Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg
Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg

Meldungen Juni bis Sept.

30.09.14: Cocktailprobe bei den Landfrauen

30.09.14: Erntedank in Fützen
30.09.14: Erntedank St. Martin Riedöschingen
25.09.14: Dekanats-Altenwerk pilgert in den Hochschwarzwald
21.09.14: Neun Erstklässler eingeschult
21.09.14: Basar im Pfarrhauskeller
18.09.14: Neue Lehrkraft an der Grundschule Fützen
16.09.14: Gute Fortschritte

05.09.14: Männlicher Erzieher im Kindergarten Epfenhofen
24.08.14: Ernte gut - Alles gut?
20.08.14: Ölunfall am Lokschuppen Fützen
18.08.14: Kräutersegnung
14.08.14: Schulhaus Fützen - Die Maler sind da
07.08.14: Wasserversorgung von Fützen
07.08.14: Der nächste Winter kommt bestimmt
07.08.14: St. Gallus-Senioren fliegen aus
07.08.14: Erntezeit - Höchste Zeit
05.08.14: 20 Floriansjünger und ein Apfelbaum

05.08.14: Viertklässler verabschiedet

05.08.14: Fahrzeugweihe in Blumberg und Fützen

05.08.14: Fützen hat ein neues Geschäftsmodell

05.08.14: Landfrauen gehen in die Sommerpause

05.08.14: StreetArt Nachlese

05.08.14: Wasserreservoir Fützen

05.08.14: Altenwerk
21.07.14: OV Georg Schloms würdigt die Arbeit seines Vorgängers
21.07.14: Ortschaftsrat nimmt Arbeit auf
21.07.14: Dieselqualm im Randenwald
21.07.14: Hilfe für Mutter und Kind
18.07.14:
Freischwimmbad Fützen eröffnet
18.07.14: Erntezeit in Fützen
18.07.14: St. Gallus Senioren froh vereint
25.06.14:
Neue Ära beginnt
22.06.14: Neue Messdiener für St. Vitus
19.06.14: Fronleichnam in Epfenhofen
19.06.14: St. Gallus-Senioren sind lustige Leut'
19.06.14: Altenwerk Fützen-Riedöschingen
15.06.14:
" Vitsfest" in Fützen
10.06.14: Priesterjubiläum in Fützen
06.06.14: Pfarrer Julius Dreher feiert
06.06.14: Fützen eine beliebte Wohngemeinde

 

Cocktailprobe bei den Landfrauen
Schnaps war nicht ihr letztes Wort - von der Bierbowle bis zum Katerkiller
Kann man abendfüllend zwei Stunden über Cocktailrezepturen reden? Man kann. - Und Isabella Olveira-Müller aus Aasen verstand es vortrefflich, die interessierten Landfrauen professionell, aber auch pragmatisch mit den Geheimnissen der Barkeeper vertraut zu machen.
Schon die nur scheinbar trockene Einführung über die Entstehungsgeschichte (1810) und die Namensgebung des "Cocktails", wonach sich sowohl die Amerikaner, als auch die Franzosen als Geburtshelfer bei der Namensfindung des Cocktails (Hahnenschwanz) streiten, ließ aufhorchen. Nach fundierten Überlieferungen waren es aber auch Einwanderer aus Baden, die mit ihrem heimischen Schnaps, den sie über den Ozean mitbrachten, zur Veredelung des zum Teil billigen "Fusel" in Amerika beitrugen.
Doch dann ließ die vielseitig bewanderte Referentin (sie sprach in Fützen auch schon über Fisch-Menüs und Dipps) Taten folgen und so wurden unter Assistenz der Landfrauen-Vorsitzenden Ilse Werner Schlag auf Schlag wohl ein halbes Dutzend Cocktails hergestellt, die es, nachdem die Gaumen immer wieder neutralisiert waren, natürlich auch zu kosten gab. Darunter waren auch weniger bekannte Drinks wie "Green Almond" oder "Caribbean", aber auch eine flugs herbei gezauberte "Bierbowle" galt es ohne Wenn und Aber zu kosten. Dabei sparte die stets gut gelaunte Referentin auch nicht mit Anekdoten über die Trinkgewohnheiten von der urigen heimischen Kellerbar bis zu den supermodernen Bars zu informieren. Auch über die zu den Trinkgelagen notwendigen Garnituren und Utensilien wusste sie profund Bescheid. Mit einem von den Seminarteilnehmern selbst gemixten Schicht-Cocktail und dem nun absolut guten Mix im Bauch, schloss ohne "Katerkiller" die sehr interessante, aber auch amüsante Einführung in die heute vielseitige Trinkkultur.
Ilse Werner dankte der in Fützen stets gern gesehenen Referentin mit einem Blumengebinde und lud sie auf ein Wiederkommen ein.
(30.09.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Erntedank in Fützen
Gläubige sagen dank für die Ernte des Jahres
In einem feierlichen Gottesdienst brachten die Gläubigen aus Fützen ihre Dankgebete für die trotz oft widrigem Wetter gut ausgefallene Ernte vor den Altar.
Pfarrer Walter sagte in seiner Ansprache, es sei beglückend und erhebend für jeden, der im Frühjahr gesät habe, wenn er im Herbst ernten dürfe und eine Fülle von Gütern einbringen könne. Eine gute Ernte sei Hilfe für das irdische Leben, doch gelte es, am Erntedank auch an Jesu Wort zu denken, dass der Mensch nicht allein vom Brot lebt, sondern vom Wort, das aus dem Mund Gottes komme.
Die feierliche Messe wurde musikalisch umrahmt von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Elke Ringwald-Speck. Zur weltlichen Feier lud der Pfarrgemeinderat anschließend zum gemeinsamen Mittagessen in den Pfarrhauskeller ein.

(30.09.14 – Berichte und Bilder: E. Schüle)

Sänger werden geehrt
Der feierliche Dankgottesdienst zum Erntedankfest bot den würdigen Rahmen, drei verdiente Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige Treue zum Kirchengesang und dies auch im Dienste Gottes, zu ehren.
Maria Gut (Mesnerin) ist seit 50 Jahren eine zuverlässige Sängerin, zuerst an ihrem Geburtsort Grimmelshofen und nun auch in Fützen. Als Dank und Wertschätzung überreichten ihr die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Arlt, sowie die Schola-Leiterin Renate Günthner, neben einem persönlichen Dankschreiben vom neuen Erzbischof Stefan Burger, mit verbindlichen Worten eine Urkunde des Diözesan-Cäcilien-Verbandes der Erzdiözese Freiburg. Diese Urkunde erhielten für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft im Kirchenchor/Schola, auch Angelika Meister und Kurt Korhummel. Natürlich gab es im Namen der Kirchengemeinde auch noch ein Präsent in Form eines Gutscheines, um gut bei Kraft und Stimme zu bleiben. Zu Ehren der Jubilare sang die Schola unter der Leitung von Renate Günthner noch ein eigens für die verdienten Sänger einstudiertes Danklied.
Guten Zuspruch erhielt anschließend im Pfarrhauskeller die vom Pfarrgemeinderat angebotene deftige Kürbis- oder Gemüsesuppe. Touristen  aus dem Raum Pforzheim, die mit einem Kleinbus unterwegs waren, nutzten den herrlichen Herbsttag und die Gunst der Stunde für einen längeren Aufenthalt im Pfarrgarten und waren als wackere Schwaben von den "christlichen Preisen" für Kuchen und Getränke sehr angetan und lobten entsprechend die Fützener Gastfreundschaft. Der Erlös dieses Tages fließt in die Schuldentilgung bei der Verrechnungsstelle in Stühlingen.
(30.09.14 – Berichte und Bilder: E. Schüle)

Erntedank St. Martin Riedöschingen
Kirchengemeinde sagt Dank - Kindergarten St. Josef mit in die Feier eingebunden
Vor einem  von der Trachtengruppe Riedöschingen unter der Leitung von Christa Greitmann herrlich geschmückten Erntealtar feierte die Kirchengemeinde St. Martin am vergangenen Sonntag das Erntedankfest
Unter der Anleitung der Erzieherinnen Sabrina Haberland und Rita Morth trugen die Kinder ein zeitgemäßes Theaterstück vor. Dabei ging es um den verantwortungsvollen Umgang mit den Nahrungsmitteln.
Stadtpfarrer Karlheinz Brandl griff in seiner kurzen einprägsamen Predigt dieses Thema auf und erinnerte daran, dass zum sorgsamen Umgang mit der Schöpfung auch die Kinder schon früh herangezogen werden müssten.
Nach diesen Feierlichkeiten in der vollbesetzten Kirche versammelte sich die Gemeinde im Pfarrsaal zum gemeinsamen Mittagessen, das die Mitglieder des Kirchenchores und des Pfarrgemeinderates wieder in altbewährter Art trefflich zubereitet hatten.
(30.09.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Dekanats-Altenwerk pilgert in den Hochschwarzwald

„Kirche kennt keine Altersgrenze", nach diesem Leitgedanken ist das Altenwerk der Erzdiözese Freiburg unermüdlich dabei, auch und gerade den älteren Menschen die Hürden des Altwerdens lebenswert zu machen. Dazu zählen unter anderem die Zusammenkünfte, Ausflüge oder Wahlfahrten an sehenswerte Orte mit kirchlichen Einrichtungen.
Auch im Dekanat des Schwarzwald-Baar-Kreises findet jedes Jahr im Herbst eine Wahlfahrt statt, die nach wie vor gerne angenommen wird. So trafen sich dieser Tage über 500 Wallfahrer aus dem inzwischen sehr großflächigen Dekanat, das von Tennenbronn über die Baar bis nach Blumberg reicht, in der Kirche St. Urban im Hochschwarzwald in Schonach.
Edith Fabry, Altenwerk-Diözesanleiterin aus Villingen hieß die vielen Wallfahrer willkommen und begrüßte vor allem Andreas Huber (Bad Dürrheim), Altenwerkseelsorger und ehemaliger Dekan des Dekanats Donaueschingen. Das Motto des Tages sollte lauten: „Loslassen und übergeben lernen" Die nachfolgende Heilige Messe zelebrierte Pfarrer i. R. Andreas Huber zusammen mit Diakon Klaus-Dieter Sembach. Mit treffenden Worten ermunterte der Seelsorger die Senioren, sich damit auseinanderzusetzen, dass Leben auch Loslassen bedeute. Im Alter gelte es den Ballast abzuwerfen, der oft durchs ganze Leben geschleppt werde, sei es in der Wohnung, im Konflikt mit dem Nachbarn, so auch manchen Müll, der auf der Seele laste zu entsorgen. Loslassen bedeute aber auch, in Dankbarkeit auf das gute Elternhaus, den Beruf und auf die Zeit, die die Erfüllung im Leben schenkte, zurückzublicken. Schließlich gelte es mit dem Loslassen aber auch, wie einst Moses, den Stab an die kommende Generation weiter zu geben. Nun im Alter sei die Zeit gekommen, dies einzuüben in der Gewissheit, dass der liebende Gott dem gläubigen Menschen bei seinem letzten großen Loslassen und bei der Übergabe seines Lebens in Gottes Hände, beistehen wird. Die geistlichen Lieder zur Messfeier begleitete die Blumberger Organistin Irene Reitze.
Im Anschluss an den Gottesdienst informierte Diakon Klaus-Dieter Sembach die ehrfürchtig staunenden Wallfahrer noch mit beindruckenden Informationen über die auffallend große Kirche mit ihren nahezu 1000 Sitzplätzen, die zwar erst in den Jahren 1912-14 erbaut wurde, mit ihren reichen Deckengemälden, der Kanzel und dem Altar aber Kompositionen im barocken Baustil aufzeige (Neubarock). Erwähnenswert auch die neubarocke prunkvolle Orgel.
Edith Fabry bedankte sich bei den Wallfahren für ihre Teilnahme an dieser segensreichen Zusammenkunft, den Geistlichen Herren für die Seelsorge, wie auch dem Pfarramt für die Gastfreundschaft. Dann aber war es Zeit für die Heimreise, um nach der Stärkung von Geist und Gemüt an ausgewählten Aufenthalten auch noch etwas für das leibliche Wohl zu tun.

