Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg
Fützen - ein Stadtteil von 78176 Blumberg

Frühere Meldungen

2016 - Jul. / Aug. /  Sep. - 2016

 

29.09.16: Der letzte Schnitt, Maisernte fast abgeschlossen

26.09.16: Pfarrer Karlheinz Brandl erhält Verstärkung am Altar
18.09.16: Grundschule Fützen: Der erste Schultag
18.09.16: Gläubige fahren vom Schwarzwald zum Gebet an den Bodensee

16.09.16: Altenwerkwallfahrt des Dekanats Schwarzwald-Baar
13.09.16: Diebe suchen St. Vitus Kirche in Fützen heim

12.09.16: Marienandacht bei der Lourdesgrotte Riedöschingen
10.09.16: Die Zwerge löschen wieder
04.09.16: Bayrische Blasmusik beim Pavillon

22.08.16: Schnell reagiert!
21.08.16: Vandalismus in Fützen angekommen
21.08.16: Der Krippenbauer von Fützen

21.08.16: Sonnenblumen erfreuen die Wanderer aber auch Hummeln und Bienen
18.08.16: Parkplätze neu eingekiest
10.08.16: Ehemalige Posthalterin von Fützen heute 85

07.08.16: Kinderspielplatz Fützen wird erneuert
07.08.16: Aus ehemaliger Notkirche wird privates Kleinod
01.08.16: Zur Information

31.07.16: Pfarrer spendet Reisesegen
30.07.16: Nach dem Heuet kommt der Raps

28.07.16:  Schüler und Lehrer feiern das Schuljahrsende
28.07.16: 500 Euro-Scheck versüßt den Ferienbeginn
27.07.16: Frondienste bei den Landfrauen

25.07.16: Pfarrer Roser segnet Fahrzeuge

25.07.16: Musikverein Fützen nimmt neue Zöglinge auf
23.07.16: Landfrauen genießen ihren Sommerabschluss in rustikalem Umfeld

21.07.16: Schattenspiele in Ottmars Obst-und Gemüsegarten
16.07.16: Das ABC-Fest an der Grundschule Fützen
09.09.16: Heuet am Buchbergtrauf - Getreideernte auf dem Schulterberg
09.07.16: Grundschüler bauen feudales Insektenhotel
06.07.16: Einweihung des Hochbehälters

 

 

Der letzte Schnitt, Maisernte fast abgeschlossen
Mit Hochdruck waren die Landwirte in diesen Tagen dabei, die Maisfelder abzuernten.
Nachdem der Anbau von Raps in der Region von Jahr zu Jahr stark zurückgeht, gewinnt der Maisanbau immer mehr an Bedeutung. Auf der Gemarkung Fützen, einschließlich Epfenhofen (Adolf Leingruber), wurden in diesem Jahr gut 80 Hektar Mais angebaut. Der Großteil wird nach dem Häckseln in den bereitgestellten Silos als Viehfutter eingebunkert.
Wenn es in Fützen/Epfenhofen auch keine Unwetter wie andernorts gab, so hat die unstete Witterung, im Frühjahr zu nass, der Sommer zu trocken, sich zunächst doch sehr negativ auf das Wachstum ausgewirkt. Hinzu kam wetterbedingt an manchen Stellen noch starker Pilzbefall, dessen man nur kostenintensiv mit Pestiziden Herr wurde. Auch die Wildscheinplage wirkte sich praktisch auf der ganzen Gemarkung negativ auf die Erträge aus. Doch, so die einhellige Aussage der drei bedeutenden Vollerwerbslandwirte (Arnold, Dieter und Helmut Gleichauf) ist, dass man beim Mais doch noch mit einem blauen Auge davonkomme und man in der Landwirtschaft ohnehin gewohnt sei, jedes Jahr das Beste aus der Sache zu machen. Allerdings ist das Ergebnis der Gesamternte (Weizen/Gerste) durchweg unbefriedigend, wobei der Preisverfall auch bei diesen Produkten noch zu einem weiteren Negativergebnis beim Jahresabschluss führen könnte.
Über den desolaten Milchpreis wollen die Fützener Bauern derzeit gar nicht reden. “Es bringt doch nichts!“ Unverdrossen ist man daher in diesen Tagen dabei, die Felder für das kommende Jahr neu zu bestellen. Wiederum wären ein paar Stunden Regen bei den Milchbauern jetzt erwünscht, um dann beim nachwachsenden Gras noch einen dritten, oder gar vierten Schnitt bewerkstelligen zu können.

