarität ein Jahrzeitrodel der Kirche Schleitheim aufbewahrt, datiert 1468. Einer der insgesamt 51 Jahrzeitstifter ist: „hans vo tal genampt hösy“. Er stiftete zu seinem Seelenheil  alljährlich „1fiertel hanffsome ab ainer bunt by clewy vo tal hus gelegen....da von git man ainem lütpriester järlich 2 dn (Denar) „ Miteinbezogen in die Gnade des Seelenheils waren seine Ehefrau Verena, der Sohn Claus und dessen Ehefrau, die Eltern des Stifters und die  Eltern seiner Ehefrau sowie auch  alle ihre Kinder und Vorfahren.

Dieser „hans vo tal genampt hösy“ kann als Namensgeber des Heusi-Geschlechts angesehen werden. Der Vorname Hans wurde wohl zum Geschlechtsnamen. Der gleiche „hans vo tal genampt hösy“ war auch Vertreter der Gemeinde Schleitheim, zusammen mit Hans Wanner, Vogt und Burkhard Russenberger im Huldigungs-Prozess gegen die Stadt Schaffhausen.

1510 werden „Clewy (Klaus) vo tal genampt hösy“ und „marx hösy“ erwähnt. In weiteren Dokumenten des 16. Jahrhunderts tritt der Name als „hössy,  höwsi, hewsy“ in Erscheinung. Ab zirka 1600 wird der Name in den immer zahlreicher vorhandenen Akten Heüsi geschrieben ebenso in den ab 1620 erhaltenen Kirchenbüchern. Im 19. Jahrhundert kommt neben der aktuellen Schreibweise Heusi auch Heusy vor.

Bis zu den Auswanderungswellen ab 1850, waren die Heusi das sechststärkste Geschlecht der 16 alten Bürgergeschlechter in Schleitheim. Nach den Stamm, Wanner, Bächtold, Meyer, Pletscher folgten bereits die Heusi, vor den Russenberger und Peyer. Im Steuerregister von 1850 figurieren 45 Heusi-Familien bzw. Steuerpflichtige. Vor der Auswanderung lebten im überbevölkerten Dorf rund 2600 Einwohner in zirka 230 Häusern. In der Auswanderung sah manch ein Familienvater eine Möglichkeit, der damals herrschenden Armut zu entkommen. So sind denn auch, gemäß einem vorhandenen Verzeichnis, bis 1882, 13 Heusi-Familien und 11 ledige Heusi-Männer nach Südbrasilien und nach Nordamerika ausgewandert, insgesamt 80 Personen. Schon mit der Vertreibung und Verbannung der Wiedertäufer, die ab zirka 1600 immer groteskere Formen annahm, sind verschiedene Heusi Familien nach Mähren, in die Pfalz und in den Kraichgau gezogen, wo heute noch Nachkommen leben.

Wie fast alle Dorfbewohner, waren auch die Heusi Bauern, meist mit einer kleinen Landwirtschaft und vielfach mit einem Nebenberuf. Noch im 20. Jahrhundert gab es im Dorf verschiedene Wannenmacher namens Heusi.

Einige Namensträger Heusi waren über die Dorfgrenzen hinaus bekannt. So der Wilderer Strauchhans, der Hans Heusi, Strauhans hieß, und von 1729 bis 1797 lebte. Heute erinnert die Strauchhansehütte und das Strauchhanseloch an den Mann, der die fürstlich-fürstenbergischen Oberjäger angeblich auf Trab hielt. Mit Anton Pletschers „Strauchhans der Wildschütze“, hat er gar in die Literatur Eingang gefunden. Ein anderer Bekannter war Martin Heusi, Schulmeister, 1788-1841. Bei Pestalozzi in Yverdon erlernte er den Lehrerberuf, war dort einige Jahre als Schulmeister tätig, kam wieder ins Heimatdorf zurück und war dann maßgeblich am Aufbau eines Schulsystems nach pestalozzischer Prägung in Schleitheim und im Klettgau tätig. Sein Grabstein steht heute noch bei der Kirche. Eine zu seiner Zeit bekannte Persönlichkeit war auch Johann Heusi, Tierarzt und Gemeindepräsident, 1832–1909. Er wohnte im herrschaftlichen Haus zum Adler. Ältere Leser erinnern sich noch an den Hirschenwirt Hans Heusi, 1889-1967. Über ein halbes Jahrhundert lang, ab 1909, betrieb die Familie Heusi das Gasthaus zum Hirschen. Mit ihrer weitherum bekannten Küche, hat vor allem Annemarie Heusi maßgeblich zum seinerzeitigen Ruf Schleitheims als kulinarischen Hauptort des Kantons beigetragen.

Willi Bächtold
(18.12.15)

Nikolaus besucht die Senioren aus Fützen und Riedöschingen

Erstmals fand der Nikolaus auch den Weg nach Fützen, wo die Senioren aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus zum „Kranz“ einen besinnlichen vorweihnachtlichen Nachmittag verbrachten.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen trugen Gedichte und  Weihnachtslieder zum beschaulichen Miteinander bei. Ernst Keller und Ewald Wilhelm sorgten mit dem Akkordeon für den richtigen Takt.  Der Nikolaus (Ewald Wilhelm) hatte für jeden Gast ein kleines Geschenk mitgebracht.
Wie jedes Jahr erfreuten die Kinder des Kindergartens aus Epfenhofen mit ihren Erzieherinnen Cornelia Rösch-Hewer und Doris Mallmann die betagten Leute mit einer Weihnachtsgeschichte und verteilten selbstgebastelte Geschenke.
(16.12.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

Adventsfeier der Landfrauen

Einmal richtig ausspannen war die Devise bei der Adventsfeier der „Fleißigen Bienen“ von Fützen. Man wollte einfach mal wieder miteinander ins Gespräch kommen und das Dorfgeschehen des ablaufenden Jahres Revue passieren lassen.
Bewusst hatte man auf Vorträge in Worten und Bildern in diesem Jahr verzichtet, gedachte aber der verstorbenen und auch derzeit kranken Mitglieder. Die Sprecherin des neugewählten Vorstandsteams, bestehend aus sieben Frauen, Gisela Gleichauf, grüßte mit herzlichen Worten die etwas dünn gewordene Reihe der Mitglieder. Gleichzeitig bat sie um Anregungen, als Ersatz für die nicht mehr aktuellen Strickabende, die aber nach wie vor beliebten Zusammenkünfte neu zu beleben.
Besinnliche Lieder bei Kaffee und Kuchen erinnerten an das nahende Weihnachtsfest. Geehrt wurde an diesem Nachmittag Ursula Arlt, die sich als „Turnmutter“ seit über 20 Jahren jede Woche bei der Gymnastikstunde um die körperliche Ertüchtigung der sonst nimmermüden „Fleißigen Bienen“ bemüht. Mit dem späteren obligatorischen deftigen Abendessen endete die sehr harmonisch verlaufene Vorweihnachtsfeier.
(10.12.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