Info: Altenwerk

Das Altenwerk der Erzdiözese Freiburg ist der Zusammenschluss von fast 800 Seniorengruppen in Pfarrgemeinden und Seelsorgeeinheiten, sowie von in der Altenarbeit tätigen Verbänden und Institutionen. Dekanatsvorsitzende im Dekanat ist Edith Fabry. Das großflächige Dekanat Schwarzwald-Baar umfasst mit derzeit noch 16 Seelsorgeeinheiten bzw. 63 Pfarrgemeinden, das Gebiet von Tennenbronn / Schramberg bis Blumberg mit über 89.000 Katholiken. Leiter ist Dekan Josef Fischer, Villingen
(25.09.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Neun Erstklässler eingeschult
Familiäre Feier zum Schulanfang
Mit einer fröhlichen Feierstunde wurden am vergangenen Samstag die neuen Abc-Schützen aus Fützen und Epfenhofen begrüßt.
Nach dem obligatorischen Foto vor dem Schuleingang begrüßte Schulleiterin Angelika Sitte die gespannt und zum Teil auch etwas ängstlich dreinblickenden Schulanfänger mit ihren Eltern und Tanten. Mit ermunternden Begrüßungsliedern, aus vollen Kehlen vorgetragen von den Zweit- bis Viertklässlern, am E-Piano begleitet von Elisabeth Bulitta, wurden die Erstklässler aufgerufen: "Kommt einfach her"  Dann gab es noch eine spannende Theater-Aufführung mit den "Großen", einstudiert von den Klassenlehrerinnen Viktoria Bee und Susanne Heck.
Die  Geschichte mit gut gespielten Szenen  handelte von einem diebischen "Buchstabenvogel", der, wie die Kinder, klug werden wollte und den Schülern in der Pause immer wieder die Buchstaben aus ihren Schulheften stibitzte. Dafür gab es viel Applaus.
Dann aber entführte die neue Klassenlehrerin Susanne Heck die Anfänger mit ihren bunten Schultüten und leuchtenden Schulranzen zur ersten Schulstunde in ihr Klassenzimmer. Die Eltern aber wurden derweil zum Bleiben bei Kaffee und Kuchen oder deftigen Häppchen eingeladen. Beachtung in allen Räumen aber fanden die freundlich und hell gestrichenen Klassenzimmer.
Mit dem Zugang der neun Erstklässler (davon fünf aus Epfenhofen) werden im neuen Schuljahr 2014/15 an der Grundschule Fützen insgesamt 35 Schüler unterrichtet. Die kommissarische Leitung der Schule liegt weiterhin in den Händen von Rektorin Angelika Sitte (Riedöschingen). Klassenlehrerin der Klassen 3 und 4 ist wie bisher Viktoria Bee und Susanne Heck, die zum Schulbeginn vom Regierungspräsidium der Fützener Grundschule zugewiesen wurde(wir berichteten), übernimmt für Annette Will (Wagner) den Unterricht für die erste und zweite Klasse. Römisch-katholischen Unterricht vermittelt Elisabeth Bulitta. Damit ist wieder ein kontinuierlicher Unterrichtsverlauf an der Fützener Grundschule gewährleistet.

(21.09.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Basar im Pfarrhauskeller
Gelungene Verkaufsaktion der Mutter-Kind-Gruppe Fützen

Überraschend guten Zuspruch fand der von der Mutter-Kind-Gruppe veranstaltete Kleider-und Spielzeug-Basar am vergangenen Freitag.
Gleich zur Eröffnung stürmten junge Mütter mit oder ohne ihre Babys die auf Tischen ausgelegten und sauber geordneten und deklarierten Teile. Angeboten wurde Herbst- und Winterkleidung, Mützen und Schuhe, aber auch Spielzeug, Kinderwagen, sogar eine Wiege fand sich im großen Sortiment.
Die Interessenten kamen nicht nur aus Fützen und Blumberg, sondern aus dem ganzen Umland, so zum Beispiel aus Hüfingen, Aasen, Tengen, Randendorf, Nordhalden, Jestetten oder Ewattingen. Sogar ein älteres Ehepaar, wohl Oma und Opa, die auf der Heimfahrt an den Bodensee die Werbung gelesen hatten, langten kräftig zu, um für ihre Enkel verschiedene Schnäppchen zu machen.
Die jungen EDV-erfahrenen Frauen (Veranstalter) erwiesen sich nicht nur als gute Werbestrategen, sondern hatten "den Laden" voll im Griff und so wurde permanent "Lagerbestandsfortschreibung" gemacht und anderntags war "Zahltag", wobei die Gruppe wohlverdient 10 Prozent des Erlöses kassieren durfte.
Natürlich war bei der Veranstaltung für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Bereits für das kommende Frühjahr ist ein weiterer Verkaufstag dieser Art fest eingeplant. Der Termin wird wieder rechtzeitig bekannt gegeben. Infos: mu-ki-fuetzen@gmx.de
(21.09.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Neue Lehrkraft an der Grundschule Fützen
Zur Einschulung am kommenden Samstag wird sich als neue Lehrkraft Frau Susanne Heck den Schülern und  Eltern vorstellen. Frau Heck (28/verh.) übernimmt die bisherige Stelle von Annette Will (Wagner), die demnächst in Mutterschutz geht.
Die Geburtsheimat von Susanne Heck ist Leinfelden-Echterdingen. Ihr Studium zum Lehramt absolvierte sie an der PH-Ludwigsburg. Das anschließende Referendariat erfolgte in Nürtingen, dem folgten drei Jahre Vertretungen an Schulen im Raum Stuttgart, bevor sie nun vom Regierungspräsidium Freiburg der Grundschule Fützen zugewiesen wurde.
Die junge Lehrerin ist auf Wohnungssuche, bevorzugt im Raum Donaueschingen.
(18.09.14 – Bericht und Bild: E. Schüle)