Die mehrere Hundert in Fützen stehenden Kühe und Kälber würden es dankbar hinnehmen.
(29.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Pfarrer Karlheinz Brandl erhält Verstärkung am Altar
Im Anschluss an den feierlichen Erntedankgottesdienst, der von der Schola unter der Leitung und Gesangssolistin Renate Günthner umrahmt wurde, wurden zwei neue Ministrantinnen in die Schar der Messdiener aufgenommen. Pfarrer Brandl freute sich über die Neuzugänge und wünschte Ihnen Gottes Segen.
Danach luden die Pfarrgemeinderäte zur weltlichen Feier des Erntedankfestes in den Pfarrhauskeller ein. Die herzhafte Kürbis- oder Gemüsesuppe fand im vollen Haus wieder guten Zuspruch. Bald war auch das Kuchenbüffet abgeräumt, zum Glück hatten vorausschauende Bäckerinnen zu Hause Reserve parat.
Mit Interesse verfolgten die Gäste die von Robert Brutsche in akribischer Arbeit zusammengestellte Bilderschau über die Fützener Ortsgeschichte, vor allem aber über die in jüngster Zeit erfolgte Renovierung der Antoniuskapelle.
Ortsvorsteher Georg Schloms und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Arlt bedankten sich bei ihm für die große Mühe bei den Vorbereitungen. Der Erlös der Veranstaltung dient der Schuldentilgung aus den laufenden Unterhaltungsmaßnahmen rund um die Pfarrkirche.
(26.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Grundschule Fützen: Der erste Schultag
Mit großer Spannung erschienen die fünf ABC-Schützen aus Fützen und Epfenhofen mit ihren Eltern, Geschwistern und Omas, um mit ihrem „ersten Schultag“ einen neuen wichtigen Lebensabschnitt zu beginnen.
Nach dem obligatorischen Pressefoto ging es in den großen Schulsaal, wo nach einem schmissigen Begrüßungslied, vorgetragen von den Dritt- und Viertklässlern und mit der Gitarre begleitet von Klassenlehrerin Regine Meder, Angelika Sitte als kommissarische Schulleiterin die „Neuen“ und deren Angehörige begrüßte.
Die Lehrkräfte hatten in der kurzen Probezeit für die noch etwas schüchtern dreinschauenden Neuen das heitere Theaterstück „Der Buchstabenbaum“ (von L. Leonni) vorbereitet. Dabei wollte man den ABC - Schützen den ersten Bezug zu den Buchstaben vermitteln und so wurden aus den von einem Sturm durcheinander gewirbelten Buchstaben, plötzlich ein sinnvoller Satz: Willkommen, dargestellt.
Nach dem fetzigen Schlusslied: „Die Schule ist topp“ entführte Klassenlehrerin Regine Meder die Neulinge in das künftige Klassenzimmer zur „ersten Schulstunde“. Derweil bewirteten die Eltern und die Elternbeiräte die Gäste mit einem kleinen Umtrunk. Auch Ortsvorsteher Georg Schloms hatte sich gerne die Zeit genommen, an dieser für den Ort wichtigen Amtshandlung teilzunehmen.

Infokasten:

Grundschule Fützen: An der Grundschule Fützen ist mit 31 Schülern in zwei Klassen wieder ein kontinuierlicher Unterricht gewährleistet. Von den fünf Neuen kommen drei Kinder aus Fützen und zwei aus Epfenhofen. Klassenlehrerin für das erste und zweite Schuljahr ist Regine Meder. Sophia Schumacher unterrichtet das dritte und vierte Schuljahr. Den Religionsunterricht teilen sich Regine Meder (römisch-katholisch) und Pfarrer Guido Palazzari (altkatholisch).
In bewährter Weise hat Angelika Sitte (Riedöschingen) auch weiterhin die kommissarische Leitung der Fützener Schule. Zum Schuljahrsbeginn 2016/17 wurde ihr vom Oberschulamt bekanntlich auch die kommissarische Leitung der Kardinal-Bea-Schule Riedböhringen übertragen. Seit 13 Jahren leitet sie die Frobenius-Thomsin-Schule in Riedöschingen.
(18.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Gläubige fahren vom Schwarzwald zum Gebet an den Bodensee
Es waren wieder über 500 Männer und Frauen (Senioren) vom Altenwerk Schwarzwald-Baar, des gleichnamigen Dekanats mit Sitz in Villingen, die sich zum alljährlichen gemeinsamen Gotteslob trafen. Den würdigen Rahmen hierzu bildete die romanische ehemalige Klosterkirche Reichenhau, heute das Münster St. Maria und Markus in Mittelzell.
Dekan und Pfarrer im Ruhestand Andreas Huber, Bad Dürrheim, zelebrierte die Heilige Messe zusammen mit Diakon Karl-Heinz Groß, den er ebenfalls aus Bad Dürrheim mitgebracht hatte. Auch der Organist kam von der Baar. Heinrich Kling langjähriger Organist und Chorleiter aus Hüfingen, begleitete die feierlichen Lieder an der Orgel. Pfarrer Andreas Huber, begnadeter Seelsorger und Prediger, verwies in seiner Ansprache auf das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit und damit eng verbunden die Worte und aus dem Matthäus Evangelium (Mt25,40), die Jesus zu den damaligen Gläubigen sprach: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder Schwestern getan habt, das habt ihr auch mir getan“. Diese Worte, so der Seelsorger, gelte es heute mehr denn je mit Leben zu erfüllen und nach christlichen Werten zu handeln und zu helfen, wo immer Not am Mann sei.
Edith Fabry, Diözesan Altenwerkvorsitzende aus Villingen, dankte den Seelsorgern, dem Organisten und Allen, die auch in diesem Jahr wieder zum guten Gelingen dieser Wallfahrt beigetragen hatten, die, wie die Zahl der anwesenden Gläubigen heute in der wieder vollbesetzten Gotteshaus zeige, immer noch gerne angenommen werde.
Vor und nach der Eucharistiefeier bot sich Gelegenheit, die bemerkenswerte Ausstattung dieser frühkirchlichen historischen Stätte, mit den Statuen, Grabplatten, Reliquien oder Wandbilder zu besichtigen. Immerhin liegt im Reichenauer Münster der im Jahre 888 in Neudingen gestorbene Kaiser Karl III begraben. Die Insel Reichenau wurde im Jahre 2000 ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen, wobei die romanischen Kirchen von herausragender Bedeutung sind.