St. Gallus-Senioren haben viele Schutzengel

Einen besinnlichen Advents-Nachmittag hatte Inge Fluck für ihre älteren Mitglieder im Gasthaus „Linde“ vorbereitet. Im Beisein von Pfarrer Karlheinz Brandl wurde zunächst auf die stille Zeit vor Weihnachten eingestimmt.
Viel Freude bereitete der Besuch der Kinderschar vom Kindergarten mit ihren Erzieherinnen. Ohne Lampenfieber trugen die kleinen Künstler das Theaterstück vom kleinen Engel Emanuel vor, der gerne ein Schutzengel werden wollte.
Nach dem Vortrag überreichten die Kinder den Senioren noch kleine selbstgebastelte Geschenke. Inge Fluck bedankte sich bei der Kindergarten-Leiterin Cornelia Rösch-Hewer mit einem Briefumschlag mit Inhalt.
(10.12.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Schwerer Verkehrsunfall bei Fützen
Auf der B 314 zwischen Fützen und Grimmelshofen kam es am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr im Bereich des kurvenreichen Waldstücks zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten. Die Bundesstraße blieb wegen der Unfallaufnahme und der Bergung der verletzten Personen sowie der Aufräumungsarbeiten bis zum Abend voll gesperrt.
Mit einem großen Aufgebot von Feuerwehrleuten aus Blumberg und den südlichen Stadtteilen wurden die beim Unfall verletzten Personen, eine davon lebensgefährlich, geborgen und in den Rettungsfahrzeugen erstversorgt ehe sie mit Rettungshubschrauber und Krankenwagen in Kliniken gebracht wurden. Eine Person musste von den Einsatzkräften mit schwerem Gerät geborgen werden. Über die Ursache des schweren Zusammenstoßes war noch nichts Näheres bekannt. Die auswärtigen Kennzeichen lassen aber darauf schließen, dass es sich nicht um ortskundige Fahrer handelte.
Zu hohe Geschwindigkeit dürfte jedoch aufgrund der Schäden an den beteiligten Fahrzeugen mit eine der Ursachen für den schrecklichen Unfall gewesen sein.
(06.12.15 Eigenbericht mit Bildern)

Senioren Advents-Nachmittag bei St. Andreas

Auch beim diesjährigen Advents-Nachmittag verteilte der Nikolaus wieder viel Lob und gab einen Rückblick über die Veranstaltungen im ablaufenden Jahr. Der Frauenchor des MGV-Blumberg unter der Leitung von Ursula Volz umrahmte die gemütliche Kaffee-Runde mit weihnachtlichen Liedern.

(02.12.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

St. Andreas – Kirchengemeinde feiert ihren Kirchenpatron

In der vollbesetzten Kirche feierte die römisch-katholische Kirchengemeinde ihren Kirchenpatron den Heiligen Andreas. Nach den einführenden Worten von Pfarrer Karlheinz Brandl war der Hl. Andreas der erste, den Jesus zu seinem Jünger berief. Den ansprechenden Gottesdienst begleitete die Schola unter der Leitung von Thomas Wölfle, an der Orgel Birgit Greif (beide aus Riedböhringen).

Große Freude bereiteten die Kinder der Kindertagesstätte St. Josef, die zusammen mit ihren Erzieherinnen gut einstudierte Geschichten vortrugen. So wurde nach dem Anzünden der ersten Adventskerze von den Kindern treffend dargestellt, wie mit einer Kerze Licht in das Dunkel der Welt gebracht werden kann.
Nach dem Gottesdienst gingen die Kinder mutig durch die Kirchenbänke und verteilten selbstgebastelte Sterne, symbolisch für das zu erwartende Licht an Weihnachten. Mit dem Schlusssegen bat der Seelsorger die Gläubigen, das Licht des Advent und des christlichen Glaubens nicht nur heute, sondern täglich in die Welt hinaus zu tragen. Gleichzeitig verwies er aber auch auf die Feierlichkeiten mit Weihnachts-Bazar der evangelischen Glaubensgemeinschaft, die gleichzeitig in der Stadthalle abgehalten wurden und empfahl den dortigen Mittagstisch und ebendort sich mit Weihnachtsgeschenken einzudecken.
(30.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Adventsstimmung im Pfarrhauskeller

Die Fützener Pfarrgemeinderätinnen sind nicht nur professionelle Floristinnen, sondern ebensolche Tortenbäckerinnen. Nun durften sie sich am vergangenen Sonntag in der vollbesetzten „Kaffeestube“ im Pfarrhauskeller über ihre Gäste freuen, wo sie die mit ihren Helferinnen in vielen freiwilligen Arbeitsstunden gefertigten Advents- und Weihnachtsdekorationen zum Verkauf anboten.
Bei Kaffee und Kuchen war es wieder eine gelungene ökumenische Zusammenkunft. Erfreulicherweise kamen auch junge Familien, die mit ihren Kindern immer gern gesehen werden. Der Erlös des Nachmittages wird für die Renovation des Kirchenvorplatzes Verwendung finden.
(23.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Blick über die Kreisgrenze
Handel im Wandel

Wie in Blumberg, so ist die Handelslandschaft im benachbarten Stühlingen (Kreis Waldshut) ständig in Bewegung. Nachdem in den vergangenen Jahren die Handelshäuser ihre Angebote sukzessiv von der Innenstadt an den Stadtrand jenseits der Bundesstraße verlagert haben, zeigt im Gewann „Scheuerbuch II“ nun eine bekannte Drogeriemarktkette Interesse, einen Markt mit etwa 800 m² zu errichten. Die Baubehörde hat bereits Bereitschaft signalisiert, eine Planungsänderung zu bewilligen.
Auf dem ausgewiesenen Platz befindet sich eine ehemalige Lagerhalle, die einst die Firma Julius Wessbecher als Ausweichlager nutzte. Wessbecher betrieb vor und nach dem Krieg einen florierenden Handel mit Landmaschinen und bediente von Stühlingen aus die damals noch zahlreichen landwirtschaftlichen Betriebe bis in den Hotzenwald, in die Schweiz und von dort aus sogar in die USA. Auch in Fützen stand nach dem Krieg bei jedem Landwirt ein landwirtschaftliches Gerät von Wessbecher, sei es eine Dreschmaschine, ein Mc Cormick-Traktor oder ein Heurechen auf dem Hof. Der jetzige Eigentümer ist bereit, die Immobilie zu verkaufen.
Auch in Stühlingen profitieren die Märkte von der Kaufkraft der Schweizer Bürger, die vor allem aus dem nahen Schleitheim, Beggingen oder auch aus Hallau gerne ihren Bedarf in Stühlingen decken. Schließlich sind aber auch seit geraumer Zeit einige hundert Hektar Wiesen- und Ackerland in Schweizer Hand. Auch das Wahrzeichen von Stühlingen, das Schloss Hohenlupfen, ist längst im Besitz der Familie Stamm aus Schleitheim/CH. Die neuen cleveren Besitzer bieten die Gemächer im Schloss übrigens gerne erfolgreich als Veranstaltungsräume für Familienfeiern wie Jubiläen oder Hochzeiten an. Auch das bedeutet Wandel und die stolzen Schlossfürsten und Landvögte ahnten einst wohl nicht, dass eines Tages auf ihrem Besitz wieder die Fahne von Helvetien wehen wird, schließlich waren vor 1000 Jahren die Staatsgrenzen hier auch schon fließend.
(22.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Landfrauen Seminar um die Bedeutung des Apfels
Vom Bratapfel bis zur Hühnerbrust im Apfel-Speckkleid