Gute Fortschritte
Arbeiten am Fützener Wasserhochbehälter gehen zügig voran

Nach Ende der Handwerkerferien machen die Arbeiten am neuen Wasser-Reservoir von Fützen täglich Fortschritte. Während im Innenbereich des imposanten Bauwerks die Firma Schmitz, Fachbetrieb für Spezialbeschichtungen aus Emmingen-Liptingen, eine spezielle Deckenstruktur über den  Wasserkammern aufgetragen hat, ist die Firma Wolf aus Unadingen dabei, auf dem Dach, wie auch an relevanten  Stellen der Außenverkleidung mehrere Schichten Dachpappe zu verschweißen, dabei auch eine spezielle Schicht, die später jedwedes Durchdringen von Wurzeln o.ä. verhindern wird. Auf diese Konstruktion soll dann noch diese Woche eine weitere Dämmschicht aufgetragen werden. Für diese Arbeiten ist das für diese Woche angesagte trockene Spätsommerwetter ideal und dies wird sich weiterhin auf den guten Baufortschritt auswirken.
(16.09.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Männlicher Erzieher im Kindergarten Epfenhofen
Wohl erstmals in der Geschichte des Kindergartens von Epfenhofen absolviert mit Markus Müller (20) aus Tuttlingen derzeit ein junger Mann eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher. Dabei scheut der sympathische junge Mann auch nicht den relativ weiten Weg mit dem Bus täglich von seinem Wohnort Tuttlingen nach Epfenhofen.
Schon früh reifte in ihm während seiner Realschulzeit der Entschluss, sich und seine Fähigkeiten im sozialen Bereich einzubringen. Für seine weitere Ausbildung in Epfenhofen bringt er bereits drei Jahre Mitarbeit in den Kindergärten von Tuttlingen und Möhringen mit. Daneben wirkte er auch ein Jahr in der Jugendarbeit in Möhringen bei Tuttlingen mit. Sein Ziel ist, später als Erzieher oder Leiter eines Kindergartens zu arbeiten, jedoch stehen ihm nach Abschluss der derzeitigen Ausbildung mit der damit erreichten Fachhochschulreife auch die Türen zum weiteren Studium an einer Fachhochschule offen.
Im Kindergarten von Epfenhofen ist er nach Auskunft der dortigen Leiterin Cornelia Rösch-Hewer in alle stets wechselnden Projekte eingebunden, seien es Bewegungsmodule, Sprachförderung, Projekte in oder mit der Natur und viele andere Module, ist aber auch in die permanenten Teamsitzungen der Erzieherinnen eingebunden. Damit hat er die Möglichkeit, seine eigenen Stärken für seine künftige pädagogische Jugendarbeit weiter zu entwickeln. Begleitend zu seinem Aufenthalt in Epfenhofen, macht er an Wochenenden eine weitere Fortbildung bei der AWO in Karlsruhe.
In Epfenhofen gefällt ihm die gute Zusammenarbeit mit dem ganzen Team, wo er sich als männlicher Mitarbeiter gut angenommen fühlt und vor allem von deren Leiterin viel Wissen aus deren langjährigen Berufsarbeit, nicht nur im Bereich der Früherziehung, sondern auch in der Verwaltungsarbeit vermittelt bekommt. Im Kindergarten in Epfenhofen sind derzeit 25 Plätze belegt, davon 13 Plätze von Kindern aus Fützen, 9 Plätze von Kindern aus Epfenhofen und drei Plätze von Kindern aus Zollhaus. Weitere Zugänge werden nach Ende der allgemeinen Schulferien erwartet.
(05.09.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ernte gut - Alles gut?
Von einer abgeschlossenen und überdurchschnittlichen Getreide-(Weizen)Ernte wurde in den vergangenen Tagen allenthalben berichtet. Dies stimmte zumindest auf der Gemarkung Fützen so nicht, denn das wechselhafte Wetter mit spontanen Regengüssen, brachte die Landwirte in echte Schwierigkeiten, da die Gefahr bestand, dass das kostbare Erntegut Auswuchsschädigungen (schlechte Fallzahlen) aufweisen könnte, und bei zu hohem Feuchtigkeitsgehalt zu Preisabschlägen führen würde. Das Stroh drohte zu verfaulen und die nassen Äcker wären bei schwerem Boden nicht mehr befahrbar.
Buchstäblich in letzter Stunde konnten nun am vergangenen Freitag die Mähdrescher in Marsch gesetzt werden und bis zum Wochenende wurde in Tag- und Nachteinsätzen gedroschen und die Körner entweder zu Hause eingelagert, oder gleich zur ZG transportiert. Das wiederum bedeutete Großeinsatz für Familie Tritschler, die seit 30 Jahren Stroh vom Acker aufkauft, zu Ballen presst und über einen Spediteur in die Schweiz vermarktet. Auch hier ist es unabdingbar, dass das Stroh gut abgetrocknet ist. Meist geht es als Pferdestreu an renommierte Pferdestallungen oder Bergbauern in die Innerschweiz. Auf unserem Bild ist Familie Tritschler, Robert, Lydia, Roland, Andreas und Ralf auf dem Acker von Walter Basler dabei, neben der Straße nach Achdorf (Wellblechweg) im Gewann "Reutenen", 550 Strohballen nach dem Pressen auf den Schweizer Lastzug zu verfrachten. Insgesamt verarbeitete Tritschler über das Wochenende über 2000 Ballen Stroh.
Weitere Landwirte aus Fützen pressen und vermarkten das anfallende Stroh selbst oder lagern es zu Hause für Eigenbedarf ein. Die Nachfrage nach Stroh ist nach Aussage von Robert Tritschler dieses Jahr eher bescheiden.
Absolut unzufrieden sind die Landwirte mit der negativen Preisentwicklung beim Weizen. Längst haben sie, oder ihre Abnehmer, keinen Einfluss mehr auf die Erzeugerpreise. Die Preisgestaltung orientiert sich täglich neu an den Weltmarktpreisen und diese Entscheidungen werden an den Warenterminbörsen (z. B. Chicago) getroffen, egal ob Weizen, Zucker, Kaffee oder Benzin. Dabei spielen die Ernteergebnisse längst nicht mehr die entscheidende Rolle bei der Preisgestaltung, politische Spannungsfelder rund um den Globus bestimmen, was der Erzeuger letztendlich für seine Mühen und Risiken auf seinem Konto hat.
Doch bei den Landwirten in Fützen geht es unvermindert weiter, bald muss das Raps-Saatgut für die Ernte 2015 in den Boden und alle Äcker wieder neu bestellt werden. Der Mais steht gut und gesund auf den teilweise übermannshohen Stängeln und wenn sich der von Meteorologen in Aussicht gestellte Spätsommer tatsächlich einstellt, ist hier eine gute Ernte zu erwarten.
(24.08.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ölunfall am Lokschuppen Fützen
Gegen 8.10 Uhr am Dienstagmorgen war der Besitzer der derzeit eingesetzten Lok der Museumsbahn mit Reinigungsarbeiten am Kessel beschäftigt.
Nach Angaben der Polizei wollte er sechs Kubikmeter Kesselwasser der Dampflokomotive entleeren. Das Wasser drückte aber aus den Kanaldeckeln des Ölabscheiders. Offensichtlich, so die Polizei, habe der Ölabscheider nicht funktioniert. Dadurch sei ein Wasser-Öl-Gemisch durch die Schächte hochgedrückt worden und auf die Straße vor dem Lokschuppen in Fützen gelaufen.
Die Feuerwehren aus Fützen und Blumberg war mit circa 30 Mann vor Ort und banden die Flüssigkeit mit Ölbindemitteln. Außerdem wurde der vorbeifließende Kommenbach kontrolliert, aber kein Öl festgestellt.
Eine Kontrolle der Kläranlage mit Hilfe eines eingebrachten Spezialfarbpulvers verlief glücklicherweise ebenfalls negativ. Vorsichtshalber war auch noch der entsprechende Schieber an der Kläranlage geschlossen worden, um jedes Risiko einer Gefährdung der Anlage auszuschließen.
Der Ölabscheider wird regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit untersucht. Dennoch soll aus gegebenem Anlass sofort eine erneute Untersuchung durch die beauftragte Firma durchgeführt werden, um weitere Risiken auszuschließen.
(20.08.14 – Bilder: E. Schüle)

Hier noch einige Bilder vom „Übeltäter“ des Ölunfalls

Kräutersegnung
In einem feierlichen Gottesdienst wurde am gestrigen Sonntag in der St. Andreaskirche in Blumberg noch einmal die Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel festlich begangen.
Wie schon am Gedenktag (15.8.), brachten die Gläubigen selbst zusammengestellte Kräuterbuschen mit wohlriechenden Blumen und Kräutern mit zum Altar, als  Huldigung an die Jungfrau und Gottesmutter Maria. Pfarrer Peter Walter erinnerte in seinem Segensgebet an die Herrlichkeit Gottes und bat auf die Fürsprache Mariens um sein Heil.
Die katholische Kirche bringt in der Kräuterweihe vor allem das Geschenk der Schöpfung in der Heilkraft der Kräuter ein Symbol für die Zuwendung Gottes an die Menschen zum Ausdruck.
(18.08.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Schulhaus Fützen - Die Maler sind da
Neben der Großbaustelle Wasserbehälter Fützen nutzt die Stadtverwaltung in diesen Tagen die schulfreie Zeit, die eingeplanten Malerarbeiten in der Grundschule von Fützen durchführen zu lassen.
Bereits in der zweiten Woche ist das Malerteam der beauftragen Malerwerkstatt Merz aus Donaueschingen dabei, die vier Klassenräume, das Lehrerzimmer und das Rektorat, sowie das gesamte Treppenhaus mit einem neuen Anstrich zu versehen und schadhafte Stellen auszubessern. Die Arbeiten gehen gut voran und sollen bis Ende kommender Woche abgeschlossen sein. Am Montag werden die 23 Heizkörper ausgebaut, in Donaueschingen neu gespritzt und nach der Trocknung wieder eingebaut. Dann kann mit der großen Einräumaktion begonnen werden und Schüler, Eltern und die Lehrkräfte können sich zu Beginn des neuen Schuljahres in den freundlich frischen Klassenzimmern hoffentlich hochmotiviert wieder an die neuen Aufgaben machen. Für diese Renovierungsmaßnahme sind im Haushalt der Stadtverwaltung 15.000 Euro eingeplant.
Noch vor Wintereinbruch sollen die beiden Hauseingänge an der Vorder- und Rückseite energetisch erneuert werden, um Wärmeverluste zu verhindern. Damit wären in Fützen nach dem Einbau von neuen Fenstern und der genau vor einem Jahr zum Beginn des neuen Schuljahres am 13. September 2013 in Betrieb genommenen Pelletheizung drei wichtige Maßnahmen aus dem allerdings großen Anforderungskatalog abgearbeitet. Die neuen Ortsvorsteher, Georg Schloms und Mathilde Gleichauf verfolgen die Baumaßnahmen, sowohl beim Wasserhochbehälter, als auch im Schulhaus mit Interesse.
(15.08.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Wasserversorgung von Fützen
Die wohl größte Baustelle der Stadtverwaltung Blumberg, der neue Wasserhochbehälter in Fützen, nimmt derzeit von Tag zu Tag mehr an Gestalt an. Fachkundige Maurer und Steinmetze der Firma Hermann aus Furtwangen, setzen von früh bis spät buchstäblich Stein auf Stein der Umfassungsmauer.
Dabei scheint man bei der Auswahl des Materials eine gute Wahl getroffen zu haben, denn auf der Umhüllung der Paletten mit den Steinen ist zu lesen, dass der Lieferant der Steine sich seit 1914 "Königlicher Hoflieferant" nennen darf. Und was für die Fassaden der herrschaftlichen Schlösser und Residenzen einst gut genug war, kann auch das monumentale Bauwerk in Fützen für die nächsten 100 Jahre bestens präsentieren. Die Arbeiten gehen wie gewohnt gut voran und dieses Gewerk könnte bis zum Wochenende zum Abschluss kommen.
Dieser Tage war Wassermeister Markus Fricker wieder mit dem Bauleiter der Firma Hermann, Dieter Kosakiewicz, vor Ort um die weiteren Maßnahmen, zum Beispiel die Verfüllung mit Erdmaterial zu besprechen. Ein interessanter Nebenaspekt aber war an diesem Vormittag, dass der Bauleiter zwei Studentinnen (die Firma Hermann bildet auch aus) aus Furtwangen mit auf die Baustelle brachte und sich viel Zeit nahm, den jungen Aspirantinnen die Baustelle und auch das verwendete Material fachkundig zu erklären.
(08.07.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Der nächste Winter kommt bestimmt
Stadt lässt die Straßen winterfest machen

Wie die Landwirte, so nutzt in diesen Tagen eine Spezialfirma aus dem fernen Hannover jeden Sonnentag, um im Auftrage der Stadt die Straßen winterfest zu machen. Mit dieser Riss- und Fugensicherung soll verhindert werden, dass der teilweise desolate Deckenaufbau durch Eindringen von Wasser und Frost vollständig zerstört wird. Diese Maßnahme ist nach Aussage der Fachleute wesentlich kostengünstiger, als die später notwendig werdende Erneuerung der gesamten Decke.
In Fützen war das Arbeitsteam bis zur hereinbrechenden Dunkelheit am Werk, da die defekten Stellen nur bei Trockenheit bearbeitet werden können, so die Aussage der Mitarbeiter der ausführenden Firma.
(07.08.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

St. Gallus-Senioren fliegen aus
Eine, wenn auch kleine, Schar Senioren aus Epfenhofen wollte es noch einmal wissen und nutzte einen Sommertag, um bei einer Fahrt mit der "Sauschwänzlebahn" ihren Heimatort wieder einmal buchstäblich von oben (Brücken), wie auch aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Aber auch die Fahrt nach Weizen und zurück weckte bei den meisten Fahrgästen Erinnerungen an ihre Jugendzeit, als die Eisenbahn noch das ursprüngliche Verkehrsmittel war, sei es nach Nord oder Süd, zur Arbeit oder in die weiterführenden Schulen. Beeindruckt waren die Fahrgäste auch vom minutiös eingehaltenen Fahrplan des alten Dampfzuges mit seinem freundlichen Begleitpersonal vom Lokführer bis zum Kondukteur.
In der heimatlichen "Linde" ließen die  Ausflügler bei einem kräftigen Vesper den Tag noch einmal Revue passieren. Den Reiseleiterinnen Inge Fluck und Irene Merk wurde für die Idee, wie auch für die gute Organisation gedankt.
(07.08.13 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Erntezeit - Höchste Zeit
Landwirte bangen um ihre Getreideernte