Infokasten: Das Dekanat Schwarzwald – Baar umfasst 11 Seelsorgeeinheiten mit 62 Pfarreien und geht von Triberg-Furtwangen bis an die Schweizer Grenze nach Blumberg. Dekan ist Josef Fischer, Villingen.
(18.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Altenwerkwallfahrt des Dekanats Schwarzwald-Baar
Mit 52 Pilgern aus Blumberg-Fützen-Riedöschingen und Hondingen nahm das Altenwerk St. Andreas an der
alljährlichen Wallfahrt teil. Das Ziel war die Insel Reichenau.
Im Münster St. Maria und Markus in Mittelzell zelebrierte Pfarrer und Dekan i.R. Andreas Huber zusammen mit Diakon Karl-Heinz Groß, beide aus Bad Dürrheim, die Heilige Messe und eine Predigt mit starkem Tiefgang, mit über 500 Gläubigen aus dem ganzen Dekanat. Nach dem Gottesdienst ging es weiter auf den Bodanrück, wo im „Landgasthaus Mindelsee“ noch fröhliche Einkehr gehalten wurde.
Auf der Heimreise bedankte sich Erich Schüle im Namen der Reisegesellschaft beim Organisationsteam um Irene Reitze, Gaby Butscher und Gisela Meister für die gewohnt gute Vorplanung und Betreuung. Gestärkt an Leib und Seele kehrten die Pilger in der Abenddämmerung wieder wohlbehalten zurück.
(16.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Diebe suchen St. Vitus Kirche in Fützen heim
Es waren wohl echte „Tagdiebe“ die die Fützener Dorfkirche heimsuchten und dort einen Christus-Korpus vom Kreuz abmontierten und mitlaufen ließen. Nachts ist die Kirche abgeschlossen, die Frevler müssen also tagsüber ihre Tat vollbracht haben, obwohl im Umfeld der nahen Metzgerei und des nahen Gasthauses reger Publikumsverkehr herrscht.
Den Diebstahl entdeckte hat Pfarrer i.R. Julius Dreher, der täglich die Kirche besucht und dort sein Brevier betet, am vergangenen Montag. Pfarrer Brandl als zuständiger Hausherr, hat sich bereits mit der Polizei in Blumberg in Verbindung gesetzt.
Es wäre schade, wenn er sich in Absprache mit dem Pfarrgemeinderat veranlasst sehen würde, das Gotteshaus auch tagsüber verschlossen zu halten. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Kerzenhalter in der Kirche umgeworfen und die Kerzen im Chor zerstreut.
Von der Fützener Ortstafel, die bekanntlich vor kurzem gestohlen wurde, fehlt bis heute jede Spur, doch dürfte es sich hier um eine andere „Klientel“ gehandelt haben.
(13.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Marienandacht bei der Lourdesgrotte Riedöschingen

Überraschend groß war der Zuspruch zur Marienandacht im September, zu dem das Team der Kfd-Frauen in Riedöschingen am vergangenen Sonntag eingeladen hatte.
Dank und Bitte könne das ganze Jahr an die Gottesmutter herangetragen werden, meinte Agathe Wiegand bei ihrer Begrüßungsansprache. Zusammen mit ihrem Vorstandsteam Maria Hauptvogel und Kornelia Bader hatte sie eine ansprechende Gebetsrunde im Wechsel mit den bekannten Marienliedern zusammengestellt. Das Wetter spielte mit, einige Wolkenfelder schützten vor einem Sonnenbrand an dem sonst wieder sehr heißen Spätsommertag. Zu dieser nicht alltäglichen Gebetsrunde waren auch Gäste aus Blumberg, Epfenhofen und Fützen gekommen.
Nach der Andacht war im Pfarrzentrum liebevoll für das leibliche Wohl mit einer leckeren Kuchentheke und dem obligatorischen Nachmittagskaffee gesorgt. Dabei diente der Erlös noch einem guten Zweck, nämlich der Finanzierung der im Bau befindlichen Neugestaltung des Kirchenvorplatzes, wo schon jetzt die große Aufwertung des Umfeldes um die Dorfkirche sichtbar ist.
(12.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Die Zwerge löschen wieder
Nicht nur bei der Schule, auch bei der Feuerwehr ist die Ferienzeit vorbei. Am Samstag hieß es bei den „Löschzwergen“ nach der langen Sommerpause wieder: „Wasser marsch“.
Zuerst galt es, das bisher Erlernte bei Trockenunterricht wiederaufzufrischen. Doch was wäre eine Feuerwehrprobe ohne Wasser. So scheute sich Abteilungskommandant Patrick Gleichauf auch nicht, auf der großen Festwiese die Gerätschaften vom Löschfahrzeug auszupacken und mit geduldigen Erläuterungen die Zöglinge an die Hydranten, das Schlauchmaterial und Strahlrohe heranzuführen. Als dann beim kräftigen Wasserdruck die Sache schwierig wurde, bedurfte es der Unterstützung der beiden Betreuer Tobias Eckert und Manuel Steinmann, dass die noch jungen „Spritzer“ nicht umgerissen wurden.
Alles machte natürlich mächtig Spaß, wenn man den Rückbau der Gerätschaften auch lieber als Zuschauer erlebt hätte, doch gab es da bei den Ausbildern kein Pardon. Die Zahl der Teilnehmer ließ bei der ersten Probe noch zu wünschen übrig, doch sind einige Jugendliche noch im Urlaub und die Einladung zur ersten Probe schmort wohl noch im Hausbriefkasten. Auch konnten nach der ersten erfolgreichen Ausbildung mehrere Zöglinge in die Jugendfeuerwehr übernommen werden.
Zwergenmutter Tanja Gleichauf will in den nächsten Wochen die Werbetrommel noch einmal kräftig rühren.
(10.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Bayrische Blasmusik beim Pavillon
Eine überraschende und nicht eingeplante Abendserenade bot am Samstag die Familienmusik Speinle aus Dingolfing/Niederbayern.
Aus Freude an der Blasmusik hatte Josef Speinle in den Urlaub seine musikbegabte Kinderschar (vier von acht, darunter ein Zwillingspaar 12) samt Instrumente ins Auto gepackt. Auf der Fahrt durch Fützen wurde eine Pause eingelegt, kurzerhand die Instrumente ausgepackt und los ging es unermüdlich mit flotten bayrisch-böhmischen Musikstücken.
Nach kräftigem Applaus der wenigen „Gäste“ wurden die Instrumente wieder eingepackt und es ging zurück in den Hegau, wo die Familie zurzeit Urlaub macht. Die sympathische Künstlerfamilie hatte bereits beim Bahnhof Weizen die Fahrgäste der Sauschwänzlebahn bestens unterhalten.
Näheres unter familienmusik speinle
04.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle

Schnell reagiert!
Sehr schnell haben die zuständigen Stellen auf die von Vandalen verursachte Entfernung der Fützener Ortstafel bei der Kapelle reagiert. Seit Montagmorgen weist an der entsprechenden Stelle ein Verkehrsschild auf den Beginn der 50-km-Zone der Ortsdurchfahrt hin.
(22.08.16 – Bild: E. Schüle)

Vandalismus in Fützen angekommen  

Auch in Fützen treiben nächtliche Chaoten neuerdings ihr Unwesen. So haben sie am Ortseingang, von Epfenhofen herkommend, das Ortsschild samt Standrohr herausgerissen und verschwinden lassen. Auch die Hinweistafel „Fußgänger“ wurde verbogen, hat wohl die Kräfte der Unholde überfordert.
Da die Ortstafel bekanntlich für die Verkehrsteilnehmer der Beginn der 50 km Geschwindigkeitsbegrenzung signalisiert, ist mit diesem Frevel eine gefährliche Situation entstanden, da ortsunkundige nicht wissen können, wo die 50 km-Zone beginnt.
(21.08.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Der Krippenbauer von Fützen
Trotz derzeit heißem Sommerwetter treibt Robert Brutsche eine in unserer Gegend eher seltene Bastel-Winterarbeit um.
Der agile Rentner (78) baut nämlich Krippen für das Wohnzimmer. Schon über 50 solcher Unikate sind inzwischen über seinen Arbeitstisch gegangen. Allerdings betreibt er diese Heimarbeit nicht kommerziell, sondern die nostalgischen Hütten und Höhlen gehen an Freunde, Bekannte und Verwandte, meist als Gegenleistung für eine empfangene gute Tat. Das hat sich rumgesprochen und so kommen jetzt auch neue „Kunden“ die die alte verstaubte Krippe, einst von Großvater in Eigenbau erstellt, bringen, um diese wieder „salonfähig“ machen zu lassen.
Robert Brutsche ist mit seiner Ehefrau Christa Mieter im großen altehrwürdigen katholischen Pfarrhaus, wo er sich im ehemaligen Stall eine Werkstatt eingerichtet hat. Als Restaurator der alten Kirchturmuhren für den Pavillon in Fützen und im Bürgerhaus in Epfenhofen hat er sich einen Namen gemacht.
Leider kann er aus gesundheitlichen Gründen seiner großen Leidenschaft des Rosenzüchtens nicht mehr nachkommen, doch ist ihm die Pflege des großen Gartens, wo vor 250 Jahren die Mönche ihr Brevier beteten, ein großes Anliegen.
(21.08.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Sonnenblumen erfreuen die Wanderer aber auch Hummeln und Bienen

Wenn der Wanderer aus der tiefen Wutachschlucht mit seiner reichen Flora seinen Weg nach Blumberg über den Buchbergstutz nimmt, der neuerdings ja auch als „Sauschwänzleweg“ ausgewiesen ist-, strahlt ihm in diesen Tagen unterhalb der  Bielwasenhütte ein ganz anderes Bild, nämlich ein Meer von Sonnenblumen entgegen.
Mit den Wutachflühen im Hintergrund wird diese Blütenpracht derzeit gerne für ein Erinnerungsfoto an die Naturschönheiten rund um Blumberg genutzt. Dabei wimmelt es bei gutem Wetter im Blütenmeer von Hummeln und Bienen, die fleißig den bereitstehenden Nektar einsammeln.
Für die Landwirte von Fützen aber haben die hier angebauten Sonnenblumen mittelbar keine kommerzielle Bedeutung. Sie dienen ihnen im Rahmen der Fruchtfolge dem von der EU vorgeschriebenen Erhalt der Artenvielfalt, (5% ihres Ackerlandes für Insektenunterschlupf/Bienenweiden), werden im Herbst untergepflügt und dienen der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit.
(21.08.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Parkplätze neu eingekiest

Bürger leisten freiwillige Dienste für ihren Heimatort Fützen

Nach den vorbereitenden Arbeiten beim Kinderspielplatz stellten Georg Wilhelm und Friedrich Korhummel unter der Leitung von Peter Niesen sich weiter für freiwillige Arbeitseinsätze an verschieden Plätzen zur Verfügung.
Die Stadtverwaltung hatte zur Pflege verschiedener Parkplätze 35 m³ Rollkies „frei Haus“ zu Verfügung gestellt. Diese beachtliche Menge galt es auf dem Flüheparkplatz, beim Parkplatz unterhalb der Bielwasenhütte, sowie rund um die Feuerstelle bei der Randenhütte einzuarbeiten. Auch hier bewährten sich wieder die schweren Gartengeräte samt Schlepper von Landschaftsgärtner Friedrich Korhummel. Die Parkplätze waren teilweise in einem desolaten Zustand.
Nun laden sie die Touristen und Wanderer wieder zum Verweilen an diesen beliebten naturnahen Rastplätzen ein.
(18.08.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ehemalige Posthalterin von Fützen heute 85