Schon seit Adam und Eva wird dem Apfel als einst „verbotene Paradiesfrucht“ eine große Bedeutung zugemessen. Heute kennt wohl jeder ein Dutzend Apfelsorten ob Boskoop, Gravensteiner, oder Gala aus dem Supermarkt noch besser aber von den heimischen kleinen Plantagen rund um den Ort oder in den Gärten.
Beim Apfelseminar im Landfrauenheim Fützen aber gab es trotzdem viel Wissenswertes über diese gesunden Früchte zu erfahren. Isabella Oliveira-Müller aus Aasen verstand es bei ihrem Vortrag, zunächst über den Stellenwert des heimischen Obstanbaues zu informieren, der heute mehr denn je wieder eine große Bedeutung auch bei der Landschaftspflege habe. Waren einst die Streuobstwiesen für die moderne Landwirtschaft bei der Bearbeitung des Grünlandes mit den modernen Maschinen eher störend, so genießen diese heute wieder großen Schutz und Förderung. Dies und mehr galt es im Vorfeld festzuhalten, bevor es dann auch darum ging, nicht alltägliche Rezepturen für die heimische Küche kennen zu lernen.
Erwartungsgemäß gab es an diesem Abend kein Apfelmus zu verkosten, dafür aber wurde ein deftiger Käse-Apfel-Salat zubereitet und zum Abschluss gab es pfiffige Bratapfel-Muffins. Vorgestellte Rezepte wie „Teufelstunke“ oder eine „Apfel-Currycreme-Suppe“ und weitere bis dahin unbekannte Möglichkeiten bei der Verwendung von Äpfeln wurden zum Ausprobieren zu Hause wärmstens empfohlen. Aber auch die alte Weisheit, dass jeden Tag ein Apfel den Arzt ersetzen könne, wurde den etwa 20 Landfrauen wieder aufs Neue auf den Heimweg mitgegeben.
Ilse Werner bedankte sich bei der Referentin und lud sie ein, ihr vielseitiges Fachwissen zu gegebener Zeit wieder nach Fützen zu übertragen.
(19.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ortschaftsratssitzung mutiert zum „Bürgerbegehren“
Raser durch das Dorf sollen ausgebremst werden

Starke Emotionen gab es bei der gut besuchten öffentlichen Ortschaftsratssitzung im Bürgersaal. Die nach wie vor unbefriedigenden Ansätze zur Verkehrsberuhigung zwischen den Ortstafeln lassen die Gemüter der Bürger kochen.

Doch zu Beginn der öffentlichen Sitzung konnte Ortsvorsteher Georg Schloms im Rückblick auf die im laufenden Jahr erfolgten Maßnahmen durchaus viel Positives berichten. Sichtbar sind in diesen Tagen die Erdbewegungen auf dem Friedhof, wo eine Wegedrainage eingebaut wird und neue Verbundsteine verlegt werden. Noch vor Allerheiligen wurde vom Bauhof das Ehrenmal umgestaltet und macht jetzt einen würdigen Eindruck. Beim Ortschaftsrat laufen derzeit Überlegungen und Beratungen, wie im Zuge des zunehmenden Bedarfs an Urnengräber und der im Raum stehenden weiteren Bestattungsformen z.B. Friedwald/Baumkulturen usw. vorgegangen werden soll, was zu gegebener Zeit wohl die Modifizierung der Friedhofordnung notwendig mache. Hier will man die Bürger rechtzeitig in die Überlegungen einbinden. Weiter wurde die Randenhütte renoviert. Diese wurde dies Jahr immerhin 19-mal angemietet. Mit Genugtuung stellte der Ortsvorsteher fest, dass in der Grundschule mit der Neubesetzung durch zwei Lehrkräfte wieder ein kontinuierlicher Unterricht gewährleistet ist. Die derzeitige Entwicklung der zu erwartenden Schülerzahlen lasse hoffen, dass die örtliche Schule weiter erhalten bleibe. Erfreut zeigte sich Schloms auch, dass er, nachdem er persönlich an der Treibjagd 2015 als Treiber teilgenommen hat, ein verbessertes Klima zwischen den Landwirten, Jagdpächter und den Forstleuten feststellen konnte.
Schmunzelnd stellte der Schultes auch fest, dass der in den Ruhestand gehende Revierförster Gerhard Baschnagel ganz sicher den besten Job der Welt gehabt habe, da sich bei der Stadt 39 Bewerber für seine Nachfolge gemeldet hätten und dies aus dem ganzen Bundesgebiet.
Ohne Probleme erfolgte die Umstellung der Wasserversorgung zum neuen Wasserhochbehälter, hier gab es bei der Druckumstellung nur wenige Bruchstellen im Ort. Als herausragender Nebeneffekt hierbei sei zu vermerken, dass in diesem Zusammenhang die Zufahrtsstraße vom Bahnübergang bis zum Hochbehälter eine Teerdecke erhielt. Probleme bereitet derzeit noch die immer sehr positiv aufgefallene Beleuchtung mit einem weit sichtbaren Weihnachtstern auf dem alten Wasserreservoir. Leider sehe sich die Stadt außer Stande, hierzu künftig einen Stromanschluss bereitzustellen, da es nicht zulässig sei, im Außenbereich weder am alten Baukörper noch am neuen Gebäude eine Steckdose anzubringen. Hier wollen sich Insider über eine anderweitige Lichtquelle (LED?) Gedanken machen. Vorschläge sind willkommen.
Schnell abgearbeitet war indessen der vom Ortschaftsrat erstellte Wunsch- und Bedarfskatalog für den Haushaltsplan 2016 an die Stadtverwaltung. Hier stehen nach wie vor die Gebäudesanierung am Schulhaus der überfällige Ausbau der Museumsbahnstraße, die Instandhaltung der Feldwege, sowie Bereitstellung weiterer Mittel für die eingangs erwähnte zukunftsorientierte Bereitstellung von Grabfeldfern auf dem Friedhof im Fokus. Keine Hoffnung für den Ausbau des Feuerwehrgerätehauses vor 2017/18 hat man im Ortschafstrat. Investitionsbedarf gibt es bei der Buchberghalle. Hier müsse die Küche rundum erneuert werden, da sie nicht mehr dem heutigen Standard entspreche, dies betrifft auch den sanitären Bereich, die Bühnenvorhänge und dessen nicht genug, müsse das Vordach dringend repariert werden.