Nur ein paar sonnige Tage bräuchten die Landwirte jetzt dringend, um mit ihren modernen Geräten die reif auf dem Halm stehenden Getreidearten abzuernten. Nach dem kurzen Regenschauer am vergangenen Dienstag, bahnte sich die Sonne am gestrigen Mittwoch endlich einen Weg durch morgendlichen Hochnebel.
Bereits am frühen Nachmittag nutzten die Landwirte die Gunst der Stunde und begannen den hochreifen Raps zu dreschen. Doch auch auf allen Äckern und Wiesen rund um den Ort dröhnten die Erntegeräte, teils um das seit Tagen liegende Stroh zu pressen, oder den "Dritten Schnitt" an Gras in die Silos zu fahren. Dies könnte der einzige Vorteil der Regenperiode sein, dass das Gras nach dem zweiten Schnitt noch einmal kräftig wuchs und so einen guten Wintervorrat an Silage oder Öhmd für die Winterfütterung sichert.
Auf unserem Bild ist Walter Basler dabei, im Gewann "Äußerer Brunnen" Richtung Westerholz den Raps zu dreschen. Dabei zeigte er sich überrascht über das trotz den Wetterunbilden zu erwartende Mengenergebnis und den noch zufriedenstellenden Wassergehalt, der, wenn zu hoch, zu Preisabschlägen beim Verkauf führt. Auch der angemietete moderne Mähdrescher aus Lausheim mit seinem 6,50 Meter breiten Mähwerk kam problemlos über das Gelände.
Ausgereift steht auch der Weizen auf den Halmen, bräuchte aber, so Walter Basler, jetzt dringend wenigstens zwei Tage anhaltende Sonneneinstrahlung, um zu trocknen. Bei anhaltend guter Witterung, was der Wetterbericht derzeit allerdings nicht verspricht, wäre die Ernte mit den modernen Geräten und den alljährlich anstehenden 16 Stunden Tages/Nachteinsätzen bis in der kommenden Woche geschafft. Bereits Ende August wiederum sollte das Rapssaatgut für die Ernte 2015 wieder im vorbereiteten Boden sein.
(07.08.14 – Bericht und Bild: E. Schüle)

Viertklässler verabschiedet
Zum feierlichen Schulabschluss der Grundschule Fützen bot das Bürgerhaus Biesental den richtigen familiären Rahmen, auch konnte der gewählte Standort als Zeichen der guten Nachbarschaft im schulischen Bereich zwischen Fützen und Epfenhofen gewertet werden.
Elf Viertklässler wurden an diesem Abend von der Schulleiterin Angelika Sitte (Riedöschingen) in die weiterführenden Schulen entlassen. Nach dem Begrüßungslied des Schulchores: "Heut zu unserem Feste, begrüßen wir die Gäste", begleitet von Elisabeth Bulitta am E-Piano, begrüßte die kommissarische Schulleiterin auch Rektor i.R.; Michael Müller, sowie Pfarrer Peter Walter, der in Fützen mehrere Jahre Religionsunterricht erteilte, das Lehrerkollegium mit Viktoria Bee, Elisabeth Bulitta und Tina Unterberg (jetzt Riedöschingen), die zahlreich anwesenden Eltern mit Tanten und Onkels.  
Mit gut einstudierten Beiträgen wurden die Gäste danach prächtig unterhalten. Mit einem flotten und tanzend vorgetragenen Schwimmbadlied, geleitet von Angelika Sitte, begannen die Erst-und Zweitklässler ohne Lampenfieber den Vortragsabend. Die Viertklässler mit Klassenlehrerin Viktoria Bee hielten in ihrem theatralen Auftritt Rückschau über ihre Schulzeit von der Einschulung, einer Nachtwanderung, einer Lesestunde und schließlich ging es noch um kompliziertes Bananenangeln. Die Drittklässler schließlich verabschiedeten ihre scheidenden Mitschüler mit einem Abschiedsgedicht, das diesen eingerahmt und mit einer Bilder-Collage überreicht wurde.
Im zweiten Anlauf gelang der Projekttranzgruppe unter der Leitung von Yvonne Frank noch der flotte Tanzauftritt: Dare von Shakira. Alle "Künstler" erhielten dankbaren Applaus.
Für den verhinderten Ortsvorsteher Georg Schloms sprach die stellvertretende Ortsvorsitzende Mathilde Gleichauf Grußworte an die Schüler und Gäste. Angelika Sitte wünschte den scheidenden Schülern Glück und Selbstbewusstsein für die nun beginnenden weiteren Herausforderungen. Von den elf scheidenden Viertklässler besuchen nach den Sommerferien drei Schüler die Gemeinschaftsschule in Hüfingen, zwei das Gymnasium, fünf die Realschule und ein Schüler wechselt in die Werksrealschule.
Zwischen den Theatervorträgen unterhielt der Schulchor mit dem Lied: Alte Schule - altes Haus, das, wie Schulleiterin Angelika Sitte launig erwähnte, doch gerade zu Fützen passe.
Für die stellvertretende Ortsvorsteherin von Fützen Mathilde Gleichauf war es ihr  erster Auftritt vor öffentlichem Publikum. Sie wünschte den entlassenen Viertklässlern viel Mut für den Neuanfang, wo sie ja nun wieder die Kleinen seien. Gleichauf gab aber auch der Hoffnung Ausdruck, dass die Schüler, nachdem sie teilweise jetzt oder später im Studium oder im Beruf den Heimatort verließen,  später wieder den Weg nach Fützen finden würden, um hier eventuell auch eine Familie zu gründen und damit zur Weiterentwicklung und zum Fortbestand der Dorfgemeinschaft ihren  Beitrag zu leisten.
Schließlich gab es noch ehrende Dankesworte. Dem ehemaligen  Schulrektor Michael Müller dankte Schulleiterin Angelika Sitte, dass er immer wieder im Unterricht aushelfe, wenn durch Krankheit "Not am Mann (Frau) sei". Dankesworte der Elternbeiratsvorsitzenden Birgit Gut gingen auch an das Lehrerkollegium und an die weiteren Elternbeirätinnen Natalie Schweizer und Doris Gleichauf, sowie an die Raumpflegerin Anneliese Boma und schließlich an den "Tonmeister" des Abends Georg Wilhelm.
(05.08.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

20 Floriansjünger und ein Apfelbaum
Wieder einmal bewiesen die Feuerwehrmänner aus Blumberg und Fützen, dass sie nicht nur mit Atemschutzgeräten und Spreizscheren umgehen können, sondern auch im Umgang mit Motorsägen bestens geschult sind. Am Samstagvormittag ging bei der Leistelle der Anruf eines Autofahrers ein, dass am Ortseingang von Fützen ein umgestürzter Baum die Straße unpassierbar mache. Die alarmierten Feuerwehrmänner aus Blumberg und Fützen waren schnell zur Stelle. Tatsächlich war unterhalb der altkatholischen Kirche auf einer privaten Streuobstwiese ein wohl über 100-Jahre alter mächtiger Apfelbaum mit üppigem Astwerk und reichlich Apfelbesatz über den Hang gestürzt war und die durch den Ort führende alte B 314 blockierte. Während  die Wehrmänner mit mehreren Motorsägen dem Corpus Delicti zu Leibe rückten, wurde der Verkehr einseitig am Hindernis vorbeigelotst. Nach 20 Minuten war die Arbeit getan und der Verkehr rollte auf der trotz der Umleitungstrecke immer noch stark befahrenen Straße wieder reibungslos. Personen- oder Sachschaden gab es nicht. Der durch den Dauerregen der vergangenen Tage aufgeweichte Boden hatte wohl dazu geführt, dass das Wurzelwerk trotz Windstille dem Druck von oben an diesem Vormittag nicht mehr standhielt. Schade um die dieses Jahr besonders reichlich heranreifenden Äpfel, doch der Besitzer wird den nun minimierten Haustrunk wohl verschmerzen.
(05.08.14 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

 

Fahrzeugweihe in Blumberg und Fützen
Der Heilige Christophorus als Wegbegleiter

Anlässlich des Gedenktages an den Hl. Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, werden in den Seelsorgeeinheit Blumberg die Fahrzeuge zum Schutz vor Unbilden gesegnet. In Blumberg und in Fützen hatten nach dem Sonntagsgottesdienst zahlreiche Autofahrer ihre Autos, aber, der heutigen Zeit entsprechend, auch viele Fahrräder und Mini-Cars, aufgestellt.
Pfarrer Peter Walter sprach Bittgebete und segnete die Menschen mit ihren Gefährten. Die Ministranten boten gesegnete Christophorus-Plaketten zum Verkauf an.
Christophorus (griechisch Christusträger), dargestellt als Riese, das Jesuskind auf der Schulter durch das Wasser tragend, ist als Märtyrer einer der 14 Nothelfer, bewahrt vor jähem Tod, daher der Patron der Reisenden, Kraftfahrer und Luftschiffer. Gedenktag ist der 24. Juli.
(05.08.14 – Bericht und Bild: E. Schüle)

 

Fützen hat ein neues Geschäftsmodell
Pünktlich um 10 Uhr eröffnete Christina Engelbert am Freitagmorgen ihren Obst-und Gemüse-Verkaufsstand im Bohlweg 2 (Haus Michael Werner, früher 'sMillermartis-Hus) mit taufrischer Ware. Obwohl erst kurzfristig bekannt gegeben, erfreute sie die junge Geschäftsfrau spontan eines guten Zuspruchs. Nicht nur die älteren Bürger werden künftig ihren Bedarf an Gemüse und Obst zum Wochenende am Ort decken können, vor allem auch junge Hausfrauen wollen die neue Einkaufsmöglichkeit gerne mit einem Morgenspaziergang mit ihren Babys wahrnehmen.
Für den Wareneinkauf ist der Lebenspartner der jungen Marktfrau, Abdullah Cakmak zuständig, der kurz vor der Eröffnung die Ware, direkt von der Reichenau kommend, anlieferte. Der Verkaufsstand ist vorläufig jeden Freitag von 10 - 12 Uhr geöffnet, wobei vor allem das Gemüseangebot sehr groß ist, aber auch das Sortiment an Südfrüchten direkt aus Italien ausgebaut werden soll.
Bleibt zu wünschen, dass sich das Geschäft für die junge Unternehmerin weiterhin gut entwickelt, der Start war schon mal viel versprechend.