Anni Schüle, langjährige Posthalterin von Fützen blickt am heutigen Donnerstag auf 85 Lebensjahre zurück.
Geboren und mit zwei Brüdern aufgewachsen ist sie in Aasen bei Donaueschingen. Über ihren Onkel Fritz Hall kam sie schon in jungen Jahren nach Fützen, wo sie beim damaligen renommierten Kaufhaus Wehinger im Haushalt wie auch im Geschäft arbeitete.
Im Jahre 1955 heiratete sie Erich Schüle, das Paar bekam drei Kinder, 1956 Thomas, 1960 Michael und 1968 Gabriele. Nach dem frühen Tod ihres Schwiegervaters Leo Schüle übernahm sie mutig dessen Stelle als Posthalterin. Die damals florierende Poststelle I befand sich im Hause Schüle und unterstand damals noch dem Postamt Waldshut.
Für junge Neubürger verwunderlich, gibt es daher in Fützen am selben Ort die Poststraße. Nach 35 Jahren trat sie 1991 in den Ruhestand. Seiher lässt sie es etwas ruhiger angehen, und manche Zipperlein lassen die einst beliebten Reisen leider nicht mehr zu.
Mit großer Freude sang die Jubilarin über 50 Jahre in den Kirchenchören von Aasen und Fützen. Zu ihrem Tagesablauf gehört das Fernsehen, das Lösen von Kreuzworträtseln, sowie das intensive Studium der Tageszeitungen.
Im Kreise ihrer Familie wird am kommenden Samstag in der „Scheffellinde“ in Achdorf gefeiert, für den Nachmittag sind zahlreiche Freunde und Bekannte dort zur gemütlichen Kaffee-Runde eingeladen. Mit diesen Wegbegleitern wird dann in einer Bilderschau Rückschau gehalten und gemeinsame Erinnerungen ausgetauscht.
(10.08.16 – Bericht und Bild: E. Schüle)

Kinderspielplatz Fützen wird erneuert
35.000 Euro genehmigte der Gemeinderat für die komplette Neuanlage eines Kinderspielplatzes im lauschigen „Wehrgarten“ in absolut ruhiger Lage. Schon in der kommenden Woche wird die beauftragte Firma mit den Vorbereitungen zum Aufbau der vielseitigen Geräte, die vom Ortschaftsrat ausgesucht wurden, beginnen.
Am vergangenen Wochenende nun hatte Ortsvorsteher Georg Schloms in einem Rundruf eingeladen, die alten Geräte in Eigenleistung abzubauen und Hecken und weiteren Wildwuchs abzuräumen. Dem Ruf folgte eine beachtliche Zahl von Vätern und solchen, die es werden wollen, aber auch ein Großvater war zur Stelle. Diese brachten aus ihrem privaten Fuhrpark die richtigen Maschinen mit und so war die Arbeit in kaum zwei Stunden getan und der wohlverdiente obligatorische Umtrunk verbunden mit den Dankesworten des Schultes für die gute und solidarische Arbeit konnte beginnen.
Die Eltern und Kinder können sich aber schon jetzt auf die großzügige Investition, die der Gemeinderat bewilligt hat, freuen.

(07.08.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Aus ehemaliger Notkirche wird privates Kleinod

In akribischer Arbeit ist Ralf Zeller dabei, die auf seinem Grundstück stehende ehemalige so genannte „Notkirche“ für seine privaten Hobbys umzubauen. Zur Geschichte: Im Zuge der Konversionsbewegungen (1870) in Kommingen, wie auch teilweise in den anderen Randengemeinden, so auch in Fützen und Epfenhofen, wurden die römisch-katholischen Dorfkirchen vom Badischen Innenministerium den damals erstarkten Altkatholiken zur Benutzung zugesprochen. Dies führte dazu, dass von den „Römern“ wie sie damals genannt wurden, um das Jahr 1875 eine so genannte Notkirche gebaut wurde. Der Urgroßvater von Ralf Zeller, Johann Georg Zeller, stellte damals einen Teil seines Grundstückes zu einem „christlichen Preis“ (Goldmark) zu diesem Zweck zu Verfügung.

Im Jahr 1958 erstellte die altkatholische Kirchengemeinde die heutige moderne Kirche an der Durchgangsstraße und Familie Zeller konnte das Anwesen samt „Immobile“ wieder zurückkaufen.-

Seither moderte das nicht mehr gebrauchte Kirchlein vor sich hin. Im Jahre 1968 ließ der damalige Ortspfarrer Bruno Zürn den baufälligen Turm abreißen. Inzwischen hat Ralf Zeller damit begonnen, das 140-Jahre alte Gebäude auszubeinen, jedoch bleiben ehemalige kirchencharakteristische Teile wie die Empore oder die Stuckstrukturen erhalten und diese werden auch in Zukunft den Besucher an die vergangenen schwierigen Jahre im letzten Jahrhundert in der Ortsgeschichte erinnern, die aber längst einem friedlichen und ökumenischen Miteinander Platz gemacht haben. Die dem Heiligen Cyriak geweihte römisch-katholische Pfarrkirche wurde im Jahre 1958 renoviert und erhielt sogar, für die damalige Zeit noch eine Seltenheit, eine elektrische Heizungsanlage. Weitere Renovationen im Außenbereich erfolgten um 1997.
(07.08.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle / Archivbilder: Fam. Zeller)

Zur Information
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Herr Walter Wild kann nach vielen Jahren verantwortungsvoller Betreuung unseres Stauwehrs diese körperliche sehr anstrengende Tätigkeit bei Wind und Wetter leider nicht mehr ausüben. Im Namen der Stadt und der Ortverwaltung möchte ich Herrn Wild für diesen Einsatz ganz herzlich danken.
Das Wehr muss aus diesem Grunde bis auf Weiteres offenbleiben, um bei Starkregen für den nötigen Abfluss zu sorgen; eine Betätigung darf bis zu einer Neuregelung nur durch die Feuerwehr oder die Stadt Blumberg erfolgen.