Breiten Raum aber nahm an diesem Abend der Tagesordnungspunkt über die Ergebnisse der erfolgten Verkehrsschau und angestellten Geschwindigkeitsmessungen, die der Ortsvorsteher auf der Leinwand erläuterte und übersichtlich darstellte. Dabei bezog er auch die anwesenden Bürger in die Diskussion ein, wovon auch spontan und recht emotional Gebrauch gemacht wurde.
Dabei zeigten sich vor allem die Anlieger an der Singener Straße recht ungehalten, dass aus ihrer Sicht praktisch nichts bei dem ganzen Unterfangen herausgekommen sei und endlich gehandelt werden müsse. Die Raser, namentlich aus dem Kreis Waldshut, die vor allem in den frühen Morgenstunden mit über 100 km/h durch das Dorf bretterten, müssten endlich ausgebremst werden. Es wird erwartet, dass die Polizei morgens ab vier Uhr mit Radar präsent sei. Des Weiteren, so das Ansinnen eines Bürgers, sollte die Stadt ein altes ausgedientes Auto kaufen, anmelden und an prekären Stellen an die Straßenseite stelle, weiter müssten ganz gezielt Kübel oder sonstige Bremsklötze angebracht werden und wenn alles nicht helfe, eben Tempo 30 eingeführt werden, dann würde wenigstens „nur“ mit 50 gefahren.
Uwe Müller brachte alles auf den Punkt, indem er aufzählte, dass bereits mehrfach Fahrzeuge, die über die Kuppe bei der Antoniuskapelle fegten, in seine Hausfassade abdrifteten und Schaden am Gebäude und natürlich eigenen körperlichen Schaden verursachten. Der Ortsvorsteher hatte sich sehr intensiv in der Sache kundig gemacht  und versuchte, die Komplexität des Verkehrswesens im Bereich der Orts-, Land-, Kreis- und Bundesstraßen aufzuzeigen, bremste aber auch Erwartungen über durchschlagende und schnelle Verbesserungen und bat um Geduld. Er meinte, hier müssten „dicke Bretter gebohrt werden“, will sich aber zusammen mit dem Ortschaftsrat weiter um machbare Verbesserungen bemühen.
Trotz dieser zum Teil kontrovers geführten Diskussion blieb dann doch noch Zeit über die Entwicklung im Bereich des schnellen Internets, und der Einspeisung der Fernsehprogramme, wo sich die Stadt Blumberg jeweils intensiv einbringe, so auch über die Situation nach der zu erwartenden Flüchtlingszuweisung, von der vor allem der Stadtteil Zollhaus betroffen werde, zu informieren.
Belächelt wurden in der weiteren Fragestunde von einigen Bürgern schließlich die am Rathaus angebrachten tiefschwarzen Hausbriefkästen. Mit der nicht zum Baukörper passenden neuen Eingangstüre, die bereits Mängel aufweise, hat man sich inzwischen abgefunden.
(18.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Antoniuskapelle Fützen als Erinnerungsort
Seit alters her dient die Antoniuskapelle nicht nur als Gebetsraum zum Heiligen Antonius, sondern auch als bestimmender Gedächtnisraum für die Kriegsteilnehmer und die gefallenen und vermissten Väter und Söhne der Gemeinde. Schon als die Kapelle noch im Besitz der politischen Gemeinde war (bis 1948), ließen die Gemeinderäte Erinnerungstafeln für die Kriegsteilnehmer bis zurück zum 70er-Krieg (1870/71) anbringen. Im Zuge der grundlegenden Renovation der Kapelle wurden diese Tafeln ebenfalls wieder überarbeitet.
Und so war es ein guter Gedanke von Pfarrer Karlheinz Brandl und seinen Pfarrgemeinderätinnen, am Volkstrauertag zu einer Gedächtnis-Andacht einzuladen. Erwartungsgemäß galten in seiner Ansprache vor allem auch die Fürbittgebete den Terroropfern in Paris und im neuen Gotteslob gab es sehr bewegende Gebete, als ob diese für die heutigen Tage eingearbeitet worden wären. So mahnte der Seelsorger aber auch, dass es keinen Frieden ohne Glaube gäbe und mit Blick auf die Ministranten wünsche er  vor allem für die jüngere Generation endlich wieder eine friedvollere Zeit in Freiheit und in der  Hoffnung, dass auch die jetzt angekommenen Flüchtlinge eines Tages wieder in ihr dann befriedetes Land heimkehren können.

(16.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Volkstrauertag in Fützen
Auch in Fützen gedachten die Bürger ihrer Toten und Vermissten der großen Kriege, sowie der Leiden in der Bevölkerung in den Kriegsjahren.
Ortsvorsteher Georg Schloms verwies in seiner wohldosierten Ansprache auf die aktuelle Situation durch wahnwitzigen Terror, der in Paris 129 Menschenleben und viele Verwundete forderte und bat um eine Schweigeminute. Dabei mahnte er auch, dass auch bei uns in Deutschland wie in ganz Europa Friede und Freiheit wohl nicht mehr umsonst zu haben sei und bat um Solidarität mit der Notlage der in das Land strömenden Flüchtlinge.
Bei der Gedenkstunde hielt eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr die Mahnwache und der Musikverein umrahmte die Feier musikalisch. Mit seinen Dankesworten verband der Ortsvorsteher aber auch seine Freude über die große Spendenbereitschaft der Bürger bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge durch die Jugendfeuerwehr, die den respektablen Betrag von 500 Euro erbrachte, ein Beweis, dass die Bürger ihre Toten fern der Heimat nicht vergessen hätten.

(15.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Anni und Erich Schüle in Fützen feiern Diamantene Hochzeit
Anni und Erich Schüle aus Fützen feiern morgen ihre diamantene Hochzeit. Die weit über Fützen hinaus bekannten Persönlichkeiten haben sich vor 60 Jahren das Ja-Wort gegeben.
Gerne erinnern sich die Jubilare an die Anfänge ihrer Liebe, an die gemeinsamen Kinobesuche in Blumberg, an die Tanzveranstaltungen im „Kranz“ in Fützen. Anni Schüle, geborene Metzger, stammt aus Aasen, wo sie zuammen mit zwei Brüdern aufwuchs und nach der Schulzeit in der elterlichen Landwirtschaft mithalf. 1949 kam sie als Achtzehnjährige nach Fützen. Dort war sie als Laden- und Haushaltshilfe beim Einzelhändler Josef Wehinger tätig. Ihr späterer Ehemann Erich arbeitete in der Nähe beim Großhändler Adolf Wehinger. Da sein Vater Leo der Postbeamte im Ort war, musste Erich Schüle öfters Pakete austragen und lernte dabei seine spätere Ehefrau kennen. Anni Schüle ging dann nach vierjährigem Aufenthalt zurück nach Aasen. Die Verbindung zwischen Anni Metzger und Erich Schüle blieb aber aufrecht erhalten und an Weihnachten 1953 feierten sie Verlobung. Die Hochzeitsfeier am 15. November 1955 fand im Gasthaus „Wilder Mann“ statt. Der Jubilar wurde 1930 in Fützen geboren und wuchs dort mit zwei Geschwistern auf. Nach der Volksschule machte er beim Lebensmittelgroßhändler August Wehinger eine Lehre zum Großhandelskaufmann. Dort arbeitete er zunächst als Verkaufsberater und wechselte nach der Geschäftsaufgabe 1968 zur Lebensmittelgroßhandelszentrale Okle nach Singen, wo er es bis zum Prokuristen brachte. In dieser Zeit brachte sich Anni Schüle 35 Jahre als Fützener Posthalterin ein und sorgte für Haushalt und die drei Kinder Thomas, Michael und Gabriele. Die Familie bereichern inzwischen auch drei erwachsene Enkelkinder. Die Jubilarin sang über 50 Jahre im Kirchenchor St. Vitus mit, ihr Ehemann war lange Jahre Pfarrgemeinderatsvorsitzender. Außerdem war sie langjährige Sängerin der Schola.
Während sich Anni Schüle etwas aus dem Dorfgeschehen zurückgezogen hat, ist ihr Ehemann mehr ein Unruheständler. 1993 trat Erich Schüle seinen Ruhestand an. Seither schreibt er über die örtlichen Begebenheiten für den SÜDKURIER. Dazu gehören auch die Berichte über die Kriegs- und Nachkriegszeit in Fützen. Dafür nutzt er den großen Fundus aus dem Archiv in Schleitheim. Aus gesundheitlichen Gründen wird die eigentliche Feier auf die Weihnachtsfeiertage verlegt. Das Jubiläumsfest wird dann im engsten Familienkreis gefeiert.
Südkurier vom 14.11.15 - Bild: Reiner Baltzer