(05.08.14 – Bericht und Bild: E. Schüle)

 

Landfrauen Fützen gehen in die Sommerpause
Auf Schusters Rappen auf den Spuren von Viktor von Scheffel
Zur obligatorischen Zusammenkunft vor der Sommerpause trafen sich die Landfrauen dieses Jahr in der "Scheffellinde" in Achdorf. Der "harte Kern", traute sich trotz wolkenverhangenem Himmel, sich einen guten Appetit beim leckeren Abschlussessen mit einem Fußmarsch zu erarbeiten. Die etwas größere Zahl ließ sich allerdings per Privatautos in die gute Stube von Viktor von Scheffel chauffieren.
Im Rückblick auf die zahlreichen Arbeitseinsätze bei den örtlichen Festivitäten, aber auch gelungenen Ausflügen und Zusammenkünften, verging der Abend in froher Gemeinschaft. Die Vorsitzende Ilse Werner freute sich, dass ihr stetes werben um neue Mitglieder endlich Früchte trug und sie gleich drei "junge" Neuzugänge in der Runde vorstellen konnte, darunter sogar eine Frau von "änne der Wutach".
Gestärkt vom Wildschein-Ragout und diversen Verdauungsschnäpsen trat man zu später Stunde vorbei an der wildrauschenden Wutach den Heimweg an. Die Wildschweine rochen wohl den Braten und hielten sich bedeckt.
(05.08.14 – Bericht und Bild: E. Schüle)

 

StreetArt Nachlese
Heiß erkämpftes Preisgeld in heiße Pizzen angelegt

Nachdem sich die Grundschüler von Fützen zusammen mit den Kindergartenkinder von Epfenhofen bei den Projekttagen in Fützen und Epfenhofen intensiv auf das "Fest der Straßenmalkünstler"  eingeübt hatten, gelang ihnen beim Malwettbewerb unter den etwa 90 Straßenmalbildern (Mitbewerber) den ersten Preis zu erzielen. Stolz brachten die Sieger die Urkunde samt Preisgeld anderntags in die Schule nach Fützen.
Nach eingehender Beratung mit den Lehrkräften wurde beschlossen, auf dem Pausenhof in Fützen ein kleines Pizzafest zu veranstalten. Unter der Obhut von Klassenlehrerin Viktoria Bee wurde nun die vom Pizzabäcker aus Blumberg gelieferte große "Dünne" salomonisch aufgeteilt und mit Heißhunger verzehrt. Natürlich reichte das Preisgeld auch noch für die Beschaffung der Kindergetränken.
(05.08.14 – Bericht und Bild: E. Schüle)

 

Wasserreservoir Fützen
Immer mehr entwickelt sich der neue Wasserhochbehälter in Fützen zu einem sichtbaren Jahrhundertwerk.
Nachdem die Außenhülle ausgeschalt ist, wird die Dimension des Wasserspeichers täglich sichtbarer. Die Arbeiten gehen nach wie vor gut voran und es erfolgte bereits eine erfolgreiche Probefüllung, um die Wände der beiden jeweils 175 m³ fassenden Kammern auf "wasserdicht" zu prüfen. Hier zeigte sich die gute Arbeit der ausführenden Baufirma Hermann aus Furtwangen.
Dieser Tage nun wurden durch das Team des Blumberger Wasserwerkes, ausgerechnet beim tagelangen Dauerregen, die Wasser-Zuleitung, wie auch die Fall-Leitung eingebaut. Beinahe täglich waren der Bauleiter der Firma Hermann, Dieter Kosakiewicz, Markus Fricker, Leiter Wasserwerk Blumberg und Friedrich Steuer, Tiefbau, Kommingen, vor Ort, um diese wichtigen und sensiblen Arbeiten zu koordinieren.
Derzeit werden auch bereits die Strom-und Steuerleitungen verlegt. Gleichzeitig ist Steuer dabei, die Ummantelungen des Gebäudes wieder Stück um Stück mit Erdreich zu verfüllen. Somit stehen die Zeichen auf termingerechte Fertigstellung des Bauwerks, für das die Stadt 750.000 Euro "in die Hand nimmt", recht gut.
(05.08.14 – Bericht und Bild: E. Schüle)

 

Altenwerk
Senioren von Fützen werden beim Isidorifest in Riedöschingen bestens unterhalten
Große Gastfreundschaft erlebten die Senioren von Fützen anlässlich des Altennachmittags in Riedöschingen. Die Vereinsgemeinschaft hatte zum Besuch eingeladen und zeigte sich sehr spendabel, denn die Gäste aus Fützen und Riedöschingen erhielten als kleine Überraschung das erste Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee gesponsert.
So tat der herniederprasselnde Dauerregen dem freundlichen Miteinander keinen Abbruch und die Akkordeon-Virtuosen Ernst Keller und Ewald Wilhelm brachten mit Schunkelliedern die Senioren weiter in Stimmung.
Das Isidorifest, früher Brunnenfest, erinnert an einen launigen Bürger und Brunnenmeister, dem der Schalk immer im Nacken saß und vor noch nicht langer Zeit eine Institution im Ort war. Noch heute können die älteren Bürger viele Anekdoten über den umtriebigen Isidor erzählen.
(05.08.14 – Bericht und Bild: E. Schüle)

 

Ortsvorsteher Georg Schloms würdigt die Arbeit seines Vorgängers    
Einen besseren Rahmen für die Würdigung der langjährigen Arbeit als Kommunalpolitiker von Ewald Gut beim Sommerkonzert des Musikvereins "Eintracht" Fützen hätte dessen Nachfolger Georg Schloms anlässlich des gelungenen Freiluft-Sommerkonzertes am vergangenen Samstagabend nicht finden können.
Im Namen der ganzen Bürgerschaft dankte Schloms Ewald Gut, aber auch dessen Kollegen Arnold Gleichauf und Hermann Keller, die ebenfalls nicht mehr bei der Wahl zum Ortschaftsrat kandidiert hatten, für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle ihrer Dorfheimat.
Die Geehrten erhielten zum Andenken jeweils eine Collage über das Dorfgeschehen der zurückliegenden Jahre überreicht. Annemarie Gut, die Ihrem Ehemann, dem "Schultes" von Fützen in den vergangenen 25 Jahren sehr oft den Rücken freigehalten hatte, wurde mit einem Blumenstrauß bedacht.
Auch beim Musikverein gab es an diesem Abend weitere Ehrungen. Darüber, sowie über den Verlauf dieser gut besuchten Abendveranstaltung, berichten die Tageszeitungen.
(22.07.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

 

Ortschaftsrat nimmt Arbeit auf   
Bei sengender Hitze trafen sich Mitglieder des neu gewählten Ortschaftsrates am vergangenen Samstag zur ersten Zusammenkunft und "Arbeitssitzung" auf dem Friedhof. Es galt, eine effiziente Bestandsaufnahme über die derzeitige Belegung der Grabstellen und die künftige Vorgehensweise bei der Ausweisung von Grabstellen, auch mit Blick auf die steigende Zahl von gewünschten Urnengräbern, zu erhalten.
Beachtung bei der Begehung fanden auch die zum Teil verwaisten Gräber, bei denen keine Hinterbliebenen mehr im Ort sind und die Ruhefrist abgelaufen ist. Aber auch der Zustand der kranken Baumkulturen entlang des Weges, sowie der Austritt von Grundwasser auf den Gehwegen bei nasser Witterung wurden in Text und Bildern festgehalten. Auch die Leichenhalle wurde einer Inspektion unterzogen. Bei der nächsten Sitzung soll nun ein Maßnahmen-Katalog erarbeitet werden.
(21.07.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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Dieselqualm im Randenwald

Bei angenehmen Temperaturen trafen sie die "Oldtimer-Freunde-Blumberg" zu einer rustikalen Grillfete bei der Randenhütte Fützen. Die Idee für diese Ausfahrt entstand beim monatlichen Treffen.
Die Mitglieder, eine lose Vereinigung von Gleichgesinnten und begeisterungsfähigen Männern für alte Techniken, aus Blumberg, Fützen, Achdorf, Epfenhofen, Mundelfingen, Riedböhringen und Riedöschingen trafen mit einiger Verzögerung schnaufend auf den Randenhöhen ein, da ein altehrwürdiger "Hanomag" auf der Hinfahrt beim "Buchener-Stumpen" den Geist aufgab.
Der älteste Traktor an diesem Tag vor Ort war ein "Kramer" Baujahr 1952 von Herbert Kiefer. Weitere Oldies hießen: Fahr, Hanomag, MAN, Massey Ferguson, Wahl, Schlüter und John Deere-Lanz und nicht zuletzt ein PKW-Trabi 1989.
Der verzögerte Auftakt tat der nachfolgenden Männer-Sause keinen Abbruch und die nicht nur technisch, sondern auch naturverbundenen Männer traten erst bei Dunkelheit mit ihren "Spielzeugen" wieder den Heimweg an.
Die Traktoren-Freunde heißen neue Gäste herzlich willkommen. Auskunft bei Nikolaus Greitmann,
www.oldtimer-blumberg.de
(21.07.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

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Hilfe für Mutter und Kind
Vom akuten Abdomen bis zum Zeckenbiss
  