Im Zuge des gesamtstädtischen Spielplatzkonzepts der Stadt Blumberg wird in Fützen ab dem 8. August ein ganz neuer Spielplatz an gleicher Stelle erstellt.
Wir haben mit der Stadt schöne Spielgeräte aussuchen dürfen und bringen dafür als Eigenleistung die Beseitigung der alten Geräte und des Zaunes ein. Wir bitten insbesondere die Eltern junger Kinder um tatkräftige Mithilfe am Samstag, den 6.8. von 8.00-12:00 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Schloms OV

Nach dem Heuet kommt der Raps

Keine Verschnaufpause kennen die Bauern in diesen Tagen. Die Heuernte ist abgeschlossen und bereits sind die Äcker mit der Wintergerste abgeerntet.
Daher war es höchste Zeit, den Raps zu dreschen, doch die kurzen aber heftigen Regengüsse verhinderten die notwendig gute Trocknung. Nun aber ist Walter Basler dabei auf seinen Äckern die sonnigen Stunden zu nutzen. Bei heute gemessenen 9% Wassergehalt hat er keine Abzüge zu befürchten. Das „Schwarze Gold“ wird direkt zur Zentralgenossenschaft nach Stühlingen gefahren.
Auf dem Bild der Lohndrescher Raimund Berger aus Lausheim auf dem Acker von Walter Basler im Gewann „Spiegelhalde“ auf Gemarkung Grimmelshofen. Insgesamt aber ist der Anbau von Raps bei den Landwirten stark zurückgegangen, da auch hier der Aufwand für Pflege in keinem Verhältnis zum Erlös steht.
(30.07.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Pfarrer spendet Reisesegen 

Beim Sonntagsgottesdienst in der St. Andreaskirche spendete Pfarrer Karl Heinz Brandl mit dem Schlussgebet den Gläubigen den Reisesegen. Damit verbunden stellte er alle die in den kommenden Wochen mit ihren Gefährten zu Lande zu Wasser oder in der Luft unterwegs sind, der Fürsprache des Hl. Christophorus anheim.
Das Gedenken an den Schutzheiligen wurde in diesen Tagen (25.7.) in der katholischen Kirche gefeiert. Christophorus zählt in der Kirche zu den vierzehn Nothelfern und wird sowohl von den Seefahrern, als auch von den Kraftfahrern wie von den Straßenwärtern zum Schutze, aber auch als Helfer gegen einen unvorbereiteten Tod angerufen.
Trotz Regenschauer ließ es sich der Seelsorger nicht nehmen, auf dem großen Schulhof die zahlreichen Autos und Fahrräder samt ihren Fahrern mit Weihwasser zu besprengen. Auch die Ministranten trotzten dem Regen und verkauften wohlbeschirmt ihre geweihten Christophorus-Plaketten.
(31.07.16 – Bericht und Bilder: Erich Schüle)

Schüler und Lehrer feiern das Schuljahrsende

In das Bürgerhaus Biesental in Epfenhofen hatten die Lehrkräfte der Grundschule Fützen und die Elternbeiräte zur Abschlussfeier der Viertklässler die Schüler und Eltern aller Klassen eingeladen.

Stellvertretend für Schulleiterin Angelika Sitte, die vorab noch an der Verabschiedung von Rektorin Waltraud Bader in Riedböhringen weilte, begrüßte Regine Meder die Gäste in der vollbesetzten Halle, darunter Ortsvorsteher Markus Rösch, Epfenhofen und Mathilde Gleichauf in Vertretung von Ortsvorsteher Georg Schloms, Fützen. Mit dem Ende des Schuljahres verlassen acht Viertklässler die Grundschule und gehen an weiterführende Schulen. Sieben wechseln an die Realschule in Blumberg, eine Schülerin geht auf das Gymnasium.
Zunächst aber galt es fröhlich Abschied zu nehmen und die Tür zu den Ferien weit aufzustoßen. In einem gut einstudierten Theaterstück „Auf der Reise ins Abenteuerland“, suchten die als Piraten auftretenden Schüler erwartungsgemäß mit ihrem Boot nach einem verborgenen Schatzkoffer. Dabei gab es bei den Zwischenstationen immer wieder akrobatische Turneinlagen. Schließlich aber wurde der vermeintlich inhaltsschwere Koffer gefunden. Darin hatte die Klassenlehrerin Sophia Schumacher als weise Pädagogin für die jungen Menschen aber statt Brillanten und Goldbarren wohlgesetzte Ratschläge und Glückwünsche für den weiteren Lebensweg deponiert, die sie jedem Schüler einzeln überreichte. Schmissige Lieder lockerten das Programm weiter auf. Jedoch zeigten die scheidenden Schüler auf selbstgefertigten Plakaten auch ihre bangen Fragen auf, wie es wohl an den neuen Schulen weitergehen werde, bei strengeren Lehrern?, weniger Freizeit?, neuen Mitschülern und anderes mehr.
Hierzu machte ihnen Schulleiterin Angelika Sitte (Riedöschingen) in ihrer Ansprache Mut, dass sie auch künftig auf dem weiterführenden Boot (Schule) nie auf ein Riff laufen mögen, neue Freunde finden und mit den stets wechselnden Kapitänen (Lehrern) auf dem nun großen Schuldampfer zurechtkommen und damit ihren Platz und einen neuen Horizont auf dem künftigen Lebensweg finden mögen.
Abschließend wurden noch Dankesworte und Präsente ausgetauscht und mit einem schmissigen Schlusslied mit Freude auf die Ferien endete der harmonische Abend. Im neuen Schuljahr werden fünf ABC-Schützen, davon drei aus Fützen und zwei aus Epfenhofen in die Grundschule aufgenommen.