Altenwerk: Trauer um Willi Happle
Blumberg-Fützen. Wilhelm Happle aus Fützen starb im Alter von 87 Jahren. Nach dem Lehrabschluss als Raumausstatter und der Meisterprüfung war er einige Jahre im elterlichen Betrieb tätig, bevor er sich auf Hundesportartikel spezialisierte und mit diesem Geschäftszweig international erfolgreich war. Wilhelm Happle war auch im Narrenverein Fützen und im Gesangverein Fützen aktives Mitglied und über 50 Jahre in der Feuerwehr Fützen. Elf Jahre bis ins Jahr 2006 leitete er auch das Altenwerk Fützen. Er hinterlässt seine Frau Anneliese, drei Kinder und sieben Enkelkinder. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung ist am Dienstag, 17. November, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Fützen.
Schwarzwälder Bote vom 03.11.15 – Bild: Archiv

Senioren in froher Runde

Im Wechsel der Lokalitäten traf sich dieser Tage eine große Schar Senioren im Gasthaus zum „Hegauer Hof“ in Riedöschingen, wo man von den freundlichen Wirtsleuten trefflich mit feinen Torten aus der Hausbäckerei verwöhnt wurde.
Ewald Wilhelm und Ernst Keller griffen wieder kräftig in die Tasten ihres Akkordeons und mit den alten Volksliedern wurden auch manch alte Erinnerungen an die Jugendzeit aufgefrischt. Leider verstarben in Fützen in den vergangenen Tagen und Wochen drei Mitglieder des Altenwerks und der Vorsitzende Ewald Wilhelm bat um eine Gedenkminute für Maria Günthner, Anna Müller und Willi Happle. Letzterer leitete bekanntlich über viele Jahre erfolgreich das Altenwerk Fützen und knüpfte auch die ersten Kontakte zu den Senioren aus Riedöschingen.
Die nächste Zusammenkunft findet am 15. Dezember 2015 im Gasthaus „Zum Kranz“ (Galli) statt und beginnt bereits um 11.30 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen in vorweihnachtlicher Stimmung.
Soweit noch nicht erfolgt, sollten die Anmeldungen hierzu baldmöglich erfolgen, entweder bei Ewald Wilhelm, Tel. 07702/2676, Ernst Keller Tel. 07702/9998, oder direkt im „Kranz“, Tel. 07702/2704. Sicher dürfen sich die Senioren am Nachmittag wieder auf den willkommenen Besuch der Kinderschar vom Kindergarten Epfenhofen freuen.
(12.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

St. Martin kommt als Legionär mit Adjutant nach Fützen

Nicht hoch zu Ross, sondern auf einem kuscheligen Pony erfreute in diesem Jahr St. Martin die große Schar des Kindergartens samt Eltern von Epfenhofen und Fützen beim traditionellen Umzug wohl bewacht von der Feuerwehr durch das Dorf zur Buchberghalle.
Die Bläserjugend von Fützen mit ihrer Dirigentin Janine Gleichauf unterstützte die frohe Schar mit ihren Erzieherinnen beim frohen Gesang zu Ehren des Heiligen. Dieser hatte in diesem Jahr seinen Adjutanten mitgebracht und überreichte dem frierenden Bettler einen Anteil seines Mantels.
Als Belohnung gab es anschließend Kinderpunsch für alle, die Riesen-Brezel sponserte dieses Jahr die „Schneckenzunft“ Epfenhofen.
(11.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Moderne Rhythmen in St. Andreas
In der vollbesetzten Stadtkirche erlebten die Gläubigen am vergangenen Sonntag eine etwas andere Liturgiefeier. Thomas Keller, Leiter des Kirchenchores St. Martin Riedöschingen, hatte es geschafft, seine Sängerschar zu einem erweiterten Projektchor mit Sänger aus dem Umland auszugestalten, und die wieder ins Leben gerufene BariCombo-Band unter der Leitung von Thomas Schöndienst erfüllte das Gotteshaus mit rhythmischen, ja fetzigen Klängen.
Die Liedmesse stand unter dem Leitwort „Freut Euch, der Herr ist nah!“. Die von den Musik-und Gesangskünstlern hervorragend einstudierten Kirchenlieder stammten aus alten Messtexten des dritten Adventssonntages und gehen auf religiöse Lieder (Spirituals) zurück. Die lebendigen Rhythmen ließen die Vorträge wie Schlager erklingen, die die Kirchenbesucher regelrecht mitrissen.
Pfarrer Karlheinz Brandl erinnerte an das Wort Gottes: „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, egal ob im Büro, am Montageband, in der Schule oder im Stadtrat, da bin ich mitten unter ihnen.“- Ebenso vergaß er nicht bei seinen Dankes- und Schlussworten an den Gründer (1969) der BariCombo, Bernhard Reiske, zu erinnern, der, so der Seelsorger, sich heute im Himmel oben über seine Musik und seinen Sound sicher freute.
Die von dieser etwas anderen Sonntagsmesse sehr beindruckten Kirchenbesucher sparten dann auch nicht mit kräftigem Applaus. Der Pfarrer aber war sichtlich beeindruckt über das volle Gotteshaus und wird sich Gedanken machen, wie er auch künftig seine Schäfchen für die Kirche Gottes begeistern kann.
(09.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Über 100 Senioren empfangen das Sakrament der Krankensalbung

Die Zahl der Senioren, die jährlich von der Möglichkeit der so genannten Krankensalbung Gebrauch machen, steigt kontinuierlich.
In der gut besetzten Stadtkirche St. Andreas konnte Pfarrer Karlheinz Brandl dieser Tage wieder über 100 Gläubige aus der gesamten Seelsorgeeinheit Blumberg begrüßen. Dabei ist aus heutiger Sicht die Aussage Krankensalbung irritierend, denn dieses von Jesus Christus eingesetzte Sakrament kann innerhalb der katholischen Kirche allen alten Menschen gespendet werden. Sie sollen dabei wieder Stärkung und Ermutigung erfahren und in vertrauensvollen Bittgebeten den Geist Gottes immer wieder neu empfinden.
Nach vorbereitenden Gebeten legten die beiden Seelsorger Karlheinz Brandl und Erwin Roser kraft ihres Priesteramtes den Gläubigen die Hände auf den Kopf zum Zeichen der Nähe Gottes. Bei der Liturgiefeier schließlich salbten sie jedem Gläubigen die Stirn und beide Hände mit geweihtem Öl, als Sinnbild der Reinheit.
Nach dem ermutigenden Gottesdienst, den Birgit Greif (Riedböhringen) an der Orgel begleitete, lud der Pfarrer nach der Seelenstärkung zur Stärkung des Leibes und der christlichen Gemeinschaft in den Saal unter der Kirche ein. Gaby Butscher und Gisela Meister begrüßten in Vertretung der Vorsitzenden Irene Reitze (Urlaub) die Gäste herzlich und trugen auch noch zur Unterhaltung bei, während das flinke Helferteam mit den Getränken und gespendeten selbstgebackenen Kuchen aufwartete.
(04.11.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Lesen gefährdet die Dummheit

Auch in der Grundschule Fützen wurde das alljährliche landesweite Literatur-Lese-Fest, kurz der Fredericktag, kräftig gefeiert. Die beiden Lehrerinnen, Regine Meder und Sophia Schumacher hatten ein morgenfüllendes Programm unter dem Motto „Lesen gefährdet die Dummheit“ ausgearbeitet. In allen Klassenzimmern galt es, im edlen Wettstreit, alleine oder in Gruppen, Aufgaben zu lösen
Alles sollte spielerisch und lustig gemeistert werden. Natürlich waren die Kinder mit Feuereifer dabei die gestellten Aufgaben zu lösen. So durften aus einer Schale kleine Buchstaben herausgesucht werden, um damit auf einem Faden eine Halskette oder ein Armband mit den eigenen Namen zu basteln. Dies alles mit dem Hintergrund, sich mit Wort und Schrift auseinander zu setzen. Flotte Lieder über die Sonnenstrahlen sammelnde Maus Frederik wurde begleitend aus vollen Kehlen gesungen.