Auch die zweite Veranstaltung: "Erste Hilfe Kurs am Kind", das die Mutter-Kind-Gruppe angeboten hatte, fand wieder einen guten Zuspruch. Als Dozent hatten die Leiterinnen der Mutter-Kind-Gruppe Hans-Josef Schneider vom Roten Kreuz Kreisverband Waldshut eingeladen. Dieser verstand es, in seinem pragmatischen Vortrag über sechs Stunden (ohne Mittagspause) wertvolle Anregungen bei den vielseitigen Vorkommnissen in der ganzen Familie zu vermitteln.
Dabei ging es nicht nur um Notfälle im Bereich von Unfällen. Notfallsituationen wie Bewusstlosigkeit, Nasenbluten, Verbrennungen, Bauchschmerzen, Vergiftungen oder Zeckenbisse wurden ebenso intensiv besprochen und teilweise an und mit den Teilnehmerinnen geübt.
Die Teilnehmer erhielten eine Bescheinigung, diese kann bei Bedarf bei der Weiterbildung zur Tagespflegeperson als Bestandteil der Bewerbungsunterlagen hilfreich sein. Da bereits wieder Interesse an der Fortführung dieses Kurses vorliegt, ist für den Herbst ein weiteres Seminar geplant.
Eine Anmeldeliste liegt bereits bei Michelle Günthner, Tel. 07702/4791 297 vor. Des Weiteren ist ein Kinderkleider-Basar (Kleider, Spielzeug Kinderwagen) in Vorbereitung. Näheres wird rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.
(21.07.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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Freischwimmbad Fützen eröffnet  
Seit Errichtung des Dorfpavillons wird dieser nicht nur von den Fützener Bürgern als Treffpunkt genutzt, sondern auch von Touristen und Gästen. Eine ebensolche Anziehungskraft vor allem auf die Kinder aber hat der große Stein mit dem quellenden Brunnen. Täglich wird hier geplanscht und gespritzt, obwohl der markante Brunnen hierfür gar nicht vorgesehen ist.
Doch die Stadtväter drücken wohl, so lange nichts passiert, gerne ein Auge zu. Im Bild besuchte eine in Fützen zu Besuch weilende Mutter mit ihren beiden Mädchen die quirlende "Badelandschaft" und Tochter Cheyenne freute sich im Eva-Kostüm über das sprudelnde Nass.
(18.07.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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Erntezeit in Fützen  
Bei 29° Wärme hat gestern in Fützen die Erntezeit begonnen. Zunächst ist es die Wintergerste die gedroschen wird. Den ersten Acker Wintergerste erntete Dieter Gleichauf am Buchberg. Insgesamt baut er dieses Jahr 14 Hektar Gerste an. Diese wird zum größten für Futterzwecke eingelagert, ein kleiner Teil als Saatgut abgegrenzt.
Über das Ergebnis der diesjährigen Ernte kann noch keine Aussage gemacht werden, mit dem Ertrag der gestrigen Ernte am Buchberg in Menge und Qualität sind Dieter Gleichauf und seine Frau Doris jedoch sehr zufrieden.
14 Hektar Gerste ist, so der Vollerwerbslandwirt, neben weiterem Grün- und Ackerland sind aus heutiger Sicht eine Kleinigkeit, jedoch zählten Bauern mit insgesamt 14 Hektar Feld-und Ackerland vor 50 Jahren in Fützen zu den Großbauern, ein mittlerer Betrieb bewirtschaftete 8 - 10 Hektar Land. Wenn das Wetter anhält, wird bis in 10 Tagen der Raps geerntet.
(18.04.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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St. Gallus Senioren froh vereint  
Im abgelegenen Obstgarten von Ottmar Brutsche veranstalteten die St. Gallus-Senioren in gemütlicher Runde ihren alljährlichen Grillnachmittag. Trotz sommerlicher 27° Wärme war es unter den schattigen Bäumen recht gemütlich. Kaffee, Kuchen und später das reichhaltige Salatbüffet und das deftige Grillgut ließen keine Wünsche offen.
Auch ohne Musikbegleitung wurde kräftig gesungen. Sketsche und Witze taten das Übrige zur guten Stimmung. Ottmar Brutsche in seiner Doppelfunktion als Turnvater und Grillmeister hielt die gut gelaunten Senioren auf Trab, so dass es bereits dunkelte, als man hochzufrieden den Heimweg antrat.
Am Mittwoch, den 6. August haben die Senioren Gelegenheit, ihren Heimatort bei der geplanten Fahrt mit der Museumsbahn buchstäblich rundherum und von "Oben" in Augenschein zu nehmen. Anmeldungen hierzu soweit noch nicht geschehen, baldmöglich bei der Vorsitzenden Inge Fluck.
(18.04.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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Neue Ära beginnt
Georg Schloms Nachfolger von Ewald Gut als Ortsvorsteher      
Ewald Gut sagt ohne Zorn adieu

„Macht euern Dreck alleine“ soll der sächsische König Friedrich August III. am 13. November 1918 gesagt haben.
Diesen Eindruck hatte man bei der Abschiedsrunde von Ewald Gut bei seinen bewegten Gruß- und Dankesworten am vergangenen Montagabend im Bürgersaal jedoch nicht . Es schien, dass er inzwischen mit sich und der Welt im Reinen sei und ohne Zorn, aber mit berechtigtem Stolz und Genugtuung auf seine 25-jährige Tätigkeit, davon fast 20 Jahre als Ortsvorsteher seiner Heimatgemeinde, zurückblickt.
Seine Grußworte galten zunächst neben den 26 anwesenden Bürgern, seinen Ratskollegen, vor allem aber auch Bürgermeisterstellvertreter Rainer Gradinger, sowie den Gästen aus Blumberg und Epfenhofen. Ein Rückblick auf 25 Jahre Arbeit würde, so Gut, den zeitlichen Rahmen des Abends sprengen, doch die Rückschau auf die letzte Wahlperiode von 2009 bis 2014 sei ein Spiegelbild dessen, was er zusammen mit dem jeweiligen Ratsgremium bewegt habe und zeige auf, wie sich Fützen in den zurückliegenden Jahren sehr zum Wohle der Bürger, aber auch als Stadtteil von Blumberg verändert habe.
Der Ausbau der Ortsstraßen und Wirtschaftswege, Renovierungsmaßnahmen an der Buchberghalle und der Leichenhalle, Aufwertung der Straßenbeleuchtung, die Verbesserung der Wasserversorgung zu den Siedlungen, wie auch der derzeit im Bau befindliche neue Wasserhochbehälter, die Erschließung von Baugelände für junge Familien, waren nur einige, besonders hervorzuhebende Maßnahmen. Nicht ohne Spannungsfelder verlief die Umnutzung des ehemaligen „Milchhäusle“ zum Dorfpavillon, der inzwischen ortsbildprägend von den Bürgern wie von Touristen als Treffpunkt gerne angenommen werde.
Mit Genugtuung blickte der scheidende Schultes auf die gelungene und sehr erfolgreiche Jubiläumsfeier „925 Jahre Fützen“ zurück. Auf die zeitnahe Fortsetzung der Renovierungsarbeiten nach den Sommerferien am Schul- und Rathaus, wie auch am Feuerwehrgerätehaus will Gut auch nach seiner „Pensionierung“ ein waches Auge haben.
Lang war sodann die Liste der Dankesworte an die Menschen und Institutionen, mit denen der scheidende Ortsvorsteher und Gemeinderat in den langen Jahren zu tun hatte . Sein Dank für das konstruktive und teilweise freundschaftliche Miteinander ging an die Ratskollegen, an die örtlichen Vereine, die Landfrauen, die Feuerwehr, an die Stadtverwaltung (auch an den Bürgermeister) und alle Verwaltungsstellen. Besonders seinem langjährigen Stellvertreter und Weggefährten Arnold Gleichauf, der ihm immer beigestanden sei, wenn es auch mal nicht so gut lief, zollte er hohe Wertschätzung.
Nach den im weiteren Verlauf der Sitzung in einmütiger Zustimmung erarbeiteten Wahlvorschläge (wir berichteten) zum neuen Ortsvorsteher (Georg Schloms) und dessen Stellvertreterin (Mathilde Gleichauf) erfolgte die Verpflichtung des neuen Ratsgremiums.
Bürgermeisterstellvertreter Rainer Gradinger informierte die Wieder- und Neugewählten in Verbindung mit seinen Grußworten über die Richtlinien bei der Arbeit des Ortschaftsrates, freute sich aber auch, dass es in Fützen gelungen sei, auch junge Bürger für die verantwortungsvolle Arbeit im Ortschafts- und Gemeinderat zu gewinnen. Zum neuen Protokollführer wurde Florian Siegwart gewählt.
Gradinger informierte aber auch darüber, dass die endgültige Entscheidung über die getroffene Wahl der Personalausstattung im neuen Ortschaftrat im Gemeinderat in Blumberg getroffen werde. Der Termin hierfür ist bereits auf den 3. Juli festgelegt. Hier erfolgt auch die offizielle Verabschiedung von Ewald Gut.
Im Namen des Gemeinderates dankte Gradinger Ewald Gut für die lange und konstruktive Zusammenarbeit, wenn es auch manchmal nicht leicht war, einen tragfähigen gemeinsamen Konsens zu finden, schließlich meinte der Stellvertreter des Bürgermeisters hierzu launig, sei es bei den Ortsvorstehern verständlicherweise oft so wie in Brüssel, wo England auch permanent versuche, für das Königreich eine Sonderstellung im vereinten Europa zu erstreiten.
Beim letzten Tagesordnungspunkt Bürgerwünsche meldete sich Manfred Bouillon aus Blumberg und zog den Vergleich zwischen dem Neubeginn bei der Fützener Ortsverwaltung und der erfolgten Jagdverpachtung in den Blumberger Distrikten und bot der Fützener Ortsverwaltung und den Landwirten im Namen der Jagdherren die Hand zu einer guten Zusammenarbeit.
Abschließend soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Wahl des neuen Ortsvorstehers und seiner Stellvertreterin in Fützen ein absolutes Novum darstellt. In der Ortschronik kann man nämlich nachlesen, dass die gewählten Bürgermeister seit 150 Jahren stets Fützener Wurzeln hatten. Die nun geschaffene neue Situation aber zeigt, dass man in Fützen mit Blick auf das Wahlergebnis durchaus auch offen für Neues ist, schließlich stand die Wiege von Georg Schloms am Niederrhein und seine Stellvertreterin Mathilde Gleichauf (Greinacher) erblickte in Meßkirch das Licht der Welt.
Bleibt zu hoffen, dass neues Blut und neue Gene sich wohltuend auf die weitere Entwicklung der Dorfgemeinschaft auswirkt.
(25.06.14 – Bericht und Bilder: Erich Schüle)

 

Abschieds- und Dankesworte des neuen Ortsvorstehers Georg Schloms an seinen Vorgänger
Werte Anwesende und Mitbürger,
im Namen des Ortschaftsrates habe ich die ehrenvolle Aufgabe, Ewald Gut nach 25 Jahren im Ortschaftsrat sowie 20 Jahren als Ortsvorsteher in den wohlverdienten Stand des „gemeinen“ Fützener Bürgers zu verabschieden.
Seit 1989 hat sich Ewald im Ortschaftrat engagiert und schon in dieser ersten Periode nach dem Tod von Ortsvorsteher Erich Wild Anfang 1995 das Amt des Ortsvorstehers übernommen.
Mit viel Tatendrang und persönlichem Einsatz hat er sich den verschiedenen Aufgaben gewidmet und dabei auch sein großes berufliches Wissen eingebracht. 1994/1995 war das Thema Ortsdurchfahrt natürlich von großem Interesse und ich muss gestehen, dass ich auch schon vergessen hatte, dass Fützen damals einen Fußgängerüberweg mit Ampel besaß, für die hart gekämpft wurde.
Nach der realisierten Umgehungsstraße hat Ewald einige Meilensteine in Fützen gesetzt und begleitet - unter anderem die Kanalisation in der Zubergasse, den Umbau der alten „Gefriere“ in das Heim der Landfrauen, Renovierung von Dach und Fassade der Halle, Wanderwege mit Aussichtsplätzen und sich intensiv dem Ortsbild um das Rathaus gewidmet.
Dies geht vom immer noch währenden Einsatz für den Erhalt des Rat- und Schulhauses sowohl als Gebäude als auch in der Funktion als Ortsteilschule, über den Abriss des Milchhäusles über das Geländer der Kommenbachbrücke bis zur Neugestaltung des Pavillons der nun unseren Ortsmittelpunkt abrundet, in dem wir eine sehr erfolgreiche 925-Jahr Feier mit Hilfe aller Vereine erleben durften. Bei all diesen Projekten konntest du die Bürger und den Ortschaftsrat hinter dir versammeln, so alle Fützemer mit ein wenig Stolz auf das Geleistete zurückschauen können.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit ganz besonders deiner Frau Annemarie danken, die dich auch in den zuweilen sehr schweren Stunden stets unterstützt hat und auf vielfältige Weise wie z.B. der Hüttenvermietung oder dem Schriftverkehr tatkräftig geholfen hat.
Der Ortschaftsrat wird deinen sowie Arnolds und Hermanns Einsatz anlässlich des Sommerkonzerts des Musikvereins am 19.Juli öffentlich würdigen; ein Termin auf den wir uns alle freuen und dich als stets für das gute Wetter bei Festivitäten Zuständigen bitten, wieder für reichlich Sonnenschein zu sorgen.
Danken möchte ich dir persönlich, dass du mich für die Mitarbeit in der Ortspolitik begeistern konntest, die Arbeit im Ortschaftsrat stets von Teamgeist geprägt war und ich daher die Motivation bekam, dein Amt weiterzuführen zu wollen.
Ich wünsche Annemarie und dir die wohlverdiente vermehrte Freizeit, von der ich sicher bin das ihr sie zu nutzen und genießen wisst.