Infokasten: An der Grundschule wird es auch im kommenden Schuljahr mit den bewährten Lehrkräften weitergehen. Kommissarische Rektorin bleibt weiterhin Angelika Sitte (Riedöschingen), was sich im vergangenen Jahr nach der Pensionierung von Rektor Michael Müller wieder bestens bewährte. Sophia Schuhmacher unterrichtet weiter die Klassen drei und vier und Regine Meder die erste und zweite Klasse. Den rk Religionsunterricht wird Regine Meder künftig von Elisabeth Bulitta übernehmen. Dem Abgang von acht Schülern stehen fünf Neuzugänge gegenüber, so dass im neuen Schuljahr 32 Schüler an der Grundschule Fützen unterrichtet werden.
(28.07.16 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Die Bildergalerie mit allen Bildern finden Sie unter Schul-Aktivitäten

500 Euro-Scheck versüßt den Ferienbeginn

Mit großer Freude und Genugtuung teilte Rektorin Angelika Sitte anlässlich der Schulentlassfeier den überraschten Gästen mit, dass die Grundschule Fützen beim Sparkassenwettbewerb im Rahmen der jährlich stattfindenden Projektwoche mit dem Bau eines „Insektenhotels“ den beachtlichen fünften Juryplatz zugesprochen kam, der mit einem Scheck über 500 € dotiert ist. Die Idee sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen, kam von Diana Maier, der Mutter eines Schülers, die das Projekt auch federführend leitete.
(28.07.16 – Bericht und Bild: E. Schüle)

Frondienste bei den Landfrauen
Ortsvorsteher Schloms löst sein Versprechen ein

Anlässlich der Neugestaltung des Vorplatzes vor der Zehntscheune versprach Ortsvorsteher Georg Schloms, den Vorplatz vor dem Landfrauenheim ebenfalls in Eigenleistung zu erneuern.

Am vergangenen Wochenende nun trat er mit Ortschaftsräten und treuen Helfern von der Eggäsli-Zunft mit Pickel und Schaufeln an, um den Worten Taten folgen zu lassen. Auch Friedrich Korhummel und Willi Werner waren mit ihren praktischen Geräten vor Ort. Natürlich revanchierten sich die Landfrauen mit einem zünftigen Umtrunk und Vesper.
(27.07.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Pfarrer Roser segnet Fahrzeuge

Immer zum Ferienbeginn bittet der Seelsorger im Sonntagsgottesdienst zusammen mit den Gläubigen die Schutzheiligen um eine gute Reise und sichere Heimkehr sei es im Urlaub oder bei der Arbeit.
Nach dem Gottesdienst segnete Pfarrer Roser beim Pfarrhaus die zahlreich aufgestellten Fahrzeuge, blankgeputzte Autos, besonders auch Fahrräder.
Dieses Jahr fiel der Sonntagsgottesdienst auf den Gedenktag des Heiligen Christophorus, der in der Katholischen Kirche als einer der 14 Nothelfer verehrt wird und als Schutzpatron vor allem der Seefahrer, Reisenden, Kraftfahrer und Straßenwärter gilt. Die Ministranten boten erfolgreich Christophorus-Plaketten zum Verkauf an.

(25.07.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Musikverein Fützen nimmt neue Zöglinge auf

Zu einem „Schnupperkurs“ hatte der Musikverein in den Bürgersaal eingeladen. Dabei hatten interessierte Kinder Gelegenheit, an allen beliebigen Instrumenten zu üben, um sich bei weiterem Interesse in Absprache mit den Eltern zunächst als Zögling für den Eintritt in den Musikverein zu entscheiden.
Kurt Gleichauf, Vorstandsvorsitzender des Musikvereins „Eintracht“, begrüßte die Mütter mit ihren Kindern und informierte über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Musikschule Blumberg. Eine Schar Zöglinge und Jungmusiker zeigten was sie schon alles gelernt haben. Linda Scherer war extra gekommen, um einige Stücke auf der schwer zu spielenden, weil komplizierten Oboe vorzutragen und auch für dieses Instrument Interesse zu wecken.
(25.07.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Landfrauen genießen ihren Sommerabschluss in rustikalem Umfeld

Mit einer langen Tradition brachen die Landfrauen von Fützen, indem Sie den Abschlusshock vor den Sommerferien nicht mehr wie bisher außer Ort beim Pizzaessen veranstalteten.
Gerne hatten Sie das Angebot von Peter Niesen angenommen, diese letzte Zusammenkunft vor den Sommerferien bei seinem Hobbyraum, dem ehemaligen Dreschschuppen abzuhalten. Niesen hatte diese große Scheune bekanntlich im Jahre 2012 von der Stadt zurückgekauft. Neu war in diesem Jahr, dass die Frauen ihre Männer zu diesem gemütlichen Beisammensein eingeladen hatten, die dieses Angebot gerne annahmen. So hatten die Grillmeister/innen alle Hände voll zu tun, die große Schar von über 50 Personen mit den Grillspezialitäten zu versorgen. Dabei gab es reichlich Gelegenheit, das aktuelle Dorfgeschehen ausgiebig zu diskutieren.
Zu weit vorgerückter Stunde bedankte sich Gisela Gleichauf vom Vorstandsteam beim Gastgeber „Peter“, für sein Angebot, in seinem rustikalen Umfeld mit bäuerlichem Hintergrund tagen zu dürfen.
(23.07.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Schattenspiele in Ottmars Obst-und Gemüsegarten