Getreu der Tageslosung hieß es dann zum Schluss: „Lesen macht stark, wir lesen viel, wir sind stark“

(31.10.15 – Bericht und Bilder: E Schüle)

Kindergarten Epfenhofen wird evakuiert

Ganz im Zeichen der zusammengefassten Abteilungswehren, dem Ausrückebereich Süd, stand die diesjährige große Herbstprobe, an der die Abteilungswehren von Epfenhofen, Fützen und Achdorf mit 40 Wehrmännern teilnahmen.
Heikel war die Aufgabe, im Kindergarten von Epfenhofen während des Tagesbetriebes umsichtig vorzugehen und vor allem für die Sicherung der Kinder und Erzieherinnen Sorge zu tragen. Der Angriff der sehr zügig eingetroffenen Wehren aus den drei Ortschaften, sowie der Führungsgruppe aus Blumberg, erfolgte über den Haupteingang, wie auch über den Notausgang im Norden. Sechs Atemschutzträger drangen über die Treppe in die Schulräume vor. Zeitgerecht erfolgte die Rettung von sechs Kindern, die sich ängstlich versteckt hatten und mit leichten Verwundungen zur Erstversorgung auf ein Nachbargrundstück gebracht wurden. Bewährt hat sich der neue Schlauchwagen aus Fützen mit 3x500 Meter Schlauchmaterial und einer  TS-Pumpe 8/8, da Wasser auch über eine weite Strecke vom Kommenbach unterhalb vom „Löwen“ herbeigeschafft werden musste.
Einsatzleiter Steffen Jankowski, die Abteilungskommandanten, Gruppenführer  und die weiteren Führungskräfte in Vertretung des Gesamtkommandanten Reinhold Engesser um Peter Frey, Stefan Band, Bernd Welte und Jürgen Scheyer, zeigten sich bei der anschließenden Manöverkritik im Bürgerhaus „Biesental“ umfassend zufrieden, vor allem auch was die schlüssige Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren betraf.
Als Beobachter nahmen auch die Ortsvorsteher aus Epfenhofen und Fützen Markus Rösch und Georg Schloms, sowie die Ehrenkommandanten Georg Rösch und Walter Basler bei schönstem Herbstwetter an der Probe teil.

Info: Abteilungskommandant Steffen Jankowski nahm bei der Zusammenkunft nach der Probe die Gelegenheit wahr, die Feuerwehrkameraden mit Familien aus dem ganzen Umland zum großen Schlachtfest am 8. November 2015, ab 11.00 Uhr, anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der FFW Epfenhofen, mit flotter Unterhaltung durch die Kommentalmusikanten, in das Bürgerhaus „Biesental“ einzuladen.
(25.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Kindergarten erstellt Haustrunk für den Winter

Zu den Stammkunden in der Fützener „Mosterei“ von Stefan Meister zählt seit Jahren der Kindergarten von Epfenhofen. Fleißig hatten die Kinder mit ihren Erzieherinnen mit Genehmigung der Hausbesitzer die abgefallenen Äpfel auf den Streuobstwiesen rund ums Dorf gesammelt. Das Ergebnis, das als brauner Strahl aus der Presse floss, durfte auch gleich gekostet werden. Dann wurde die süße Fracht in die Behälter auf dem bereitgestellten Anhänger gepumpt.
Zu Hause wird der Saft, es waren wieder nahezu 200 Liter, nun in Eigenarbeit fachkundig erhitzt und so haltbar gemacht und in Tetra-Packungen als willkommener Haustrunk in den kommenden Monaten an die Kinderschüler verteilt.
(25.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Landfrauen fertigen Grabschmuck an

Auch in diesem Jahr kamen wieder zahlreiche Landfrauen in ihren Versammlungsraum, um sich von Floristin Ursula Engesser aus Unadingen bei der Anfertigung von Grabschmuck für Allerheiligen beraten zu lassen. So entstanden unter fachkundiger Hilfe perfekte Unikate, die nun über die nächsten Wochen bis zum Wintereinbruch die Grabstellen der verstorbenen Angehörigen schmücken werden.
Nach getaner Arbeit gab es die obligatorische Kaffeerunde mit selbstgebackenen Kuchen und Zopf und dem dazu gehörenden Austausch der Dorfneuigkeiten. Ilse Werner bedankte sich bei der sympathischen Lehrmeisterin, die seit vielen Jahren immer wieder gerne nach Fützen kommt.
(23.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Stühlingen blickt zurück
Wieder einmal war die „Schür“ in Stühlingen (Kreis Waldshut) das Ziel vieler Bürger, Wanderer und Touristen, wo bis zum vergangenen Sonntag in einer hochinteressanten Ausstellung mit zum Teil bedrückenden Bildern über den Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren (1914 -1918) in Europa tobte und 17 Millionen Menschenleben kostete, berichtet wurde.
Beeindruckende Briefe der Soldaten von der Front in die Heimat, Kriegstagebücher aber auch kleine Relikte wie Dolche, Säbel oder auch Gasmasken und vor allem beeindruckende Bildergalerien waren ausgestellt und gut beschrieben. Akribisch wurde die ganze Historie dieser Zeit, gerade auch das kleine Städtchen Stühlingen direkt unter dem Schloss „Hohenlupfen“, in vielen Facetten hervorragend dargestellt und dokumentiert. Vorträge, Hörspiele und gar ein Seniorennachmittag bereicherten die Veranstaltungen. Verantwortlich für diese wieder sehr gelungene Ausstellung war der Schwarzwaldverein Stühlingen, dessen Vorstandsteam mit Jutta Binner-Schwarz, die innerhalb des Vorstandsgremiums für die Heimatpflege verantwortlich zeichnet.