  • Namensliste des am 25. Mai 2014 neu gewählten Ortschaftsrat-Gremiums von Fützen

    (in alphabetischer Reigenfolge)

    01 Fischer Jürgen (48)  Oberverwaltungsrat

    02 Gleichauf Mathilde (54) Altenpflegerin

    03 Gut Michael (30) Metzgermeister

    04 Jakob Joachim (44) Technischer Kaufmann

    05 Meister Stefan (51) Landwirtschaftsmeister

    06 Siegwart Florian (30) Verkaufsberater

    07 Schloms Georg (57) Techn. Unternehmensberater

    08 Stoffler Philipp (31) KFZ-Techniker-Meister

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Neue Messdiener für St. Vitus  
Nach dem Zugang von drei Ministranten stehen den Pfarrherren Karlheinz Brandl und Peter Walter in Fützen wieder 17 Assistenten/innen am Alter zur Seite. In der Sonntagsmesse stellten sich Leni und Marie Basler, sowie Daniel Maier den Kirchenbesuchern vor. Pfarrer Brandl segnete die Neuen und die Oberministrantinnen Nicole und Theresa Gleichauf überreichten die Ministrantenplakette samt Ausweis. Pfarrer Brandl würdigte die Entscheidung der drei Jugendlichen, sich in der heutigen Zeit für den Dienst am Altar zur Verfügung zu stellen.
(22.06.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

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vorne von links: Marie Basler,
Daniel Maier, Leni Basler,
hinten von links die Oberministrantinnen
Nicole und Theresa Gleichauf,
Stadtpfarrer Karlheinz Brandl

 

 

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Fronleichnam in Epfenhofen  
Mit einem feierlichen Gottesdienst feierte die Pfarrgemeinde St. Gallus das Fronleichnamsfest. Die "Kommentaler" begleiteten die von Pfarrer Peter Walter zelebrierte Hl. Messe. Danach folgte eine Prozession in den nahen Pfarrhausgarten, wo die Fürbitten vorgetragen wurden. Der Abschluss mit sakramentalem Segen erfolgte in der Kirche.
Das kunstvolle Motivbild (Schatztruhe) gestaltete, wie alljährlich, Silke Leingruber mit ihrer KJG-Gruppe, in Ermangelung von Blumen mit Mineralien. Bei strahlender Morgensonne erfreuten die "Kommentaler" nach dem Gottesdienst die Kirchenbesucher noch mit einem schmissigen Platzkonzert.
(19.06.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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St. Gallus-Senioren sind lustige Leut'  
Lustig ist das Zigeunerleben und andere frohe Lieder schallten bei der Zusammenkunft der Epfenhofener Senioren durch das Landhotel "Löwen".
Wie bei jedem monatlichen Treffen dürfen sich die Jubilare der zurückliegenden Tage ihr Lieblinsglied wünschen. Nach der obligatorischen Kaffeerunde entführte Ottmar Brutsche die Gäste in einer herrlichen Bilderschau auf die Blumeninsel Mainau.
Zum nächsten Termin lud die Vorsitzende Inge Fluck auf den 8. Juli zum alljährlichen beliebten Grillnachmittag in den Obstgarten von Grillmeister Ottmar Brutsche ein.
(19.06.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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Altenwerk Fützen-Riedöschingen
Sang und Klang bei Kaffee und Kuchen  

Einen "Volkstümlichen Nachmittag" als Selbstdarsteller gönnten sich die Senioren aus Riedöschingen und Fützen im gemütlichen "Hegauer Hof". Die Bäckersleute hatten wieder extra edle Torten gebacken und die Stücke waren echt "christlich" bemessen.
Ewald Wilhelm und Ernst Keller arbeiteten sich erneut unermüdlich mit dem Akkordeon durch die Liederbücher mit den alten volkstümlichen Weisen. Dazwischen wurden humorvoll Geschichten aus der guten alten Zeit vorgetragen. Eingangs war aber auch der kranken und zuletzt verstorbenen Mitglieder gedacht worden.
Das nächste Treffen findet wieder in Riedöschingen statt. Am 21. Juli wollen sich die Senioren beim "Isidorifest" in der Kaffeestube zum gemütlichen Hock zusammenfinden.
(19.06.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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" Vitsfest" in Fützen
Kirchengemeinde Fützen feiert seinen Namenspatron St. Vitus  

Nach alter Überlieferung feiern die Katholischen Christen alljährlich am 15. Juni den Gedenktag des Kirchenheiligen St. Vitus als Märtyrer und einer der 14. Nothelfer.
In Fützen wurde dieser Tag im Doppelpack mit dem vorgezogenen Fronleichnamsfest begangen. Mit viel Mühe waren tags zuvor auf den Fluren die nur noch wenigen verfügbaren Blumen für die Gestaltung der Altäre beim Pfarrhaus und beim Landfrauenheim gesammelt worden.
Nach dem Festgottesdienst ging die vom Musikverein Fützen unter der Leitung von Carolin Gleichauf angeführte feierliche Prozession durch den Ort zu den Altären, wo Stadtpfarrer Karlheinz Brandl und die Lektorinnen das Evangelium verkündeten und der Seelsorger nach den Fürbitten den sakramentalen Segen erteilte. An Fronleichnam wird der Leib Jesu Christi in Gestalt der Hostie in der Monstranz vom Priester unter einem Baldachin (Himmel) als sichtbares Zeichen des Glaubens durch den Ort getragen. Die Ausgestaltung der Altäre übernehmen seit Jahren beim Pfarrhaus die Scholamitglieder, beim Landfrauenheim die Ministranten und die Landfrauen.
Den weltlichen Teil des Festes feierte die Gemeinde beim gemeinsamen Mittagessen und einem gepflegten Kuchenbüffet in guter Gemeinschaftspflege im Pfarrhauskeller. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Arlt bedankte sich bei allen Helfern und Gästen, die wiederum zum Gelingen des Festes, dieses Jahr bei herrlichem Sommerwetter , beigetragen haben. Der Erlös hieraus wird vom Pfarrgemeinderat der Finanzierung der laufenden Renovation der Antoniuskapelle zugeführt.
Im Fützener Ortswappen ist bekanntlich der Hl. Vitus abgebildet und nach alten Unterlagen ist der Name Fützen aus dem Namen "Vitusheim" abgeleitet. Die repräsentativste Gedenkstätte für den Heiligen ist wohl der "Veitsdom" auf dem Gelände der Prager Burg im heutigen Tschechien. St. Vitus ist der Schutzpatron der Apotheker, Gastwirte, Bierbrauer, Winzer und Kupferschmiede.
(15.06.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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Priesterjubiläum in Fützen  
In einer würdigen Eucharistiefeier und im pfingstlichen Geist feierte die Seelsorgeeinheit Blumberg am Pfingstmontag in der Pfarrkirche St. Vitus das Diamantene Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Julius Dreher.
Leicht abgewandelt nach dem Johanneswort (3:8): Der Geist (Wind) weht wo er will, mag der Geist Gottes am 30. Mai 1954 den jungen 28-jährigen Theologiestudenten vom Heuberg, Julius Fidelis Dreher, umweht haben, als er im Münster zu Freiburg mit dem Segen (Geist) Gottes von Weihbischof Eugen Seiterich zum Priester geweiht wurde.
"Christus ist für mich das Leben" (Phil 1,21), war an jenem Tag und bis heute der Primiz- und Wahlspruch des jungen Priesters. Mit dieser selbst gewählten Vorgabe begann aber auch mit diesem Tag die nicht immer leichte "Arbeit im Weinberg des Herrn". (Siehe Infokasten).
Am Pfingsttag aber war es dem Jubilar nun vergönnt, auf seine lange seelsorgerische Arbeit wohl zufrieden zurückzublicken. Verwandte, Freunde und die ganze Kirchengemeinde gaben dem geschätzten Jubilar die Ehre und begleiteten ihn an diesem großen Ehrentag in einer ansprechenden Feierstunde und Heiligen Messe an seinem langjährigen Wirkungsort in der herrlichen Barockkirche von Fützen, der südlichsten Pfarrgemeinde innerhalb des Dekanats "Schwarzwald Baar".
Stadtpfarrer Karlheinz Brandl als Hausherr begrüßte die Festversammlung, vor allem aber die heute zu feiernden Jubilare, Julius Dreher und Peter Walter. Sein besonderer Gruß galt auch Dekan Josef Fischer von der Münsterpfarrei Villingen, sowie dem Amtsbruder und Freund von Julius Dreher, Julius Auer (86) aus Engelswies.
100 Jahre Priesterschaft feiern zu dürfen, meinte der Dekan, sei schon eine besondere Freude und Gnade, für die Gemeinde, die Seelsorger, aber auch ein besonderes Verdienst im Dienste von Jesus Christus tätig sein zu dürfen.
Pfarrer i. R. Julius Auer hob die vielen Gemeinsamkeiten, die die beiden Senioren miteinander erlebt hätten, für die Kirche gewirkt, manchmal auch gelitten, doch auch viel Freude gehabt zu haben hervor. Natürlich schmerze es sehr, wenn der Priester heute oft vor leeren Bänken stehe oder gar Kirchen abgerissen werden. Schlussendlich gelte es aber heute, dem Herrgott Dank für die Berufung in seinen Dienst zu sagen. In den Dank schlossen Dekan und Amtsbrüder den Wunsch um weiteres Gottvertrauen und Gelassenheit ein. Auch Pfarrkooperator Peter Walter, der vor wenigen Tagen sein 40-jähriges Priesterjubiläum feierte, wurde immer wieder in die Lob -und Dankesworte eingebunden.
Präsente mit verbindlichen Worten überreichten auch die beiden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Ursula Arlt, Fützen und Heidi Merk, Blumberg. Das feierliche Amt zelebrierte Dekan Josef Fischer mit den Konzelebranten. Der Gottesdienst wurde stimmungsvoll von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner untermalt, an der Orgel Elke Ringwald-Speck. Mit dem speziell für die Jubilare ausgesuchten Abschlusslied: "Ein Leben gegeben für den Herrn der Welt, ein Leben gegeben, für das, was wirklich zählt", warmherzig vorgetragen von Renate Günthner und mit dem Gruß an die Muttergottes schloss der feierliche Dankgottesdienst.
Doch auch auf dem Kirchplatz wartete danach eine große Zahl von Gratulanten, um den Jubilaren Dank und Anerkennung auszusprechen.
(10.06.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