Den wohl heißesten Tag der Woche hatten die Senioren von Epfenhofen für ihre Grill-Party ausgewählt. Doch unter den schattigen Bäumen von Ottmar Brutsches Obst-und Gemüsegarten entwickelte sich ein munteres und unterhaltsames Miteinander. Bei kühlen Getränken wurden sogar die obligatorischen Volkslieder zum Besten gegeben.
Veronika Leingruber zeigte in mitgebrachten Fotoalben Bilder von ihrer langjährigen Tätigkeit als Missionsschwester in Afrika, so auch bei Pater Merk, der bekanntlich in Tansania bei seiner Arbeit tödlich verunglückte. Ottmar Brutsche bewährte sich wieder als Grillmeister mit deftigen Grillspezialitäten, zu denen die Frauen noch mit einem bunten Salatbüffet aufwarteten.
(21.07.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Das ABC-Fest an der Grundschule Fützen

Kurz vor Beginn der Sommerferien hatten die Eltern der Erstklässler Gelegenheit, staunend festzustellen, was ihre Sprösslinge in den ersten Monaten des Schuljahres alles gelernt haben. Klassenlehrerin Regine Meder hatte im dekorierten Klassenzimmer ein kunterbuntes Programm zusammengestellt.
Dabei galt es immer wieder, aus einem Mix von Buchstaben die angedeuteten Wörter zu bilden. Hierbei konnten sich aber auch die Eltern als Schnelldenker bewähren.
Mit flotten Liedvorträgen, unterstützt von den weiteren Schülern, wurde die Freude über das Lernen, aber auch die bevorstehenden Ferien dargestellt und mit viel Applaus belohnt. Aber auch die Eltern leitsteten ihren Beitrag zu diesem bunten Abend und hatten ein leckeres ABC-Büffet vorbereitet. Da gab es von A wie Apfelkuchen bis Z wie Zucchini-Salat viele Leckereien zu verkosten, die Hauptsache aber, P wie Pizza, fand bei den hungrigen Mäulern wohl den größten Zuspruch.
Es war ein durch und durch harmonisches Wochenende an dem der sympathischen Klassenlehrerin Regine Meder für ihre sichtbar erfolgreiche Arbeit an der Schule Dank gebührt.
(16.07.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Heuet am Buchbergtrauf - Getreideernte auf dem Schulterberg

Mit Hochdruck nutzen die Fützener Landwirte die sonnigen Tage um den Rest der Heuernte einzufahren. Als Folge der unsteten Witterung in den letzten Wochen ist das Heugras zwar mengenmäßig gut gewachsen, aber die Qualität lässt zu wünschen übrig.
Dieter und Doris Gleichauf, hier beim Einholen der 500 Kilogramm schweren Heuballen am buckeligen Buchbergtrauf leisten gleichzeitig wichtige Landschaftspflege.
Während hoch über Fützen das letzte Heu eingefahren wird, hat Helmut Gleichauf im Gewann „Schulterberg“ an der alten Landstraße nach Grimmelshofen bereits seine Wintergerste gedroschen.

Weiter aktiv waren Andreas und Ralf Tritschler, ebenfalls am Buchberg, oberhalb des Bahnübergangs. Sie sammeln im Lohnverfahren Heuballen für einen Auftraggeber ein.
(09.09.16 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Grundschüler bauen feudales Insektenhotel
Kreative Projekttage der Grundschule

Im Rahmen der diesjährigen Projekttage zeigten sich die Kinder in den einzelnen Projektbereichen zusammen mit ihren Gruppenleitern wieder äußerst engagiert. So konnten sie in allen Themengruppen sehr unterschiedliche Aufgaben in Angriff nehmen und am Ende hervorragende Ergebnisse vorweisen.
Ganz aktuell und sehr sportlich geprägt war die Aufgabe der Gruppe mit dem Thema Fußball mit Bezug zur laufenden Europameisterschaft in Frankreich. Damit beschäftigten sich die Kinder, welche sich für das Projekt von Sophia Schumacher und Udo Frank entschieden hatten.
Als kreative Musiker zeigten sich die Schüler, die im Trommelbau, von Ulrike Tritschler, Stefanie Palka und Sabine Hellstern angeleitet, am Ende sehenswerte Ergebnisse vorstellen konnten.
Eine andere kreative Gruppe übte sich in verschiedenen Drucktechniken: Bleisatz-, Styropor- und Textildruck und weiteren interessanten Gestaltungsmöglichkeiten. Kompetente Hilfe erhielten diese Kinder von Regine Meder und Michael Müller. Hierbei kam auch wieder die reich ausgestattete Schuldruckerei zum Einsatz.
Mehr handwerklich betätigte sich die Gruppe des Kindergartens Epfenhofen mit den Erzieherinnen Cornelia Rösch-Hewer und Ingrid Stiller. Sie schufen zusammen mit den Kindern in schweißtreibender Arbeit einen schön gestalteten Barfußpfad, der dauerhaft auf dem Gelände es Kindergartens begangen werden kann.
Zu guter Letzt beschäftigte sich eine weitere Gruppe, welche von Diana Maier, Tanja Maier und Frank Boma geleitet wurde, mit dem Bau eins großen Insektenhotels. In sehr viel Kleinarbeit wurde ein äußerst repräsentatives Objekt erstellt, welches man nun täglich gegenüber der Schule beim Dorfbrunnen bewundern kann.
Am Schluss waren sich wieder alle einig, dass diese kreativen Tage sehr viel Spaß gemacht haben. Alle freuen sich daher schon jetzt auf eine Neuauflage dieser interessanten Abwechslung im Schulalltag.
(09.07.16)  -  Weitere Bilder finden Sie unter
Schul-Aktivitäten.

Bericht zur Einweihung des Hochbehälters siehe Südkurierbericht

 

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