Der Schwarzwaldverein Stühlingen verwaltet und pflegt nicht nur ein umfangreiches Wegenetz auch in der Wutachschlucht bis nach Achdorf, sondern war der Initiator und dies bis heute, für die „Schür“ am Stadtgraben, heute „Schürgarten“. Das Stadtbild prägende alte Gebäude wurde nach mehrfachem Besitzerwechsel und vielen zähen Bemühungen der damaligen Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Erika und Herbert Scheuch schließlich erworben und in ungezählten freiwilligen Arbeitseinsätzen (auch von Schweizer Bürgern) zur heutigen Perle der Heimat- und Denkmalspflege regelrecht „ausgebeint“ und um genutzt. Sie steht nunmehr seit 20 Jahren unverzichtbar als Tagungsraum, für Liederabende oder Ausstellungen zur Verfügung, bildet aber auch für private Veranstaltungen den beschaulichen Rahmen. In den letzten Tagen der nun zu Ende gegangenen Ausstellung, in die übrigens unter dem tiefsinnigen Motto „..ohne zu wissen warum“ auch die Stühlinger Partnerstadt Bellême in der Normandie (Frankreich) eingebunden war, wurde aber auch spontan der unermüdlichen Schaffenskraft des Ehrenmitgliedes Herbert Scheuch gedacht, der vor wenigen Tagen verstorben ist. www.schwarzwaldverein-stuehlingen.de
(20.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Weiteres Paar gibt sich das Jawort

Schon zum zweiten Mal läuteten in diesem Monat die Hochzeitsglocken in Fützen. In der St. Vitus-Kirche „trauten“ sich Philipp Stoffler und Stefanie Engelbert und erbaten sich in der von Pfarrer Karlheinz Brandl vollzogenen Trauungszeremonie den Segen Gottes.
Familienangehörige, Freunde und vor allem die Feuerwehrkameraden aus Fützen und Blumberg wohnten der Feier bei. Erwartungsgemäß gab es nach der Trauung vor der Kirche einen großen Empfang, der bei kühlem Herbstwetter mit Sekt und Häppchen in den Pfarrhauskeller verlagert wurde. Die weltliche Feier fand in einem exklusiven Speiselokal in Donaueschingen statt.
Ihren künftigen Wohnsitz haben der KFZ-Mechatronikermeister und Mitgesellschafter am renommierten Fützener Autohaus und die selbständige Friseurmeisterin im aufwändig renovierten Wohnsitz der ehemaligen Lebensmittelgroßhandlung direkt in der Nachbarschaft bezogen. Dort befinden sich auch die Büros des Unternehmens.
(19.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ein giftiges Trompeten-Konzert

Mit seiner voluminösen Blütenpracht erfreuen derzeit zwei groß gewachsene Engelstrompeten-Stauden die Hausbewohner wie auch die Spaziergänger in er Poststraße. Die Pflanzen werden seit Jahren in großen Kübeln gepflegt, im Winter sorgsam im Haus verwahrt. Stängel, Blätter wie auch die Blüten sind allerdings giftig, und werden daher behutsam versorgt. Die Pflanze gehört zu den Nachtschattengewächsen, stammt ursprünglich aus Südamerika, ist aber wegen seiner Blütenpracht inzwischen auch in ganz Europa heimisch geworden.
(19.10.15 – Bericht und Bild: E. Schüle)

Klassentreffen in Fützen
Zu einem geselligen Klassentreffen der Geburtsjahre 1949/50/51 trafen sich am vergangenen Wochenende 26 „Ehemalige“ in ihrem einstigen, oder auch sesshaft gebliebenen Heimatort.

Zum frohen Wiedersehen beim Sektempfang mit Kanapees im Landfrauenheim begrüßte Ilse Werner die teilweise schon leicht ergrauten, aber immer noch lebensfrohen „Ehemaligen“. Dann folgte ein Rundgang durch den Ort, wo altvertraute Winkel, aber auch die Neubaugebiete besichtigt wurden. Erläuterungen dazu gab es von Ilse Werner.
Bei der wohlverdienten Kaffeepause im Gasthaus zum „Kranz (Galli) informierte Erich Schüle in einer umfassenden Bilderschau über das Dorfgeschehen der vergangenen 100 Jahre. Altbekannte Gesichter (Personen) weckten dabei wieder Erlebnisse und Kontakte aus der Kindheit.
Für die Fahrt mit Kutsche und Leiterwagen zum gemütlichen Abschluss in die gute Stube von Victor von Scheffel (Scheffellinde) in Achdorf, musste wegen Regens auf die PKWs umdisponiert werden.
In fünf Jahren, versprach man sich gegenseitig, will man sich am selben Ort wieder treffen. Während die Klassenkameraden teilweise weite Anfahrtswege von Berlin oder aus dem tiefen Schwarzwald bewältigten, musste die einst beliebte Klassenlehrerin Berthilde Stenzel die Teilnahme kurzfristig absagen, da sie einen Wintereinbruch über dem Schwarzwald befürchtete.

(18.10.15 – Bericht und Bild: E. Schüle)

Hochzeitsglocken läuten in Fützen

Ihr Ja-Wort gaben sich in ihrer Heimatkirche St. Vitus am Samstag der Zimmermann Christoph Zeller und Industriekauffrau Martina Boma. Das Sakrament der Ehe spendete während der „Brautmesse“ Pfarrer Karlheinz Brandl. Der Musikverein, dessen aktive Mitglieder beide Jungvermählten sind, umrahmte die würdige Feier und Gesangssolisten trugen zur weiteren festlichen Umrahmung bei.
Erwartungsgemäß wurde das Brautpaar dann beim Auszug vor der Kirchentüre von den Arbeitskollegen mit einer vorbereiteten Spaß-Aufgabe überrascht. Es galt, mit einer Waldsäge einen dicken Balken durchzusägen, der boshafter Weise innen ausgehöhlt und mit schwarzer Farbe gefüllt war. Nach der großen Gratulationskur warteten Servicedamen mit einem Sektempfang auf.
Zur weltlichen Feier gab es eine besondere Überraschung, die Hochzeitsgesellschaft wurde nämlich in das einst adelige Schloss „Hohenlupfen“ nach Stühlingen eingeladen, dessen Räumlichkeiten vom neuen Besitzer aus Schleitheim/CH wieder hergerichtet und für solche Feierlichkeiten angeboten werden und einen glänzenden Rahmen bilden.

Das junge Paar bleibt ortsverbunden und hat bereits ihr neues Heim im ausgebauten Elternhaus des jungen Ehemannes auf dem „Sparbuck“ bezogen.
(10.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Oktoberfest bei den St. Gallus-Senioren

Mit feschen Dirndln und Krachledernen traf sich der harte Kern der St. Gallus-Senioren im Gasthaus zum Löwen (Henry) zu einem kleinen, aber feinen „Oktoberfest“.
Vor dem gemütlichen Teil stimmte die Vorsitzende Inge Fluck Dankgebete für die gute Ernte und das bisher gut verlaufene Jahr in der Gemeinde an. Dann aber ging es A Cappella weiter mit frohen Liedern, Spielen und Sketschen, die zur Gemütlichkeit beitrugen. Mit einer deftigen Schlachtplatte, lecker angerichtet vom neuen Wirt Henry, schloss die harmonische Zusammenkunft.
(07.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Alt und gesund ! Wie geht das?
Zu einem interessanten Vortrag von Dr. Walter über die gesundheitlichen Befindlichkeiten im Alter hatte das Team der St- Andreas-Senioren in den Saal unter der Kirche eingeladen. 42 Frauen und Männer, wohl alle mehr oder weniger von einem Zipperlein geplagt, lauschten gespannt den Empfehlungen des erfahrenen Landarztes.
Wichtig sei, so der Referent, sich immer wieder zu fragen: Wo stehe ich, wie kann ich lernen, mit meinen Alter und meinen Beschwerden umzugehen? Solange es gehe, sei hierbei die Eigenverantwortung eine wichtige Herausforderung. Auch bei Schicksalsschlägen, schlechten Diagnosen nach Untersuchungen, sei es wichtig sich niemals aufzugeben.
Erwartungsgemäß fehlte es beim 90-minütigen Vortrag auch nicht an Vorschlägen, durch gesunde Ernährung, viel Bewegung, Abbau von Stress und ständiger Kontrolle des Hormonhaushaltes durch den Arzt zu einer möglichst langen hohen Lebensqualität selbst beizutragen. Seine Ausführungen der teilweise medizinischen Fachausdrücke untermauerte der Dozent zum besseren Verständnis auf einem vorbereiteten Flip-Chart.
Irene Reitze dankte dem Arzt mit einem Briefumschlag. Doch sollte der Nachmittag nicht „alternativlos“ enden und nach dem mahnenden Zeigefinger des Doktors über Verzicht und Abspecken, ging es im zweiten Teil dann recht bayrisch-deftig zur Sache. Chefköchin Gisela Meister hatte einen Kessel Weißwürste frisch vorbereitet und bei Brezel und „Radler“ blieben die Gäste bei bester Unterhaltung noch gerne beisammen.
(06.10.15 – Bericht und  Bilder: E. Schüle)