 

drePfarrer i.R. Julius Fidelis Dreher, geboren am 28.Januar 1928 in Frohnstetten/Stetten am Kalten Markt, Abitur in Konstanz, Theologiestudium in Freiburg und St. Peter, am 30. Mai 1954 von Weihbischof Eugen Seiterich zum Priester geweiht. Primiz am 6. Juni 1954 in der Heimatgemeinde Frohnstetten. Primizspruch: Christus ist für mich das Leben (Phil 1,21).
Wirkungsstätten als Seelsorger waren Forchheim, Waghäusel, Hügelsheim, Gottmadingen, Wilflingen/Rottweil, Göggingen / Meßkirch, sowie Bermatingen.
1980 – 1985 Dekanatspräses d. Kirchenchöre im Dekanat Meßkirch. Im Priesterrat von 1973 - 1977.
Von 1986 bis 1997 Pfarrer von Fützen und Epfenhofen in der Seelsorgeeinheit Blumberg. Danach noch tätig als Aushilfe bis zu seinem 85. Geburtstag im Jahre 2013. Privater Ruhesitz in Fützen.

Wa 2Pfarrer Piotr (Peter) Walter (66), geboren in Kattowitz/Oberschlesien, studierte in Breslau Theologie und wurde 1974 zum Priester geweiht. Sein Primizspruch lautete: Aby Wszyscy byli jedno - bis wir alle eins werden (Joh 17,21).
Am 21.Dezember 2006 wurde er von Erzbischof Robert Zollitsch in die Erzdiözese Freiburg incardiniert. Ein Jahr wirkte er als Kaplan in Kuppenheim bei Rastatt. Zum 1. Oktober 2004 wurde er der Seelsorgeeinheit Blumberg zur Unterstützung des damaligen Pfarrer Edgar Wunsch zugewiesen. Heute betreut er seelsorgerisch zusammen mit Stadtpfarrer Karlheinz Brandl als Pfarrkooperator die Seelsorgeeinheit Blumberg. Pfarrer Walter hat seinen Wohnsitz in Riedöschingen.

 

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Pfarrer Julius Dreher feiert
Vor 60 Jahren zum Priester geweiht     

Am bevorstehenden Pfingstfest feiert Pfarrer i.R. Julius Dreher in der Kirche St. Vitus in Fützen sein Diamantenes Priesterjubiläum. Vor 60 Jahren, am 30. Mai 1954, wurde der Geistliche von Erzbischof Eugen Seiterich in Freiburg zum Priester geweiht. Am darauf folgenden 6. Juni erfolgte die Primizfeier in seiner Heimatgemeinde.
In Frohnstetten (Stetten a. k. M.) am 28.1928 geboren, besuchte Dreher das altsprachliche Gynnasium in Konstanz. Dem folgten acht Semester Theologie und Philosophie in Freiburg und St. Peter. Seine Wirkungsstätten als Seelsorger waren Waghäusel, Hügelsheim, Gottmadingen, Wilflingen bei Rottweil und zuletzt Bermatingen (Bodenseekreis), bevor er 1987 nach Fützen kam, wo ihm vom Erzbischof auch alsbald die seelsorgerische Betreuung und Verwaltung der benachbarten Kirchengemeinde St. Gallus, Epfenhofen, übertragen wurde.
Wie viele seiner Amtsbrüder, entwickelte sich der Seelsorger auch bald zu einem sogenannten "Baupfarrer". Schon an seinen vorherigen Wirkungsstätten renovierte er die Kirchen, in Wilflingen baute er ein neues Pfarrhaus. So erfolgte im Jahre 1990/91 die Außensanierung der Pfarrkirche Fützen, später auch die Innenrenovation der Pfarrkirche St. Gallus in Epfenhofen. Auch die Vorplanungen und Finanzierungsmodalitäten der großen Innenrenovation der Kirche in Fützen (1999) trugen noch seine Handschrift.
Aber auch als Seelsorger und Religionslehrer verschaffte sich der Ortspfarrer hohe Anerkennung. Dem offiziellen Ruhestand im Jahre 1997 folgten aber noch mehrere Jahre als "Reservist", das heißt, Julius Dreher sprang überall ein wo es "brannte", sei es als Mitzelebrant, Beichtvater, bei Beerdigungen oder Tauffeiern. Dankbar nahmen vor allem die älteren Gemeindemitglieder sein Angebot an, noch weitere 15 Jahre jeden Montag eine heilige Messe zu zelebrieren. Doch im Januar 2013 beendete er dann endgültig seinen "Dienst am Altar".
Längst war aber Fützen auch privat seine Heimat geworden. Im Hause seiner früheren Haushälterin Mathilde Gleichauf (Greinacher) und deren Familienangehörigen fand er liebevolle Aufnahme in einer eigens für ihn eingerichteten Einliegerwohnung. Auch heute nimmt der Jubilar als Bürger der Gemeinde noch regen Anteil am Gemeindeleben, unternimmt Ausflüge und gehört zu den regelmäßigen Besuchern der Veranstaltungen beim Altenwerk, aber auch bei den Vereinen.
Die Krönung seiner verdienstvollen Arbeit "im Weinberg des Herrn" wird dem Jubilar nun am kommenden Pfingstmontag zuteil. Unter der Leitung von Stadtpfarrer Karlheinz Brandl und mit Hauptzelebrant Dekan Josef Fischer von der Münsterpfarrei Villingen, wird um 10,30 Uhr in einer, von der Schola umrahmten Liturgiefeier, das Diamantene Priesterjubiläum mit der Gemeinde und einem großen Freundeskreis des Jubilars gefeiert. Die Festpredigt hält ein langjähriger Freund und Weggefährte des Jubilars, Pfarrer i.R. Julius Auer (Jahrgang 1926) aus Engelswies bei Meßkirch. Mitzelebrant wird dabei auch Pfarrkooperator Peter Walter von der Seelsorgeeinheit Blumberg sein, der in diesen Tagen ebenfalls sein 40. Priesterjubiläum feiern konnte. Die weltliche Feier findet im örtlichen Gasthaus zum "Kranz" statt.
(06.06.14 – Bericht: E. Schüle)

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Fützen eine beliebte Wohngemeinde
Junge Familien werden heimisch        

Da sage noch einer, die Dörfer sterben aus. Dies scheint für die Wohngemeinde Fützen, dem südlichen Stadtteil von Blumberg, derzeit nicht zuzutreffen. Denn die Zahl der jungen Familien steigt kontinuierlich.
So treffen sich jeden Donnerstag gut ein Dutzend junge Frauen (Mutter- Kind- Gruppe), Mütter mit ihren Babys zum Gedankenaustausch im Pfarrhauskeller, wo sie in einem Nebenraum ein Depot für kleinkindgerechtes Spielzeug angelegt haben, oder man trifft sie bei schönem Wetter auf dem Kinderspielplatz.
Ein Großteil der jungen Frauen ist durch Heirat oder die eingegangene Lebensgemeinschaft von auswärts nach Fützen gekommen und die jungen Familien fühlen sich in der beschaulichen Dorfgemeinschaft wohl und angenommen. Inzwischen kommen sogar sporadisch auch Mütter aus Blumberg, Randen und Riedöschingen, welche die angenehme Atmosphäre unter den jungen Müttern schätzen.
Natürlich hoffen und erwarten alle, dass die Infrastruktur im Ort erhalten bleibt und gepflegt wird, dies betrifft vor allem den Erhalt des Kindergartens im nahen Epfenhofen und der Grundschule am Ort. Auch die Verfügbarkeit des schnellen Internet ist für die jungen Frauen unabdingbar, denn nicht nur die Männer, auch die modernen jungen Frauen wollen rund um die Uhr "vernetzt" sein.
Doch sind es nicht nur die jungen Menschen die den Ort prägen und buchstäblich vor dem Aussterben bewahren, auch auf dem Gebiet der bedrohlichen so genannten Immobilien -Leerstände ist in den letzten Monaten Bewegung gekommen. So konnten in jüngster Zeit für sieben Immobilien, meist alte Bauernhäuser mit Scheune und Stall, die am Markt angeboten wurden, Käufer gefunden werden. Dabei ist interessant, dass die neuen Besitzer bis auf eine Ausnahme von auswärts, ja sogar von weit her auf Fützen aufmerksam wurden und dies nicht zuletzt durch den stets aktuellen Internetauftritt von Blumberg ( Homepage Blumberg - Fützen).
In der Aufzählung lässt sich nachweisen, dass die neuen Besitzer in der "Singenerstraße" aus Rumänien, in der "Hombergstraße" aus Nordrhein-Westfalen, "am Kommenbach" vom Bodenseekreis", "am Bohlweg" gar aus Sachsen und in der "Hofstraße" neuerdings aus Hessen sich in Fützen niedergelassen haben, oder eben dabei sind, die teils zwischen 100 bis 200 Jahre alten Bauernhäuser wieder zu neuem Leben zu erwecken.
Zwar brannten in den letzten Kriegstagen im April 1945 durch französischen Panzerbeschuss in Fützen 16 Häuser, so auch das Schul- und Rathaus, vollständig nieder, doch die genannten Anwesen blieben damals verschont.
Wie im Gespräch mit den neuen Bürgern zu hören ist, war der Reiz, Altes zu erhalten und nach eigenem Gusto zu gestalten, mit ein Grund, einen Ortswechsel vorzunehmen und bis jetzt zeigen sich alle befragten "Neubürger" begeistert vom Fützener Landleben und betonen befriedigt, wie sie als ehemalige "Städter" hier auf dem Dorf von Nachbarn gut aufgenommen wurden.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass vor einigen Wochen auch der historische "Klausenhof" (Randenhof) Baujahr 1701!, 840 Meter ü. M., in einem Geschäftsmann aus dem "Zürcher Weinland" einen neuen Besitzer bekommen hat. (wir berichteten ausführlich)
Nach demografischen Erhebungen gibt es in Deutschland noch 30.000 Dörfer, deren Abwärtstrend nicht nur in den Gemeindeverwaltungen, sondern auch im politischen Lager gegengesteuert werden soll und so ist es erfreulich und natürlich zu hoffen, dass es in Fützen auch für die nächsten Generationen lebenswert bleibt.
(06.06.14 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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