Erntedank in Blumberg
Laudato si‘, der Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi (Franziskus, Gedenktag 4.10.) zog wie ein roter Faden durch die stimmungsvolle Liturgiefeier beim Erntedankfest in der St. Andreas Kirche.
Pfarrer Roser verband in seiner Predigt die bewegende Anbetung des Heiligen vor über 800 Jahren mit der neuen Enzyklika von Papst Franziskus, die in diesem Jahr veröffentlicht wurde. Darin geht es um den Gesamtzustand der Erde, die neue Ökologie der Wissenschaften und seinen globalen Prozessen. So ergehe aber auch an jeden von uns, so der Seelsorger in seiner beeindruckenden Ansprache, hier und heute die Aufforderung: Was kann ich tun, um in meinem Umfeld die Schönheit der Schöpfung zu bewahren, die Gerechtigkeit im Umgang mit den Schwachen zu fördern und so mit meinem Mitwirken meine Verbundenheit mit dem Schöpfer darzutun.
Die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft hatten den Dankaltar wieder wunderbar mit den Gaben aus Feld und Garten aufgebaut. Die Schola untermalte die Feier mit gut einstudierten Liedern und an der Orgel erklang stimmig bei der Kommunion das kräftig intonierte Laudato si‘.
Ein Beweis für das gut funktionierende Zusammenwachsen der Seelsorgeeinheit Blumberg war an diesem Tag die Tatsache, dass sowohl Pfarrer Erwin Roser, die Organistin Birgit Greif, als auch der Dirigent der Schola Thomas Wölfle, alle aus Riedböhringen, sich an diesem festlichen Sonntag in der Blumberger Kirche engagierten. Pfarrer Karlheinz Brandl wiederum hatte sich für den Familiengottesdienst in Riedöschingen „eingeteilt“.
(04.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

„Maria in der Zarten“ Ziel der Altenwerk-Wallfahrt

Pfarrer und Dekan i.R. Andreas Huber erbaut die Senioren mit wegweisender Predigt

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder über 400 Gläubige aus dem Dekanat Schwarzwald-Baar, das inzwischen großflächig von Schonach bis an die Schweizer Grenze nach Blumberg reicht, zum gemeinsamen Gebet.
Bei herrlichem Herbstwetter kamen die Senioren mit zehn Reisebussen in das Schwarzwaldstädtchen und schnell die füllte sich die bekannte, 500 Personen fassende Wallfahrtskirche „Maria in der Zarten“ mit ihrem wuchtigen Zwiebel-Kirchturm mit erwartungsvollen älteren Menschen, teils mit Gehstöcken oder gar im Rollstuhl.
Altenwerk-Diözesan-Leiterin Edith Fabry (Villingen) freute sich, dass es wieder gelungen sei eine so große Zahl von Senioren zu „mobilisieren“. Ihre Grußworte galten vor allem Alt-Dekan und Pfarrer i.R. Andreas Huber aus Bad Dürrheim, der sich seit mehreren Jahren als brillanter Redner und tiefgläubiger Priester die Gläubigen mit wegweisenden Worten erbaut. Als Mitzelebrant bei der Liturgiefeier hatte er Diakon Karl-Heinz Groß von „St. Johann“ ebenfalls aus Bad Dürrheim mitgebracht. Umrahmt an der Orgel wurde der feierliche Gottesdienst von der Blumberger Organistin Irene Reitze. „In Würde und in der Hoffnung sterben“ (2 Kor 5,1.6 nach Joh. 6,37-40) hatte der Seelsorger als Motto für seine mitreißende Ansprache gewählt. Der gläubige Christ könne in der Hoffnung sterben, dass Gott das letzte Ziel seines Lebens sei. Damit gelte es aber auch, sich im fortschreitenden Alter darüber klar zu werden: Wie kann ich mit friedlichem Geist die Welt verlassen und mich nach den Worten des buddistischen Mönchs „Thich Nhat Hanh“ damit anfreunden, dass Geburt und Tod nur Türen sind, durch die wir auf unserer Reise hindurch treten über heilige Schwellen. Wer jedoch, so der Seelsorger, weiter auf den liebenden Gott vertraut, den plagt nicht mehr, was mit ihm im Tod passieren wird. Das kann er getrost Gott überlassen. Sein Schlusswort: „Wer sein Leben lang Gott im Auge behält, wird auch nach dem Tod Gott schauen können“.

Edith Fabry richtete herzliche Dankesworte an die Geistlichen Herren, zeigte in ihrer Schlussansprache ihre guten Kenntnisse über die in diesem Jahr ausgewählte Wallfahrtskirche mit seinem weithin sichtbaren Zwiebelturm. Nach der Kirchenchronik ist in Hinterzarten bereits im Jahre 1416 eine kleine Wallfahrtskirche nachgewiesen. Diese wurde immer wieder umgebaut, erweitert und schließlich unter Einbeziehung von alter Bausubstanz in den Jahren 1962/63 als beeindruckende Besonderheit mit seinem achteckigen, weiten Innenraum, dem hohen Zeltdach und den markanten Dickglasfenster, als eine gelungene bauliche Besonderheit gesehen wird. So fanden auch künstlerische Sehenswürdigkeiten aus der alten Kirche wieder einen Platz.

Ermutigt traten die Wallfahrer ihren Heimweg nach Nord und Süd wieder an. Nach der seelischen Stärkung bot sich für die 56 Blumberger Gemeindemitglieder Gelegenheit im nahen Hotel Imbery bei zünftigem Vesper das christliche Miteinander zu pflegen.
Auf der Heimreise dankte Erich Schüle den Reiseleiterinnen Irene Reitze, Gaby Butscher und Angelika Maus für die gewohnt gute Organisation und Betreuung.
Info: Das Altenwerk der Diözese Freiburg ist der Zusammenschluss von 800 Seniorengruppen in Pfarrgemeinden und Seelsorgeeinheiten, sowie von in der Altenarbeit tätigen Verbänden und Institutionen. Dekanatsvorsitzende ist Edith Fabry, Villingen. Das großflächige Dekanat Schwarzwald-Baar umfasst mit derzeit elf Seelsorgeeinheiten, bzw. 63 Pfarrgemeinden das Gebiet von Tennenbronn / Schramberg bis Blumberg mit über 89.000 Katholiken. Leiter ist Dekan Josef Fischer, Villingen.
(03.10.15 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

Bilder zum Bericht siehe Frühere Meldungen (September 2015)

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